Dienstag, 25. Januar 2022 - KW 04 

Impfkampagne: WAT gegen Corona

 

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Großeinsatz der Feuerwehr: Feuer zerstörte Halle mit Baumaschinen

Am Abend des 15. November kam es an der Straße "Im Steinhof" zu einem größeren Brand. Dabei wurde eine Lagerhalle für Baumaschinen so stark beschädigt, daß sie teilweise einstürzte. Verletzt wurde dabei niemand. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Autobahn 40 musste diese für den Fahrzeugverkehr kurzzeitig gesperrt werden. Auch der Kreuzungsbereich Berliner Straße/Ottostraße musste zeitweise für die Löscharbeiten gesperrt werden.

Am Abend war die Feuerwehr mit rund 60 Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Durch einen massiven Löschangriff mit mehreren Strahlrohren konntee ein Übergreifen der Flammen auf eine benachbarte Lagerhalle verhindert werden. Auch zwei Drehleitern waren vor Ort. Bei der Erkundung der Einsatzstelle kommt zudem eine Drohne mit Wärmebildkamera zum Einsatz. Aufgrund der Rauchentwicklung wurde über die App NINA eine Warnung vor Geruchsbelästigungen durch die Rauchentwicklungen für Teile von Wattenscheid, Gelsenkirchen und Essen herausgegeben. Anwohner wurden gebeten, Türen und Fenster geschlossen halten.

Um 23.15 Uhr konnte die Feuerwehr vermelden, dass der Brand der Lagerhalle in Bochum Wattenscheid unter Kontrolle war. Zwischenzeitlich waren bis zu 120 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Mit 10 Strahlrohren, drei davon über Drehleitern, konnte eine Brandausbreitung auf eine Werkstatthalle, Außenlagerflächen sowie auf einen Dieseltank im Außenbereich verhindert werden.

Für die Löschwasserversorgung mussten mehrere 100 Meter Schlauchleitung verlegt werden. Am Morgen liefen die Nachlöscharbeiten am Einsatzort, die sich jedoch als sehr schwierig darstellten, da sich viele Brandnester unter der zum Teil eingestürzten Hallenkonstruktion befanden. Bis zum Tagesanbruch wurde die Einsatzstelle zunächst durch eine Brandwache kontrolliert. Am Morgen sollte eine Fachfirma mit dem kontrollierten Abbruch der Halle beginnen, um auch die letzten Brandnester freilegen zu können.

Durch mehrere Messfahrzeuge wurden Schadstoffmessungen im Umfeld des Brandortes durchgeführt, erhöhten Schadstoffwerte konnten jedoch nicht gemessen werden.

Am Morgen waren zwei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort, die mit Nachlöscharbeiten beschäftigt waren. Die Nachlöscharbeiten werden vermutlich noch den gesamten Tag in Anspruch nehmen.

Noch während der Brandbekämpfung durch die Feuerwehr wurden durch Kriminalbeamte erste Ermittlungsmaßnahmen an der Örtlichkeit durchgeführt. Zur Ursache des Brandes können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.



(Bild: Die Lagerhalle an der A40 stand im Vollbrand. (Foto: Feuerwehr Bochum))

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Impfangebote in Bochum / Sonderimpfaktion für Kinder

Am kommenden Wochenende, 22. und 23. Januar, können sich alle Kinder von fünf bis elf Jahren im RuhrCongress, Stadionring 20, impfen lassen. Darüber hinaus gibt es tahlreiche Angebote im Bochumer Stadtgebiet.

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19 Medaillen für den TV Wattenscheid 01 bei den Westfälischen Meisterschaften

Am Samstag und Sonntag (22./23.01.) fanden die Westfälischen Hallen-Meisterschaften in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle statt. Am Samstag glänzte vor allem Dreispringerin Jessie Maduka. Sie konnte den Dreisprung-Wettkampf für sich entscheiden. Am Sonntag glänzten vor allem die Wattenscheider Hürdenläuferinnen und Hürdenläufer.

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Neuzugang im Mittelfeld der SGW 09

Von Rot-Weiß Ahlen kommt der regionalligaerfahrene Timon Schmitz an die Lohrheide. Schmitz ist nach Mike Osenberg, Jake Lazarus und Semih Köse der vierte Winterzugang, den die SG 09 vermelden kann. Der Mittelfeldspieler trifft mit Trainer Christian Britscho auf einen alten Bekannten.
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Ab Mittwoch: FFP-2-Maskenpflicht in allen städtischen Gebäuden

Gemeinsam gegen Corona: Aufgrund der steigenden Fallzahlen durch die Omikron-Variante besteht ab Mittwoch, 26. Januar, in allen städtischen Gebäuden eine generelle Pflicht zum Tragen einer FFP-2-Maske. Dies gilt für alle Beschäftigen und Besucherinnen und Besucher.
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Corona: Bischof Overbeck wirbt in Brief an alle Gemeinden fürs Impfen

Ruhrbischof Overbeck äußert in einem Schreiben an alle katholischen Christen im Ruhrbistum seine Sorge angesichts der dramatischen Auswirkungen der aktuellen Corona-Welle. Auch in der Kirche führten die Belastungen und Spannungen zwischen Geimpften und Ungeimpften zu Auseinandersetzungen.

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Stadtwerke-Kunden lediglich 6,7 Minuten ohne Strom

Die Bochumerinnen und Bochumer mussten im Jahr 2020 im Durchschnitt nur 6,7 Minuten auf elektrische Energie verzichten. Damit belegt das Versorgungsgebiet der Stadtwerke Bochum erneut einen Spitzenwert. Bundesweit lag der Durchschnitt für unplanmäßige Stromunterbrechungen im Jahr 2020 bei 10,7 Minuten je Letztverbraucher. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen durch die Bundesnetzagentur.
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Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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