Donnerstag, 28. Oktober 2021 - KW 43 

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Stadtwerke verzeichnen immer mehr Solaranlagen in Bochum

Die Zahl der Photovoltaik-Anlagen im Bochumer Stadtgebiet wächst stetig. Zum Stichtag 31.12.2020 waren im Netz der Stadtwerke Bochum insgesamt 2.288 Anlagen installiert, mit einer Gesamtleistung von 35.739 kWp (Kilowatt Peak). Damit können umgerechnet rund 8.600 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. Zum Vergleich: Ende 2019 waren es noch 1.963 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 29.763 kWp.

Die Stadtwerke Bochum betreiben selbst sechs große Photovoltaik-Anlagen im Stadtgebiet und bieten ihren Privat- und Gewerbekunden mit dem Stadtwerke Solar Paket einen Rundum-Service zur Installation einer eigenen Solaranlage an. „Es gibt in Bochum noch viel Potenzial für Solarenergie. Mehr als 2.000 Anlagen sind ein guter Anfang für Klimaschutz und Energieeffizienz, aber noch lange nicht genug“, erklärt Marc Vogel, Leiter Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken Bochum.

„Beim Stadtwerke Solar Paket errichten wir eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach unserer Kunden und kümmern uns um Betriebsführung und Instandhaltung. Die Kunden tragen keine Investitionskosten. Die Anlage kann, wenn gewünscht, auch gekauft werden“, erläutert Marc Vogel von den Stadtwerken. Ob sich die Ausrichtung eines Dachs für die Installation einer Solaranlage eignet und welche Anlagengröße die richtige ist, können Interessierte einfach auf www.stadtwerke-bochum.de/solar über ein Kalkulationstool erfahren.

Die Stadtwerke Bochum bieten das Solar Paket auch in Kombination mit einem Batteriespeicher an. „Hierdurch können bis zu 70 Prozent des Strombedarfs mit selbsterzeugter Energie abgedeckt werden. Außerdem können Kunden ihr Elektroauto mit günstigem Solarstrom aufladen“, ergänzt Marc Vogel. Die Stadtwerke bieten weitere Energiedienstleistungen an, führen sogenannte Energieaudits durch und zeigen Optimierungs- und Fördermöglichkeiten auf. Die Kundenberatung ist unter der Rufnummer 0234/960-3047 oder per E-Mail unter edl@stadtwerke-bochum.de erreichbar.

(Bild: Solardächer (Foto: Stadtwerke Bochum))

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Stadtwerke investieren in weiteres Windprojekt in Rheinland-Pfalz

Die Stadtwerke Bochum gehen gemeinsam mit der Trianel Erneuerbare Energien den nächsten Schritt zum Ausbau ihrer Stromerzeugung aus Windenergie. Das neue Windprojekt im rheinland-pfälzischen Wahlheim liegt circa 30 Kilometer nordwestlich von Mannheim und besteht aus einer Windenergieanlage mit einer Leistung von 4,5 Megawatt (MW). Die Bauarbeiten sind im August planmäßig angelaufen.
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Hochschule feiert Jubiläum – rollende Glückwünsche mit der BOGESTRA unterwegs

Am 1. August 1971 gegründet, konnte sich die damals neue Fachhochschule in Bochum vor 50 Jahren etablieren: Lehre und Forschung sollten hier wissenschaftlich, aber mit viel Praxisbezug betrieben werden. Heute kennzeichnen Innovation, Fortschritt und ein enger Kontakt zur regionalen Wirtschaft das Hochschulleben an der BO.

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Laubzeit ist Besenzeit

3.000 Laubkörbe aufgestellt, Einsatz von Elektro-Laubblasgeräten, zusätzliche Sammelstellen für Grünschnitt: Die Laubsaison in Bochum und Wattenscheid ist in vollem Gang. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtreinigung bedeutet der Herbst viel Arbeit. Die komplette Mannschaft steht mit Kehrmaschinen, Laubblasgeräten und Besen parat, um das Laub schnellstmöglich von den Fahrbahnen und Gehwegen zu entfernen. Verkehrssicherungspflicht lautet das oberste Gebot.


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Weiterhin Patinnen und Paten für kostenlose Klimabäume gesucht

Metropole Ruhr (idr). Den eigenen Garten ausschmücken und dabei noch Gutes für die Umwelt tun: Am 30. Oktober verteilt der Regionalverband Ruhr (RVR) in Kooperation mit der Zukunftsinitiative "Wasser in der Stadt von morgen" von Emschergenossenschaft und Kommunen 10.000 Klimabäume an 43 Verteilerstellen in der Metropole Ruhr. Für deren Patenschaft werden noch private Haus- sowie Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer gesucht, die sich einen kostenlosen Baum abholen und in ihrem Garten einpflanzen können.

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Neue Parkregelung am August-Bebel-Platz

Am August-Bebel-Platz gibt es eine neue Parkregelung. Die erste Reihe gegenüber dem Taxi Halteplatz ist nun Elektroautos vorbehalten. Ein recht neues Zusatzschild weist darauf hin.
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Bauarbeiten auf der Strecke der Linie 302 im Bereich der Stadtgrenze in Gelsenkirchen und Wattenscheid

Im Bereich der Stadtgrenze in Gelsenkirchen und Wattenscheid sind auf der Ückendorfer Straße Bauarbeiten zur Instandhaltung der Strecke der Linie 302 nötig. Die Arbeiten sind für die Zeit von Samstag, 9. Oktober 2021, bis voraussichtlich Sonntag, 31. Oktober 2021, vorgesehen. Für die Bauarbeiten werden somit auch die Herbstferien genutzt.
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Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
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Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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