Samstag, 18. September 2021 - KW 37 

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TV 01 bekommt tierische Hilfe

Das Leben ist endgültig zurück im Lohrheidestadion Wattenscheid. Schon seit einiger Zeit ist die Heimat des TV Wattenscheid 01 die „Eventbühne Lohrheidestadion“, mit den verschiedensten (und wegen der Corona-Pandemie naturgemäß recht kleinen) Veranstaltungen und Kursen.

Jetzt aber sind auch wieder regelmäßige Leichtathletik-Events möglich. Wie das Sportfest „Road to Rostock“ an diesem Wochenende. Mitverantwortlich dafür ist Timo Görs, an diesem Sonntag Wettkampfleiter, ansonsten neuerdings beim TV Wattenscheid 01 Leichtathletik e.V. allgemein zuständig für die Organisation von Wettkämpfen.„Das soll jetzt so regelmäßig stattfinden“, sagt Görs, der zuletzt mehrere Jahre sämtliche Sportfeste für die LG Olympia Dortmund organisiert hat, „und jede Veranstaltung soll besser laufen als die vorherige.“

„Road to Rostock“, bei dem jetzt über 280 Leichtathleten aus allen Altersklassen teilnahmen, soll da nur der Anfang sein: „So etwas soll öfter stattfinden, letztlich kann ich mir aber auch Meetings vorstellen. Wir müssen das nur noch bekannter machen“, so Timo Görs. Die Atmosphäre im Lohrheidestadion war wie immer familiär: Die Athleten hatten Freunde und Familie mitgebracht, TV 01-Koch Antonio grillte Würstchen vor dem Olympiastützpunkt, der Eintritt für alle war frei - was im Übrigen auch so bleiben soll. „Endlich mal wieder Leichtathletik zum Zuschauen, mit Eltern und Freunden, die dabei können“, freute sich auch TV 01-Manager Michael Huke über den gelungenen Sonntag bei bestem Wetter im Lohrheidestadion.

Alle Helfer bis auf die Offiziellen des Verbands sind ehrenamtlich tätig, insgesamt ist das Organisations-Team sehr jung. Das gilt übrigens auch für Milow, der mit Sicherheit das jüngste Mitglied der Mannschaft ist. Der Border-Collie-Welpe befindet sich allerdings noch in der Ausbildung. Dann aber soll auch er mithelfen: „Ich möchte den Hund in die Wettkämpfe einbinden. Im Läuferdienst, er könnte zum Beispiel Start- und Wettkampflisten aus dem Wettkampfbüro zu den Kampfrichtern bringen. Im Moment ist er noch in der Welpenschule, aber innerhalb dieses Jahres hat er das definitiv drauf“, erzählt Timo Görs. Und er meint das ernst. Ein Geschirr mit dem TV 01-Logo hat Hund Milow schon – auf der einen Seite steht „Azubi“, auf der anderen „Bringdienst“.

„Wenn wir hier was auf die Beine stellen wollen, mit regelmäßigen und auch größeren Events in Wattenscheid, dann brauchen wir viele Helfer“, sagt Timo Görs, „und dafür steht der Hund. Helfen beim Wettkampf ist tierisch leicht.“

Die Ergebnisse beim Sportfest in der Lohrheide konnten sich auch sehen lassen: Julia Ritter gewann den Diskus- und den Kugelstoß-Wettbewerb sicher und souverän mit 57,83 Metern beziehungsweise 18,02 Metern. Einen Doppelsieg gab es im Hochsprung der Frauen durch Charlotte Haas und Viktoria Gottlieb (1,74 / 1,71 Meter). Dreispingerin Jessie Maduka nutzte den Tag für einen Ausflug auf die 100-Meter-Strecke und wurde Zweite (12,02 Sekunden), ebenso wie Weitspringerin Nicola Kondziella (Dritte in ihrem Lauf in 12,66 Sekunden), die anschließend auch die Weitsprung-Konkurrenz für sich entscheiden konnte (Bestweite im letzten Versuch: 6,18 Meter). Finn Merten gewann über 400 Meter (49,44), Nachwuchs-Athlet Felix Becker entschied die 5000 Meter für sich, in einer Zeit von 15,05 Minuten.

(Bild: Border Collie Milow (Foto: TV 01))

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Emre Yesilova wieder 09er

Mit Emre Yesilova kehrt ein weiterer Spieler zur SG Wattenscheid 09 zurück, der einst in der Regionalliga bei 09 die Schuhe schnürte.
Zuletzt spiele Yesilova beim BSV Rehden. Nun beginnt er eine Ausbildung und spielt zeitgleich bei den Schwarz-Weißen, was diese Verpflichtung überhaupt erst möglich gemacht hat.
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Stadtwerke verzeichnen immer mehr Solaranlagen in Bochum

Die Zahl der Photovoltaik-Anlagen im Bochumer Stadtgebiet wächst stetig. Zum Stichtag 31.12.2020 waren im Netz der Stadtwerke Bochum insgesamt 2.288 Anlagen installiert, mit einer Gesamtleistung von 35.739 kWp (Kilowatt Peak). Damit können umgerechnet rund 8.600 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. Zum Vergleich: Ende 2019 waren es noch 1.963 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 29.763 kWp.

Die Stadtwerke Bochum betreiben selbst sechs große Photovoltaik-Anlagen im Stadtgebiet und bieten ihren Privat- und Gewerbekunden mit dem Stadtwerke Solar Paket einen Rundum-Service zur Installation einer eigenen Solaranlage an. „Es gibt in Bochum noch viel Potenzial für Solarenergie. Mehr als 2.000 Anlagen sind ein guter Anfang für Klimaschutz und Energieeffizienz, aber noch lange nicht genug“, erklärt Marc Vogel, Leiter Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken Bochum.
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„BOGESTRA isst bunt!“ - Kulinarische Entdeckungsreise im Jubiläumsjahr

Seit 125 Jahre mitten im Revier, bewegt die BOGESTRA täglich Hunderttausende Menschen aller Nationen von A nach B. Aber nicht nur die Fahrgäste des Traditionsunternehmens kommen aus aller Herren Länder, auch in der Belegschaft des heimischen Nahverkehrsunternehmens sind mehr als 30 Nationen vertreten. Jetzt entstand ein internationales Kochbuch.

Das 89seitige Buch zur kulinarischen Entdeckungsreise mit dem Titel „BOGESTRA isst bunt!“ ist ab sofort in den KundenCentern der BOGESTRA für 12,95 Euro erhältlich.
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damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
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Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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