Dienstag, 25. Januar 2022 - KW 04 

Impfkampagne: WAT gegen Corona

 

damals

Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.

Sämtlicher Autoverkehr floß durch die Hochstraße, die unterhalb der Saarlandstraße Einbahnstraße in Richtung Osten war. Der Verkehr in Richtung Gelsenkirchen wurde durch die Freiheitstraße geleitet, die damals bis zur Zeche Holland reichte. Auch die Straßenbahn fuhr über diese Strecken, mitten durch die Stadt. Um die Hochstraße autofrei zu machen, musste eine Umgehung her. So wurde der August- Bebel- Platz durch Abriß zahlreicher Häuser nach Osten hin verbreitert und eine regelrechte Schneise, die spätere Friedrich- Ebert- Straße, quer durch die Voedestraße in Richtung Zeche Holland geschlagen. Die Rathausstraße wurde verkürzt, die alte Polizeiwache (im oberen Bild rechts, im Abriß) wurde abgerissen. Nun stand noch das im Jahre 1879 gebaute Amtsgericht, um das die Straßenbahnen noch einige Jahre lang einen geräuschvollen Bogen fahren mußten. Ampeln regelten, dass der Autoverkehr warten musste, wenn eine Bahn in die Spur einbiegen wollte. Noch heute erinnert eine Haltelinie auf der zweiten Spur der Friedrich- Ebert- Straße, kurz hinter dem Bunker, an diese Regelung. Als das Gerichtsgebäude, das seine Funktion kurz nach der Eingemeindung verloren hatte, im Herbst 1978 dem Erdboden gleichgemacht worden war, konnte die Friedrich- Ebert- Straße endlich durchgehend zur heutigen Breite ausgebaut werden.


damals

Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
mehr lesen

damals

Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


mehr lesen

damals

Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
mehr lesen

damals

Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
mehr lesen

markt

Stadtwerke-Kunden lediglich 6,7 Minuten ohne Strom

Die Bochumerinnen und Bochumer mussten im Jahr 2020 im Durchschnitt nur 6,7 Minuten auf elektrische Energie verzichten. Damit belegt das Versorgungsgebiet der Stadtwerke Bochum erneut einen Spitzenwert. Bundesweit lag der Durchschnitt für unplanmäßige Stromunterbrechungen im Jahr 2020 bei 10,7 Minuten je Letztverbraucher. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen durch die Bundesnetzagentur.
mehr lesen

news

Ab Mittwoch: FFP-2-Maskenpflicht in allen städtischen Gebäuden

Gemeinsam gegen Corona: Aufgrund der steigenden Fallzahlen durch die Omikron-Variante besteht ab Mittwoch, 26. Januar, in allen städtischen Gebäuden eine generelle Pflicht zum Tragen einer FFP-2-Maske. Dies gilt für alle Beschäftigen und Besucherinnen und Besucher.
mehr lesen

news

19 Medaillen für den TV Wattenscheid 01 bei den Westfälischen Meisterschaften

Am Samstag und Sonntag (22./23.01.) fanden die Westfälischen Hallen-Meisterschaften in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle statt. Am Samstag glänzte vor allem Dreispringerin Jessie Maduka. Sie konnte den Dreisprung-Wettkampf für sich entscheiden. Am Sonntag glänzten vor allem die Wattenscheider Hürdenläuferinnen und Hürdenläufer.

mehr lesen

news

Aufholen nach Corona: Stadt Bochum verteilt 4500 Bildungsgutscheine

Um die pandemiebedingten Lernrückstände besser aufholen zu können, erhalten die städtischen Schulen in den kommenden Tagen über 4.500 Bildungsgutscheine. Damit wird Schülerinnen und Schülern die Chance gegeben, Lernlücken in einzelnen Fächern abzubauen, die pandemiebedingt durch Schulschließungen und Distanzunterricht entstanden sind.
mehr lesen