Dienstag, 07. Dezember 2021 - KW 49 

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Großeinsatz der Feuerwehr: Feuer zerstörte Halle mit Baumaschinen

Am Abend des 15. November kam es an der Straße "Im Steinhof" zu einem größeren Brand. Dabei wurde eine Lagerhalle für Baumaschinen so stark beschädigt, daß sie teilweise einstürzte. Verletzt wurde dabei niemand. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Autobahn 40 musste diese für den Fahrzeugverkehr kurzzeitig gesperrt werden. Auch der Kreuzungsbereich Berliner Straße/Ottostraße musste zeitweise für die Löscharbeiten gesperrt werden.

Am Abend war die Feuerwehr mit rund 60 Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Durch einen massiven Löschangriff mit mehreren Strahlrohren konntee ein Übergreifen der Flammen auf eine benachbarte Lagerhalle verhindert werden. Auch zwei Drehleitern waren vor Ort. Bei der Erkundung der Einsatzstelle kommt zudem eine Drohne mit Wärmebildkamera zum Einsatz. Aufgrund der Rauchentwicklung wurde über die App NINA eine Warnung vor Geruchsbelästigungen durch die Rauchentwicklungen für Teile von Wattenscheid, Gelsenkirchen und Essen herausgegeben. Anwohner wurden gebeten, Türen und Fenster geschlossen halten.

Um 23.15 Uhr konnte die Feuerwehr vermelden, dass der Brand der Lagerhalle in Bochum Wattenscheid unter Kontrolle war. Zwischenzeitlich waren bis zu 120 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Mit 10 Strahlrohren, drei davon über Drehleitern, konnte eine Brandausbreitung auf eine Werkstatthalle, Außenlagerflächen sowie auf einen Dieseltank im Außenbereich verhindert werden.

Für die Löschwasserversorgung mussten mehrere 100 Meter Schlauchleitung verlegt werden. Am Morgen liefen die Nachlöscharbeiten am Einsatzort, die sich jedoch als sehr schwierig darstellten, da sich viele Brandnester unter der zum Teil eingestürzten Hallenkonstruktion befanden. Bis zum Tagesanbruch wurde die Einsatzstelle zunächst durch eine Brandwache kontrolliert. Am Morgen sollte eine Fachfirma mit dem kontrollierten Abbruch der Halle beginnen, um auch die letzten Brandnester freilegen zu können.

Durch mehrere Messfahrzeuge wurden Schadstoffmessungen im Umfeld des Brandortes durchgeführt, erhöhten Schadstoffwerte konnten jedoch nicht gemessen werden.

Am Morgen waren zwei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort, die mit Nachlöscharbeiten beschäftigt waren. Die Nachlöscharbeiten werden vermutlich noch den gesamten Tag in Anspruch nehmen.

Noch während der Brandbekämpfung durch die Feuerwehr wurden durch Kriminalbeamte erste Ermittlungsmaßnahmen an der Örtlichkeit durchgeführt. Zur Ursache des Brandes können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.



(Bild: Die Lagerhalle an der A40 stand im Vollbrand. (Foto: Feuerwehr Bochum))

 

markt

Elektrisches Abfallsammelfahrzeug unterwegs

Die USB Bochum GmbH hat ihr erstes vollelektrisches Abfallsammelfahrzeug in Dienst gestellt. Das neue Fahrzeug ist in der Papiersammlung in Bochum eingesetzt und hat bereits die ersten Fahrten hinter sich. Das Fahrzeug des Herstellers Geesinknorba bezieht seine komplette Energie aus einer 200kWh-Batterie-Einheit. Damit kann es einen kompletten Arbeitstag bestreiten.

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Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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damals

Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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damals

Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
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