Montag, 15. August 2022 - KW 33 

3G-Regelung in Bus und Bahn - Darauf müssen Fahrgäste achten

Die Corona-Zahlen schnellen in Deutschland rasant in die Höhe – gleichzeitig ist die Impfquote zu niedrig. Als eine Maßnahme zur weiteren Eindämmung der Infektionskrankheit gelten seit dem 24. November 2021 in den Bussen und Bahnen der Verkehrsunternehmen zusätzlich zur Maskenpflicht die 3G-Regeln.

Demnach müssen alle Fahrgäste ab sofort entweder vollständig geimpft, genesen oder getestet sein, wenn sie Bus und Bahn der Unternehmen nutzen. Ausgenommen von der 3G-Regel sind alle Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren – sie benötigen also weder einen Testnachweis noch eine Schulbescheinigung. Bei Schüler*innen ab 16 Jahren wird der Testnachweis durch eine Bescheinigung der Schule ersetzt. Als getestet gelten Fahrgäste, die einen amtlichen negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen amtlichen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorzeigen können. Selbsttests werden nicht anerkannt.

Fahrgäste brauchen neben dem Fahrschein, der Maske und den Corona-Nachweisen natürlich auch ein Lichtbildausweis. Er soll primär zum Abgleich der Daten auf den Corona-Dokumenten gelten.

Kontrollen sind jedoch in einem offenen System wie dem ÖPNV aufgrund der Vielzahl an Haltestellen und dem häufigen Fahrgastwechsel kaum flächendeckend zu realisieren, daher wird die BOGESTRA unter anderem auch gemeinsam mit Partnern wie den Ordnungsbehörden ab sofort „stichprobenartig“, aber regelmäßig Kontrollen durchführen. Kunden, die gegen die 3G-Regeln verstoßen, müssen das Fahrzeug an der nächsten Haltestelle verlassen und sie erwartet ebenso wie bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht ein Bußgeld.

Die 3G-Nachweise sind also nicht zusätzlich zum Ticket beim Einstieg der Fahrerin oder dem Fahrer vorzuzeigen.

 

feiertage heute

Mariä Himmelfahrt

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BOGESTRA veranstaltet Werkstatt-Speed-Dating für Schülerinnen

Am 3. September 2022 geht es bei der BOGESTRA in Sachen Ausbildung rasant zu: Der Mobilitätsdienstleister lädt interessierte junge Frauen ab 14 Jahren zum Werkstatt-Speed-Dating in die Hallen des Straßenbahnbetriebshofes Engelsburg an der Essener Straße ein. Bei diesem Speed-Dating in der Werkstatt rotieren die Teilnehmerinnen um fünf verschiedene Stationen. An jeder gibt es einiges zu werkeln, auszuprobieren und zu reparieren. Die Idee: BOGESTRA-Ausbildungsberufe erlebbar zu machen.
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Smarte Infrastruktur schaffen und Bochum für Krisen wappnen

Städte werden mit ihren Dienstleistungen und in ihrer Ausstattung zunehmend digitaler. Motor in Bochum ist dafür die Smart City Innovation Unit, kurz SCIU. Stadt und Stadttöchter arbeiten in dieser gemeinsam an der digitalen Zukunft der Stadt. Organisationsübergreifend entwickeln und begleiten dort 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Digitalisierungsprojekte und -prozesse. Sie setzen damit das teils durch den Bund geförderte Smart City Konzept der Stadt um. „Das ist deutschlandweit ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal“, sagt Stadtdirektor Sebastian Kopietz in seinem Sommergespräch.
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Quentin Mays Buch "Fast alles über Wattenscheid"

Im Februar 2021 erreichte Quentin May Vito von Eichborns Frage, ob er für die „Fast alles über...“-Reihe seines Verlags Vitolibro nicht das Buch über Wattenscheid schreiben möchte. Quentin May strahlt: "Auf solch eine Frage gibt es nur eine Antwort: Ja sicher!" Und damit war ein großer Teil seiner Freizeit des Jahres 2021 bereits erfolgreich mit Recherche, Fototouren und dem eigentlichen Schreiben selbst verplant. Von wegen Corona-Langeweile. Als vor der Eingemeindung gebürtiger und somit echter Wattenscheider weiß man natürlich so einiges von und über seine Heimatstadt. Aber für ein Buch reicht das noch lange nicht.


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Fachoberschule Polizei: Startschuss für die Bewerbung am 1. Juni

Mit dem Realschulabschluss zur Polizei? Ja, das geht! Der Bewerbungszeitraum für die Fachoberschule Polizei beginnt am Mittwoch, 1. Juni. Bewerben können sich Realschülerinnen und -schüler, die spätestens 2023 ihren Abschluss in der Tasche haben werden. Fragen können diese Woche bei einer Online-Veranstaltung gestellt werden.
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Stadtwerke Bochum bieten Wärmepumpen-Technologie im Rundum-Sorglos-Paket

Weg von fossilen Brennstoffen, hin zu klimafreundlicher Energie: Moderne Wärmepumpen gewinnen Wärme aus Luft, Erde oder Grundwasser und nutzen diese zum umweltfreundlichen Heizen. Die Stadtwerke Bochum bieten ab sofort allen Privat- und Gewerbekunden Luft-/Wasser-Wärmepumpen zum Kauf oder im Rundum-Sorglos-Paket zur Pacht an und kümmern sich um Installation, Betrieb und Wartung.
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Abkühlung für heiße Tage - Stadtwerke haben seit Anfang 2022 rund 12,5 Mio. Kubikmeter Trinkwasser geliefert

Auch bei den aktuell steigenden Temperaturen ist die Trinkwasserversorgung für Bochum gesichert. „Wir liefern pro Tag rund 60 Mio. Liter Trinkwasser an unsere Kunden. Die Talsperren sind gut gefüllt. Die Versorgung über den Sommer ist gesichert“, erklärt Dietmar Spohn, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum, zur anstehenden Hitzeperiode. Die Bürgerinnen und Bürger in Bochum haben seit Anfang Januar 2022 rund 12,5 Mio. Kubikmeter Trinkwasser verbraucht. Das sind knapp 5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum 2021 (13,1 Mio. Kubikmeter).

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Stadtwerke: Massiver Anstieg der Beschaffungskosten lässt Gaspreise steigen

Die Situation auf den Energiemärkten ist weiterhin extrem angespannt und durch massive Preissteigerungen geprägt. Die Beschaffungskosten für Erdgas haben sich seit Anfang des Jahres 2021 mehr als verzehnfacht. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Bochum hat beschlossen, den Preis für den Grundversorgungstarif StadtwerkeBasis Gas zum 1. Oktober 2022 um 3,90 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) netto bzw. 4,64 ct/kWh brutto anzuheben. Die weiteren Gasangebote werden je nach Produktgestaltung an das neue Preisniveau angepasst. Den gesetzlichen Vorgaben entsprechend gilt der neue Preis für Bestands- und Neukunden gleichermaßen.
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damals

Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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