Dienstag, 27. Juli 2021 - KW 30 

WAT Nachhaltiges: Wattenscheider Gesundheitswochen 2021

TV 01 bekommt tierische Hilfe

Das Leben ist endgültig zurück im Lohrheidestadion Wattenscheid. Schon seit einiger Zeit ist die Heimat des TV Wattenscheid 01 die „Eventbühne Lohrheidestadion“, mit den verschiedensten (und wegen der Corona-Pandemie naturgemäß recht kleinen) Veranstaltungen und Kursen.

Jetzt aber sind auch wieder regelmäßige Leichtathletik-Events möglich. Wie das Sportfest „Road to Rostock“ an diesem Wochenende. Mitverantwortlich dafür ist Timo Görs, an diesem Sonntag Wettkampfleiter, ansonsten neuerdings beim TV Wattenscheid 01 Leichtathletik e.V. allgemein zuständig für die Organisation von Wettkämpfen.„Das soll jetzt so regelmäßig stattfinden“, sagt Görs, der zuletzt mehrere Jahre sämtliche Sportfeste für die LG Olympia Dortmund organisiert hat, „und jede Veranstaltung soll besser laufen als die vorherige.“

„Road to Rostock“, bei dem jetzt über 280 Leichtathleten aus allen Altersklassen teilnahmen, soll da nur der Anfang sein: „So etwas soll öfter stattfinden, letztlich kann ich mir aber auch Meetings vorstellen. Wir müssen das nur noch bekannter machen“, so Timo Görs. Die Atmosphäre im Lohrheidestadion war wie immer familiär: Die Athleten hatten Freunde und Familie mitgebracht, TV 01-Koch Antonio grillte Würstchen vor dem Olympiastützpunkt, der Eintritt für alle war frei - was im Übrigen auch so bleiben soll. „Endlich mal wieder Leichtathletik zum Zuschauen, mit Eltern und Freunden, die dabei können“, freute sich auch TV 01-Manager Michael Huke über den gelungenen Sonntag bei bestem Wetter im Lohrheidestadion.

Alle Helfer bis auf die Offiziellen des Verbands sind ehrenamtlich tätig, insgesamt ist das Organisations-Team sehr jung. Das gilt übrigens auch für Milow, der mit Sicherheit das jüngste Mitglied der Mannschaft ist. Der Border-Collie-Welpe befindet sich allerdings noch in der Ausbildung. Dann aber soll auch er mithelfen: „Ich möchte den Hund in die Wettkämpfe einbinden. Im Läuferdienst, er könnte zum Beispiel Start- und Wettkampflisten aus dem Wettkampfbüro zu den Kampfrichtern bringen. Im Moment ist er noch in der Welpenschule, aber innerhalb dieses Jahres hat er das definitiv drauf“, erzählt Timo Görs. Und er meint das ernst. Ein Geschirr mit dem TV 01-Logo hat Hund Milow schon – auf der einen Seite steht „Azubi“, auf der anderen „Bringdienst“.

„Wenn wir hier was auf die Beine stellen wollen, mit regelmäßigen und auch größeren Events in Wattenscheid, dann brauchen wir viele Helfer“, sagt Timo Görs, „und dafür steht der Hund. Helfen beim Wettkampf ist tierisch leicht.“

Die Ergebnisse beim Sportfest in der Lohrheide konnten sich auch sehen lassen: Julia Ritter gewann den Diskus- und den Kugelstoß-Wettbewerb sicher und souverän mit 57,83 Metern beziehungsweise 18,02 Metern. Einen Doppelsieg gab es im Hochsprung der Frauen durch Charlotte Haas und Viktoria Gottlieb (1,74 / 1,71 Meter). Dreispingerin Jessie Maduka nutzte den Tag für einen Ausflug auf die 100-Meter-Strecke und wurde Zweite (12,02 Sekunden), ebenso wie Weitspringerin Nicola Kondziella (Dritte in ihrem Lauf in 12,66 Sekunden), die anschließend auch die Weitsprung-Konkurrenz für sich entscheiden konnte (Bestweite im letzten Versuch: 6,18 Meter). Finn Merten gewann über 400 Meter (49,44), Nachwuchs-Athlet Felix Becker entschied die 5000 Meter für sich, in einer Zeit von 15,05 Minuten.

(Bild: Border Collie Milow (Foto: TV 01))

 

geburtstage heute

Arno Weinberg
Jüdisches Opfer der Natiolansozialisten
(*1880 †1942)

Andreas Köster
Fußballer
(*1979)

news

Feuerwehr Bochum unterstützte örtliche Kräfte im Kreis Heinsberg

Am späten Freitagabend, 16. Juli 2021, alarmierte die Bezirksregierung Arnsberg die Feuerwehr-Bereitschaft 2 des Regierungsbezirks zur Unterstützung des Kreises Heinsberg. Im dortigen Kreis brach ein Damm der Rur und überschwemmte große Teile von Wassenberg-Ophoven.

Die Feuerwehr-Bereitschaft 2, mit Einsatzkräften der Feuerwehr Herne, des DRK Bochum und der Feuerwehr Bochum, machte sich daraufhin um 01.30 Uhr in der Nacht von Freitag auf Samstag auf den Weg nach Ophoven. Die örtlichen Einsatzkräfte, die zu diesem Zeitpunkt bereits seit einigen Tagen im Einsatz waren, mussten abgelöst werden.
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news

Hochwasser-Katastrophe: TV 01 richtet Spendenkonto für befreundeten Verein ein

Die Hochwasser-Katastrophe im Westen Deutschlands und besonders in Bochum-Dahlhausen bewegt auch die Verantwortlichen des TV Wattenscheid 01 Leichtathletik e.V..

Besonders hart getroffen hat es einen befreundeten Verein des TV Wattenscheid 01, den Linden Dahlhauser Schwimmverein LDSV. Der Sitz des Clubs direkt am ehemaligen Ruhr-Schwimmbad in Dahlhausen ist komplett „abgesoffen“.

Der TV Wattenscheid 01 will dem LDSV jetzt mit einer Spendenaktion unter die Arme greifen.
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news

Umfangreiche Gleisbauarbeiten an der Linie 302

Auf der Friedrich-Ebert-Straße und der Lyrenstraße (einschließlich des Kreuzungsbereichs) Bauarbeiten zur Instandhaltung der Strecke der Linie 302 nötig. Diese Gleiserneuerung wird in einem Teil der Sommerferien ausgeführt.

Um einen schnellen und sicheren Bauablauf bei der Gleiserneuerung zu erreichen, muss während der gesamten Bauzeit zwischen der Friedrich-Ebert-Straße 36 und der Lyrenstraße 20 die Verkehrsführung geändert werden. So wird u.a. die Zahl der Fahrspuren an bestimmten Stellen verringert bzw. die Spuren eingeengt. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen.
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markt

Zweites Bochumer Energieeffizienz-Netzwerk legt Einsparziele vor

Um die Energieeffizienz bei Bochumer Unternehmen zu steigern und Treibhausgasemissionen zu senken, hatten die Stadtwerke Bochum im vergangenen Herbst das zweite Energieeffizienz-Netzwerk ins Leben gerufen. „Nach einem detaillierten Monitoring gehen wir davon aus, dass wir unter allen Netzwerkpartnern in Summe eine Energieeinsparung von zehn Prozent und eine CO2-Einsparung von rund 15 Prozent erzielen werden“, prognostiziert Marc Vogel, Leiter Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken Bochum.
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damals

Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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damals

Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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damals

Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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damals

Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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