Samstag, 18. September 2021 - KW 37 

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Stadtwerke verzeichnen immer mehr Solaranlagen in Bochum

Die Zahl der Photovoltaik-Anlagen im Bochumer Stadtgebiet wächst stetig. Zum Stichtag 31.12.2020 waren im Netz der Stadtwerke Bochum insgesamt 2.288 Anlagen installiert, mit einer Gesamtleistung von 35.739 kWp (Kilowatt Peak). Damit können umgerechnet rund 8.600 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. Zum Vergleich: Ende 2019 waren es noch 1.963 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 29.763 kWp.

Die Stadtwerke Bochum betreiben selbst sechs große Photovoltaik-Anlagen im Stadtgebiet und bieten ihren Privat- und Gewerbekunden mit dem Stadtwerke Solar Paket einen Rundum-Service zur Installation einer eigenen Solaranlage an. „Es gibt in Bochum noch viel Potenzial für Solarenergie. Mehr als 2.000 Anlagen sind ein guter Anfang für Klimaschutz und Energieeffizienz, aber noch lange nicht genug“, erklärt Marc Vogel, Leiter Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken Bochum.

„Beim Stadtwerke Solar Paket errichten wir eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach unserer Kunden und kümmern uns um Betriebsführung und Instandhaltung. Die Kunden tragen keine Investitionskosten. Die Anlage kann, wenn gewünscht, auch gekauft werden“, erläutert Marc Vogel von den Stadtwerken. Ob sich die Ausrichtung eines Dachs für die Installation einer Solaranlage eignet und welche Anlagengröße die richtige ist, können Interessierte einfach auf www.stadtwerke-bochum.de/solar über ein Kalkulationstool erfahren.

Die Stadtwerke Bochum bieten das Solar Paket auch in Kombination mit einem Batteriespeicher an. „Hierdurch können bis zu 70 Prozent des Strombedarfs mit selbsterzeugter Energie abgedeckt werden. Außerdem können Kunden ihr Elektroauto mit günstigem Solarstrom aufladen“, ergänzt Marc Vogel. Die Stadtwerke bieten weitere Energiedienstleistungen an, führen sogenannte Energieaudits durch und zeigen Optimierungs- und Fördermöglichkeiten auf. Die Kundenberatung ist unter der Rufnummer 0234/960-3047 oder per E-Mail unter edl@stadtwerke-bochum.de erreichbar.

(Bild: Solardächer (Foto: Stadtwerke Bochum))

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„BOGESTRA isst bunt!“ - Kulinarische Entdeckungsreise im Jubiläumsjahr

Seit 125 Jahre mitten im Revier, bewegt die BOGESTRA täglich Hunderttausende Menschen aller Nationen von A nach B. Aber nicht nur die Fahrgäste des Traditionsunternehmens kommen aus aller Herren Länder, auch in der Belegschaft des heimischen Nahverkehrsunternehmens sind mehr als 30 Nationen vertreten. Jetzt entstand ein internationales Kochbuch.

Das 89seitige Buch zur kulinarischen Entdeckungsreise mit dem Titel „BOGESTRA isst bunt!“ ist ab sofort in den KundenCentern der BOGESTRA für 12,95 Euro erhältlich.
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Emre Yesilova wieder 09er

Mit Emre Yesilova kehrt ein weiterer Spieler zur SG Wattenscheid 09 zurück, der einst in der Regionalliga bei 09 die Schuhe schnürte.
Zuletzt spiele Yesilova beim BSV Rehden. Nun beginnt er eine Ausbildung und spielt zeitgleich bei den Schwarz-Weißen, was diese Verpflichtung überhaupt erst möglich gemacht hat.
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damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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damals

Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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damals

Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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damals

Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
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