Dienstag, 25. Januar 2022 - KW 04 

Impfkampagne: WAT gegen Corona

 

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Alle Schülerinnen und Schüler sollen ans Netz

Für bedürftige Schülerinnen und Schüler hat die Stadt Bochum einen mobilen Datentarif zur Verfügung gestellt. Diesen Datentarif können Schülerinnen und Schüler, die über keine oder keine ausreichende Breitbandanbindung verfügen, bei ihrer Schule beantragen. Sie erhalten dann vorerst für ein Jahr einen LTE Router, mit dem sie sich in das mobile Datennetz einwählen können.

„Ich freue mich, dass wir den bedürftigen Bochumer Schülerinnen und Schülern einen Zugang zum Internet bieten können. So schaffen wir einen weiteren Schritt in Richtung Chancengleichheit“, erklärt Dietmar Dieckmann, Dezernent für Bildung, Kultur und Sport.

Eine durch die Corona-Pandemie bedingte Umfrage im Herbst 2020 hatte ergeben, dass viele Schülerinnen und Schüler weder über ein geeignetes Endgerät noch über eine Breitbandanbindung verfügen, um am Distanzunterricht teilzunehmen. In einem ersten Schritt hat die Stadt Bochum innerhalb des Sofortausstattungsprogramms des DigitalPakts Schule, iPads an alle öffentlichen Bochumer Schulen entsprechend der gemeldeten Bedarfe ausgegeben. Der zweite Schritt ist die Bereitstellung von mobilen Datentarifen.

Die ersten 430 LTE Router der Firma Bonamic GmbH wurden bereits Anfang Oktober an die Schülerinnen und Schüler ausgeliefert. Weitere 150 Bedarfsmeldungen folgten im Oktober. Dieser Bedarf konnte durch das Medienzentrum des Schulverwaltungsamtes im November gedeckt werden. Das Gesamtkontingent ist noch nicht ausgeschöpft, so dass sich weitere Schülerinnen und Schüler über ihre jeweilige Schule melden können, um einen mobilen Datentarif zu beantragen.

Aktuelle Informationen vom Medienzentrum im Schulverwaltungsamt finden Sie hier: https://www.bochum.de/medienzentrum


(Bild: Björn Benthaus vom Medienzentrum präsentiert die LTE Router (Foto: Stadt Bochum))

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Karneval: Festausschuss sagt Biwak und Umzüge 2022 ab

Der Festausschuß Wattenscheider Karneval mit seinen angeschlossenen Brauchtums- und Karnevalsvereinen sagen Ihr Biwak und die Umzüge 2022 am Karnevalssonntag und Rosenmontag ab. Das teilte der F.W.K. heute in einer Pressemitteilung mit.



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Aufholen nach Corona: Stadt Bochum verteilt 4500 Bildungsgutscheine

Um die pandemiebedingten Lernrückstände besser aufholen zu können, erhalten die städtischen Schulen in den kommenden Tagen über 4.500 Bildungsgutscheine. Damit wird Schülerinnen und Schülern die Chance gegeben, Lernlücken in einzelnen Fächern abzubauen, die pandemiebedingt durch Schulschließungen und Distanzunterricht entstanden sind.
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Impfangebote in Bochum / Sonderimpfaktion für Kinder

Am kommenden Wochenende, 22. und 23. Januar, können sich alle Kinder von fünf bis elf Jahren im RuhrCongress, Stadionring 20, impfen lassen. Darüber hinaus gibt es tahlreiche Angebote im Bochumer Stadtgebiet.

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19 Medaillen für den TV Wattenscheid 01 bei den Westfälischen Meisterschaften

Am Samstag und Sonntag (22./23.01.) fanden die Westfälischen Hallen-Meisterschaften in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle statt. Am Samstag glänzte vor allem Dreispringerin Jessie Maduka. Sie konnte den Dreisprung-Wettkampf für sich entscheiden. Am Sonntag glänzten vor allem die Wattenscheider Hürdenläuferinnen und Hürdenläufer.

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Nächster Dortmunder Tatort wird im Februar ausgestrahlt

Dortmund/Köln (idr). Am kommenden Sonntag, 20. Februar, steht der nächste Dortmund-Tatort auf dem Programm: "Liebe mich" ist um 20.15 Uhr in der ARD zu sehen.

Vor einem Jahr verschwand Feline Wagner, eine Freundin meldete sie damals als vermisst. Jetzt wird in einem Bestattungswald zufällig ihre Leiche gefunden, bei den Vorbereitungen für eine Urnenbeisetzung.

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Stadtwerke-Kunden lediglich 6,7 Minuten ohne Strom

Die Bochumerinnen und Bochumer mussten im Jahr 2020 im Durchschnitt nur 6,7 Minuten auf elektrische Energie verzichten. Damit belegt das Versorgungsgebiet der Stadtwerke Bochum erneut einen Spitzenwert. Bundesweit lag der Durchschnitt für unplanmäßige Stromunterbrechungen im Jahr 2020 bei 10,7 Minuten je Letztverbraucher. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen durch die Bundesnetzagentur.
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damals

Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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damals

Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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damals

Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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