Montag, 15. August 2022 - KW 33 

Stadtwerke Bochum bieten Wärmepumpen-Technologie im Rundum-Sorglos-Paket

Weg von fossilen Brennstoffen, hin zu klimafreundlicher Energie: Moderne Wärmepumpen gewinnen Wärme aus Luft, Erde oder Grundwasser und nutzen diese zum umweltfreundlichen Heizen. Die Stadtwerke Bochum bieten ab sofort allen Privat- und Gewerbekunden Luft-/Wasser-Wärmepumpen zum Kauf oder im Rundum-Sorglos-Paket zur Pacht an und kümmern sich um Installation, Betrieb und Wartung.

„In Zeiten steigender Energie- und Rohstoffpreise können Wärmepumpen dank hoher Wirkungsgrade erheblich dazu beitragen, Energiekosten zu senken“, erklärt Marc Vogel, Leiter Energiedienstleistungen & Wärmelieferung bei den Stadtwerken Bochum.

Wärmepumpen entziehen Wärme aus der Umwelt und heizen damit das Innere eines Gebäudes – das funktioniert selbst im Winter bei Minusgraden. Anders als bei einem Gas-Brennwertgerät wird kein fossiler Brennstoff verbrannt, und es gelangt kein klimaschädliches Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre. Der Einsatz einer Wärmepumpe ist in nahezu jedem Gebäude mit ausreichender Wärmedämmung möglich. „Im Optimalfall werden die Pumpen über eine hauseigene Photovoltaikanlage betrieben. Dann ist das System nahezu CO2-neutral. Ist diese Kombination bei Kunden nicht möglich, empfehlen wir den Bezug von Ökostrom“, ergänzt Marc Vogel.

Die Stadtwerke-Experten beraten umfassend zu den Einsatzmöglichkeiten der unterschiedlichen Wärmepumpen und bieten Hilfestellungen bei der Inanspruchnahme von Fördermitteln. So können beispielsweise über die KfW-Bankengruppe zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse für Heizungssanierungen beantragt werden. Zudem kann die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) in Höhe von 35 Prozent in Anspruch genommen werden. Bei der Umstellung von Ölheizungen auf Luftwärmepumpen erhöht sich der Fördersatz auf 45 Prozent.

Fragen zum Wärmepumpen Paket und weiteren Energiedienstleistungen beantworten die Energieberater der Stadtwerke gerne im persönlichen Gespräch unter der Rufnummer 0234/960-3555. Weitere Informationen unter www.stadtwerke-bochum.de/waermepumpe
Bild: Wärmepumpe an einem Wohnhaus. (Foto: Stadtwerke Bochum)

 

feiertage heute

Mariä Himmelfahrt

news

FOS Polizei: Erster Jahrgang ist gestartet

Am 1. August startete erstmalig der Bildungsgang Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung mit dem Schwerpunkt Polizeivollzugsdienst - kurz "FOS Polizei" am Klaus-Steilmann-Berufskolleg. Von den landesweit rund 2.500 Bewerbenden haben mehr als 300 junge Menschen das Auswahlverfahren erfolgreich durchlaufen; 31 haben sich einen der begehrten Schulplätze für den Standort Bochum gesichert.
mehr lesen

news

Stadt und Ernährungsrat suchen Projektideen für mehr Artenvielfalt

Die Stadt Bochum hat in diesem Jahr für die Kampagne „Bochum blüht und summt“ den neu gegründeten gemeinnützigen Verein EssBO! Ernährungsrat Bochum e. V. für ein gemeinsames Programm gewinnen können.

In Kooperation zwischen dem Umwelt- und Grünflächenamt und EssBO! Ernährungsrat Bochum e. V. sollen weitere Aktionen rund um das Thema insektenfreundliche Gärten, Vorgärten, Hinterhöfe, Fassaden und Balkone begleitet und initiiert werden.
mehr lesen

news

RVR Ruhr Grün warnt vor steigender Waldbrandgefahr

Essen/Metropole Ruhr (idr). Hitze und Trockenheit - das ist für die Wälder im Ruhrgebiet ein brandgefährlicher Mix. Grillen und Feuerentzünden sind im Wald und 100 Meter um den Wald herum streng verboten! Das gilt auch für Rauchen im Wald (bis zum 31. Oktober)! Brennende Zigarettenstummel dürfen nicht weggeworfen werden – auch nicht aus dem Autofenster.
mehr lesen

news

Stadtgarten Wattenscheid attraktiver gestalten – 3. Bauabschnitt startet

Der 3. Bauabschnitt zur attraktiveren Gestaltung des Stadtgartens Wattenscheid im Zuge des Förderprojektes „Soziale Stadt – Gesundes Wattenscheid“ startet im Laufe der kommenden Woche (15.-19. August). Das Umwelt- und Grünflächenamt überarbeitet dabei den Pergolengarten sowie die Spielfelder für Boule und Schach.
mehr lesen

markt

Abkühlung für heiße Tage - Stadtwerke haben seit Anfang 2022 rund 12,5 Mio. Kubikmeter Trinkwasser geliefert

Auch bei den aktuell steigenden Temperaturen ist die Trinkwasserversorgung für Bochum gesichert. „Wir liefern pro Tag rund 60 Mio. Liter Trinkwasser an unsere Kunden. Die Talsperren sind gut gefüllt. Die Versorgung über den Sommer ist gesichert“, erklärt Dietmar Spohn, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum, zur anstehenden Hitzeperiode. Die Bürgerinnen und Bürger in Bochum haben seit Anfang Januar 2022 rund 12,5 Mio. Kubikmeter Trinkwasser verbraucht. Das sind knapp 5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum 2021 (13,1 Mio. Kubikmeter).

mehr lesen

markt

Stadtwerke: Massiver Anstieg der Beschaffungskosten lässt Gaspreise steigen

Die Situation auf den Energiemärkten ist weiterhin extrem angespannt und durch massive Preissteigerungen geprägt. Die Beschaffungskosten für Erdgas haben sich seit Anfang des Jahres 2021 mehr als verzehnfacht. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Bochum hat beschlossen, den Preis für den Grundversorgungstarif StadtwerkeBasis Gas zum 1. Oktober 2022 um 3,90 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) netto bzw. 4,64 ct/kWh brutto anzuheben. Die weiteren Gasangebote werden je nach Produktgestaltung an das neue Preisniveau angepasst. Den gesetzlichen Vorgaben entsprechend gilt der neue Preis für Bestands- und Neukunden gleichermaßen.
mehr lesen

damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

mehr lesen

damals

Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


mehr lesen

damals

Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
mehr lesen

damals

Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
mehr lesen