Mittwoch, 27. Oktober 2021 - KW 43 

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Weiterhin Patinnen und Paten für kostenlose Klimabäume gesucht

Metropole Ruhr (idr). Den eigenen Garten ausschmücken und dabei noch Gutes für die Umwelt tun: Am 30. Oktober verteilt der Regionalverband Ruhr (RVR) in Kooperation mit der Zukunftsinitiative "Wasser in der Stadt von morgen" von Emschergenossenschaft und Kommunen 10.000 Klimabäume an 43 Verteilerstellen in der Metropole Ruhr. Für deren Patenschaft werden noch private Haus- sowie Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer gesucht, die sich einen kostenlosen Baum abholen und in ihrem Garten einpflanzen können.

Mit der Aktion „Klimabäume“ wollen die Initiatoren den weiteren Ausbau der Grünen Infrastruktur in der Region fördern und einen wichtigen Beitrag zu einer positiven Klimabilanz leisten. Es handelt sich um Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Pflaumenbäume. Die Verteilerstellen sind in Bergkamen, Bönen, Bottrop, Castrop-Rauxel, Datteln, Dinslaken, Dorsten, Dortmund, Duisburg, Ennepetal, Essen, Fröndenberg, Gelsenkirchen, Gevelsberg, Gladbeck, Hagen, Hamm, Hamminkeln, Hattingen, Herdecke, Herne, Herten, Holzwickede, Hünxe, Kamen, Kamp-Lintfort, Lünen, Marl, Moers, Mülheim a. d. Ruhr, Neukirchen-Vluyn, Oberhausen, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen, Schwelm, Schwerte, Selm, Sprockhövel, Voerde, Waltrop, Wesel, Witten und Xanten. Interessierte können sich jederzeit bewerben und bei Zusage den Baum am 30. Oktober an der gewählten Verteilerstelle zur vereinbarten Abholzeit übernehmen.

Das Projekt Klimabäume wird von der Bezirksregierung Münster aus Mitteln des NRW-Umweltministeriums gefördert. Es ist Teil der Offensive Grüne Infrastruktur 2030, einem Leitprojekt des RVR für die Metropole Ruhr aus der Ruhr-Konferenz NRW. Im April wurden bereits die ersten 100 Klimabäume ausgegeben.

Infos und Bewerbung: http://www.klimabaeume.ruhr


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Neuer Freizeitführer: Das Ruhrgebiet mit Kindern entdecken

Köln/Metropole Ruhr (idr). Das Revier aus Kinderperspektive entdecken: Anna Sophie Pietsch stellt im neuen Freizeitführer "111 Orte für Kinder im Ruhrgebiet, die man gesehen haben muss", vor. Das im Emons Verlag erschienene Buch bietet einen kunterbunten Mix aus bekannten und unbekannten Ausflugszielen, an denen sich die Kleinen ganz bestimmt nicht langweilen.

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Vier Samstage gratis mit Bus und Bahn

An vier Samstagen zwischen Oktober 2021 und Anfang 2022 gibt es wieder die Möglichkeit, Bochum an einem Gratisfahrtag mit Bus und Bahn umfassend zu erfahren.

Die Gratisfahrtage leisten auch im Sinne des Leitbilds Mobilität „Umweltbewusst mobil in Bochum: Zuverlässig, bezahlbar und vernetzt“ einen Beitrag zur Stärkung des Umweltverbundes im Kontext des Klimaschutzes.

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Neue Parkregelung am August-Bebel-Platz

Am August-Bebel-Platz gibt es eine neue Parkregelung. Die erste Reihe gegenüber dem Taxi Halteplatz ist nun Elektroautos vorbehalten. Ein recht neues Zusatzschild weist darauf hin.
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Bauarbeiten auf der Strecke der Linie 302 im Bereich der Stadtgrenze in Gelsenkirchen und Wattenscheid

Im Bereich der Stadtgrenze in Gelsenkirchen und Wattenscheid sind auf der Ückendorfer Straße Bauarbeiten zur Instandhaltung der Strecke der Linie 302 nötig. Die Arbeiten sind für die Zeit von Samstag, 9. Oktober 2021, bis voraussichtlich Sonntag, 31. Oktober 2021, vorgesehen. Für die Bauarbeiten werden somit auch die Herbstferien genutzt.
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Sammelstelle für Grünabfall öffnet

In Wattenscheid stehen ab Montag, 04. Oktober 2021, für die Dauer von fünf Wochen Container zur kostenlosen Abgabe von Grünabfällen zur Verfügung. Bis einschließlich Samstag, 06. November 2021, ist die zusätzliche Sammelstelle der USB Bochum GmbH auf dem Parkplatz am Hallenfreibad Höntrop eingerichtet.

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Hochschule feiert Jubiläum – rollende Glückwünsche mit der BOGESTRA unterwegs

Am 1. August 1971 gegründet, konnte sich die damals neue Fachhochschule in Bochum vor 50 Jahren etablieren: Lehre und Forschung sollten hier wissenschaftlich, aber mit viel Praxisbezug betrieben werden. Heute kennzeichnen Innovation, Fortschritt und ein enger Kontakt zur regionalen Wirtschaft das Hochschulleben an der BO.

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Stadtwerke investieren in weiteres Windprojekt in Rheinland-Pfalz

Die Stadtwerke Bochum gehen gemeinsam mit der Trianel Erneuerbare Energien den nächsten Schritt zum Ausbau ihrer Stromerzeugung aus Windenergie. Das neue Windprojekt im rheinland-pfälzischen Wahlheim liegt circa 30 Kilometer nordwestlich von Mannheim und besteht aus einer Windenergieanlage mit einer Leistung von 4,5 Megawatt (MW). Die Bauarbeiten sind im August planmäßig angelaufen.
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Laubzeit ist Besenzeit

3.000 Laubkörbe aufgestellt, Einsatz von Elektro-Laubblasgeräten, zusätzliche Sammelstellen für Grünschnitt: Die Laubsaison in Bochum und Wattenscheid ist in vollem Gang. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtreinigung bedeutet der Herbst viel Arbeit. Die komplette Mannschaft steht mit Kehrmaschinen, Laubblasgeräten und Besen parat, um das Laub schnellstmöglich von den Fahrbahnen und Gehwegen zu entfernen. Verkehrssicherungspflicht lautet das oberste Gebot.


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Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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