Donnerstag, 30. Juni 2022 - KW 26 

Kostenlose Führungen auf den Förderturm der Zeche Holland

Im Juni und im August gibt es an drei Tagen die Möglichkeit, an einer von insgesamt neun kostenlosen Führung auf das Fördergerüst der Zeche Holland teilzunehmen – exklusiv für Wattenscheiderinnen und Wattenscheider. Wer sich auf Augenhöhe mit der Seilscheibe des Förderturms den Ausblick über Wattenscheid nicht entgehen lassen möchte, kann sich ab Montag, 16. Mai, bis einschließlich Freitag, 20. Mai, für einen der 135 verfügbaren Plätze anmelden.

Die Initiative „Soziale Stadt Wattenscheid“ des Wattenscheider Stadtteilmanagements und der Stadt Bochum lädt gemeinsam mit der Bochum Marketing GmbH Bürgerinnen und Bürger dazu ein, den sanierten Förderturm der Zeche Holland kostenlos mit einem Guide zu besteigen. Je 15 Personen können an einer Führung teilnehmen, für die zu folgenden Terminen und Zeiten Tickets bereitstehen:

Sonntag, 12. Juni: 15 Uhr, 16.30 Uhr, 18 Uhr
Freitag, 24. Juni: 15 Uhr, 16.30 Uhr, 18 Uhr
Samstag, 13. August: 15 Uhr, 16.30 Uhr, 18 Uhr

Interessierte Wattenscheiderinnen und Wattenscheider melden sich unter Angabe ihres Namens, ihrer Anschrift, des gewünschten Termins (Datum und Uhrzeit) sowie gegebenenfalls des Namens und der Anschrift einer zweiten Person per E-Mail an Drewski@bochum-marketing.de. Vor dem Hintergrund der beschränkten Personenzahl beim Aufstieg sind pro Person maximal zwei Tickets reservierbar. Die ersten 135 Personen erhalten ein Ticket und werden per E-Mail informiert. Anmeldeschluss ist Freitag, 20. Mai. Bei Ticketabholung muss ein Personalausweis als Nachweis des Wohnortes in Wattenscheid vorgelegt werden.

Wichtig: Aufgrund der Höhe und entsprechender Sicherheitsvorkehrungen können nur Personen ab 14 Jahren und Personen, mit uneingeschränktem Gesundheitszustand am Aufstieg teilnehmen.

Fördergerüst und Außengelände der Zeche Holland wurden im Zuge der Stadterneuerung und mit Mitteln der Städtebauförderung saniert. Die regelmäßigen Führungen auf das Fördergerüst, organisiert von der Bochum Marketing GmbH, und die gastronomische Einrichtung „Kumpeltreff“ neben dem Förderturm machen die Zeche Holland zu einem beliebten Ausflugsziel in Wattenscheid.

Bild: Förderturm der Zeche Holland (Foto: Stadt Bochum)

 

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Vorverkauf für beim VIACTIV Lohrheide-Meeting startet

Der TV Wattenscheid 01 Leichtathletik e.V. freut sich auf den 6. August. Zum ersten Mal seit langem wird es an diesem Tag wieder internationale Spitzen-Leichtathletik im Wattenscheider Lohrheidestadion geben – beim VIACTIV Lohrheide-Meeting.

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Flohmarkt in der Kita Lohackerstraße

Am Mittwoch, 6. Juli, findet ein Flohmarkt auf dem Außengelände der städtischen Kita Lohackerstraße 45 statt. Zwischen 15 und 17 Uhr können die Besucherinnen und Besucher zum Beispiel gut erhaltene Kinderkleidung und allerlei Spielzeug kaufen.
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Quentin Mays Buch "Fast alles über Wattenscheid"

Im Februar 2021 erreichte Quentin May Vito von Eichborns Frage, ob er für die „Fast alles über...“-Reihe seines Verlags Vitolibro nicht das Buch über Wattenscheid schreiben möchte. Quentin May strahlt: "Auf solch eine Frage gibt es nur eine Antwort: Ja sicher!" Und damit war ein großer Teil seiner Freizeit des Jahres 2021 bereits erfolgreich mit Recherche, Fototouren und dem eigentlichen Schreiben selbst verplant. Von wegen Corona-Langeweile. Als vor der Eingemeindung gebürtiger und somit echter Wattenscheider weiß man natürlich so einiges von und über seine Heimatstadt. Aber für ein Buch reicht das noch lange nicht.


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DRK: Mit Gesundheitsyoga gegen Stress, Schmerzen und Verspannungen entgegenwirken

Menschen jeglichen Alters können vom Yoga gesundheitlich profitieren. Yoga vertreibt Steifheit und Trägheit aus den Knochen, stärkt die Muskeln, verbessert die Haltung und fördert Kraft und Beweglichkeit. Gabi Schmidtmann bietet beim DRK Wattenscheid Kurse an. Mit klaren, einfachen, aufeinander abgestimmten Bewegungen, Atemtechniken und Entspannungsübungen möchte sie in ihren Übungsstunden mit den Anwendern zur inneren Ruhe gelangen.
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markt

Stadtwerke Bochum bieten Wärmepumpen-Technologie im Rundum-Sorglos-Paket

Weg von fossilen Brennstoffen, hin zu klimafreundlicher Energie: Moderne Wärmepumpen gewinnen Wärme aus Luft, Erde oder Grundwasser und nutzen diese zum umweltfreundlichen Heizen. Die Stadtwerke Bochum bieten ab sofort allen Privat- und Gewerbekunden Luft-/Wasser-Wärmepumpen zum Kauf oder im Rundum-Sorglos-Paket zur Pacht an und kümmern sich um Installation, Betrieb und Wartung.
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damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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damals

Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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damals

Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
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