Donnerstag, 28. März 2024 - KW 13 

Stadtwerke bringen acht „Stars der Ausbildung“ hervor

Der landesbeste Elektroniker für Betriebstechnik des Ausbildungsjahres 2021 in Nordrhein-Westfalen kommt aus Bochum. Max Dünzer, Mitarbeiter der Stadtwerke Bochum, hat seine Ausbildungsabschlussprüfung mit 99 von 100 Punkten bestanden. Insgesamt erzielten acht Auszubildende des Bochumer Energieversorgers die Abschlussnote „sehr gut“ und wurden dafür als „Stars der Ausbildung“ ausgezeichnet.

„Die betriebliche Ausbildung und Nachwuchsförderung genießt bei den Stadtwerken Bochum einen hohen Stellenwert. Während der Ausbildung zeichnete sich Max Dünzer durch ein konstant hohes Niveau bei der Leistungsbereitschaft, eine schnelle Auffassungsgabe und persönliches Engagement bei allen ihm übertragenen Aufgaben aus“, fasst Holger Rost, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum Netz GmbH, lobend zusammen.

Die „Stars der Ausbildung“ werden von der IHK Mittleres Ruhrgebiet jedes Jahr an Auszubildende verliehen, die ihre Abschlussprüfung mit mindestens 92 Prozent, also der Abschlussnote 1 oder besser, abschließen. Max Dünzer gehörte mit sieben weiteren Azubis der Stadtwerke Bochum aus dem vergangenen Prüfungsjahr diesen Stars der Ausbildung an.

Die Ausbildung bei den Stadtwerken Bochum macht solche Erfolge möglich. Ausbildungsleiterin Naira Gammersbach und die Ausbilder für die Berufe Elektroniker*in für Betriebstechnik und Anlagenmechaniker*in legen Wert auf ein hohes Qualitätsniveau der innerbetrieblichen Ausbildung. „Die seit Jahren überdurchschnittlichen Erfolge der einzelnen Azubis in ihren Ausbildungsberufen sind ein Beweis dafür, dass der Anspruch der Stadtwerke Bochum und die Leistungsbereitschaft der angehenden Stadtwerker*innen Hand in Hand gehen“, erklärt Naira Gammersbach.

Alle Informationen zur Ausbildung beim Bochumer Energieversorger gibt es unter www.stadtwerke-bochum.de/ausbildung

Bild: v.l. Max Dünzer mit Holger Rost, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum Netz GmbH, und Ausbildungsleiterin Naira Gammersbach

 

damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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damals

Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
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damals

Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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damals

Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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