Samstag, 18. September 2021 - KW 37 

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RVR veröffentlicht zweiten Bericht zur Lage der Umwelt in der Metropole Ruhr

Essen/Metropole Ruhr (idr). Nach 2017 legt der Regionalverband Ruhr (RVR) jetzt zum zweiten Mal seinen "Bericht zur Lage der Umwelt in der Metropole Ruhr" vor. Die aktuelle Analyse, erarbeitet durch das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, beschreibt die Umwelt- und Lebenssituation im Ruhrgebiet anhand von 20 ausgewählten Indikatoren.

Das Fazit: Es ist bereits viel erreicht worden - der globale Klimawandel und seine Auswirkungen breiten sich jedoch weiter rasant aus. Extreme Trockenperioden, Hitzewellen oder anhaltende Starkregenereignisse mit Überflutungen stellen auch das Ruhrgebiet vor neue und akute Herausforderungen.

Positiv zu bewerten sind die Verbesserung der Luftqualität und die steigenden Beschäftigungszahlen in der Umweltwirtschaft. Außerdem macht der Ausbau der grünen Infrastruktur große Fortschritte. Eher unbefriedigend schneiden neben dem Indikator Lärm die Treibhausgas-Emissionen und der Ausbaustand erneuerbarer Energien ab, die Verkehrsentwicklung und die zu erwartenden Hitzebelastungen werden als kritisch eingestuft.

Der Umweltbericht weist für die einzelnen Indikatoren klare und positive Handlungsoptionen für die Metropole Ruhr aus und kann so als Richtlinie für die Entwicklung erfolgreicher Maßnahmen dienen. Neben der Bewertung des Ist-Zustands erfolgt erstmals auch ein Blick in die Zukunft mit Prognosen, ob die jeweiligen Umweltstandards längerfristig gut oder nur mit großen Anstrengungen erreichbar scheinen.

"Mit der Fortführung der Berichte zur Lage der Umwelt haben wir ein starkes Mittel in der Hand, das es uns ermöglicht, die Stärken der Region zu nutzen und die Schwächen gezielt anzugehen, um unser Ziel der grünsten Industrieregion zu verwirklichen", bekräftigt Nina Frense, Beigeordnete Umwelt und Grüne Infrastruktur beim RVR. "Besondere Handlungsbedarfe für die Metropole Ruhr lassen sich in den Feldern Verkehr, Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel ableiten. Häufig ergeben sich dabei Räume mit größerem Bedarf dort, wo auch soziale Benachteiligungen im Stadtgefüge bestehen."

Den ausführlichen Pressetext und den Umweltbericht als Download finden Sie unter www.rvr.ruhr.

 

geburtstage heute

Kurt Kötzsch
Politiker
(*1907 †1982)

news

Emre Yesilova wieder 09er

Mit Emre Yesilova kehrt ein weiterer Spieler zur SG Wattenscheid 09 zurück, der einst in der Regionalliga bei 09 die Schuhe schnürte.
Zuletzt spiele Yesilova beim BSV Rehden. Nun beginnt er eine Ausbildung und spielt zeitgleich bei den Schwarz-Weißen, was diese Verpflichtung überhaupt erst möglich gemacht hat.
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markt

„BOGESTRA isst bunt!“ - Kulinarische Entdeckungsreise im Jubiläumsjahr

Seit 125 Jahre mitten im Revier, bewegt die BOGESTRA täglich Hunderttausende Menschen aller Nationen von A nach B. Aber nicht nur die Fahrgäste des Traditionsunternehmens kommen aus aller Herren Länder, auch in der Belegschaft des heimischen Nahverkehrsunternehmens sind mehr als 30 Nationen vertreten. Jetzt entstand ein internationales Kochbuch.

Das 89seitige Buch zur kulinarischen Entdeckungsreise mit dem Titel „BOGESTRA isst bunt!“ ist ab sofort in den KundenCentern der BOGESTRA für 12,95 Euro erhältlich.
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markt

Stadtwerke verzeichnen immer mehr Solaranlagen in Bochum

Die Zahl der Photovoltaik-Anlagen im Bochumer Stadtgebiet wächst stetig. Zum Stichtag 31.12.2020 waren im Netz der Stadtwerke Bochum insgesamt 2.288 Anlagen installiert, mit einer Gesamtleistung von 35.739 kWp (Kilowatt Peak). Damit können umgerechnet rund 8.600 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. Zum Vergleich: Ende 2019 waren es noch 1.963 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 29.763 kWp.

Die Stadtwerke Bochum betreiben selbst sechs große Photovoltaik-Anlagen im Stadtgebiet und bieten ihren Privat- und Gewerbekunden mit dem Stadtwerke Solar Paket einen Rundum-Service zur Installation einer eigenen Solaranlage an. „Es gibt in Bochum noch viel Potenzial für Solarenergie. Mehr als 2.000 Anlagen sind ein guter Anfang für Klimaschutz und Energieeffizienz, aber noch lange nicht genug“, erklärt Marc Vogel, Leiter Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken Bochum.
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damals

Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
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damals

Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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damals

Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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