Montag, 26. September 2022 - KW 39 

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Umlagen lassen Gaspreise weiter steigen

Die Einführung der Gasbeschaffungsumlage und der Gasspeicherumlage sowie die Anpassung der Bilanzierungsumlage sorgen für weiter steigende Gaspreise. Die Gasbeschaffungsumlage soll einen finanziellen Ausgleich für betroffene Gasimporteure schaffen. Im Gegenzug hat die Bundesregierung angekündigt, die Mehrwertsteuer auf Erdgas ab Oktober vorübergehend von 19 auf 7 Prozent absenken zu wollen. Diese Veränderungen werden die Stadtwerke Bochum wie bereits angekündigt eins zu eins an ihre Kunden weitergeben.

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Bochum hat beschlossen, den Preis für den Grundversorgungstarif StadtwerkeBasis Gas zum 1. November 2022 um 3,36 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) netto bzw. 4,00 ct/kWh brutto anzuheben. Dem Bruttopreis liegen noch 19 Prozent Mehrwertsteuer zugrunde. Sobald die Mehrwertsteuersenkung auf 7 Prozent in Kraft getreten ist, wird dies in den Abrechnungen berücksichtigt. Die Gasbeschaffungsumlage und weitere Veränderungen von Umlagen gelten ab dem 1. Oktober und fließen dann ab dem 1. November 2022 in die Tarife ein. Der Monat Oktober wird in der Preisanpassung berücksichtigt.

„Wir als Stadtwerke reichen die Umlagen auf Erdgas nur weiter. Ich will es ganz klar sagen: Wir verdienen nichts daran“, stellt Frank Thiel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum, klar. „Die gestiegenen Beschaffungskosten haben unsere Kundinnen und Kunden schon sehr belastet. Wir begrüßen daher, dass die Bundesregierung die Mehrwertsteuer auf Erdgas absenken wird. Gegen die Preissteigerungen gibt es auch weiterhin nur ein wirksames Mittel: Wir appellieren an alle Verbraucher, wo eben möglich Energie im eigenen Haushalt oder im Unternehmen einzusparen!“

Bochumer Gaskunden mit einem StadtwerkeBasis-Vertrag und einem durchschnittlichen Verbrauch von 7.500 Kilowattstunden im Jahr müssen ab November dieses Jahres mit einer monatlichen Mehrbelastung von 24,99 Euro brutto rechnen. Das entspricht einer Steigerung um rund 27 Prozent. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 15.000 Kilowattstunden im Jahr beträgt die monatliche Mehrbelastung ab November dann 49,98 Euro brutto, das entspricht einer Steigerung um 29 Prozent.

Nach der angekündigten Reduzierung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent verringern sich die monatlichen Kosten bei einem Verbrauch von 7.500 Kilowattstunden um 11,96 Euro. Bei einem Verbrauch von 15.000 Kilowattstunden beträgt die monatliche Ersparnis 22,66 Euro.

Die Stadtwerke-Kundenberater informieren nach vorheriger Terminbuchung im persönlichen Gespräch im Kundencenter am Ostring. Eine telefonische Beratung ist montags bis samstags von 8.00 bis 20.00 Uhr unter der Rufnummer 0234/960-3636 möglich. Unter www.stadtwerke-bochum.de sind außerdem das Online-Kundencenter, ein Kunden-Chat sowie viele weitere Services verfügbar. Per WhatsApp sind die Stadtwerke unter +49 1573 5986602 erreichbar.

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Fünf Wochen Sondersammlung für Grünschnitt in Wattenscheid

In Wattenscheid steht ab Dienstag, 04. Oktober 2022, für die Dauer von fünf Wochen eine zusätzliche Abgabestelle für Grünabfälle zur Verfügung. Bis einschließlich Samstag, 05. November 2022, ist die zusätzliche Sammelstelle der USB Bochum GmbH auf dem Parkplatz am Hallenfreibad Höntrop eingerichtet.

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Angepasste Covid-19 Impfstoffe werden ab sofort im Impfzentrum des Gesundheitsamtes angeboten

Seit dem 21. September können im Impfzentrum des Gesundheitsamtes, Westring 28, Zugang über Gustav-Heinemann-Platz, Auffrischungsimpfungen mit den zur Verfügung stehenden Omikron-adaptierten mRNA-Impfstoffen durchgeführt werden. Laut STIKO-Empfehlung vom 21. September wird geraten, für alle Auffrischungsimpfungen (Booster) ab zwölf Jahren vorzugsweise einen der zugelassenen und verfügbaren Omikron-adaptierten, bivalenten mRNA-Impfstoffe einzusetzen.
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Wissenschaftler an der RUB untersucht, wie Mitarbeitende den Feierabend zurückerobern

Bochum (idr). Dass die Gedanken auch nach Feierabend um die Arbeit kreisen, hält viele Menschen vom Einschlafen ab. Oft werden digitale Medien und ständige Erreichbarkeit dafür verantwortlich gemacht. Prof. Dr. Marcel Kern, Leiter der Arbeitsgruppe Arbeit und Gesundheit an der Ruhr-Universität Bochum hat gemeinsam mit einem Team der Universität Kassel jetzt aber in einer Studie belegt: Menschen greifen zum Handy, weil sie nicht abschalten können. Es ist eher nicht so, dass sie nicht abschalten können, weil sie das Handy nutzen.
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VRR: Freie Fahrt für Kinder am Weltkindertag 2022

Deutschland feiert am 20. September 2022 den Weltkindertag. Auch in diesem Jahr unterstützt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr den Aktionstag. Alle Kinder unter 15 Jahren fahren deshalb am kommenden Dienstag kostenlos in sämtlichen Bussen und Bahnen der Verkehrsunternehmen im Verbundraumund in ganz NRW. Ein Ticket ist nicht nötig.
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Neufeld und Dudek komplettieren Torwartteam der SGW

Aufmerksamen 09-Fans dürfte aufgefallen sein: Hinter Bruno Staudt tauchte in den vergangenen Wochen öfters ein anderer Name als Ersatztorhüter auf. Mit den Verpflichtungen von Kilian Neufeld und Daniel Dudek ist das Torhüterteam nun komplett.

Kilian Neufeld stammt aus der Jugend von Hannover 96, Daniel Dudek stammt aus der Jugend von Rot-Weiss Essen. Neben den beiden Neuzugängen und Bruno Staudt hilft erneut Philipp Kunz aus.
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Fachoberschule Polizei: Startschuss für die Bewerbung am 1. Juni

Mit dem Realschulabschluss zur Polizei? Ja, das geht! Der Bewerbungszeitraum für die Fachoberschule Polizei beginnt am Mittwoch, 1. Juni. Bewerben können sich Realschülerinnen und -schüler, die spätestens 2023 ihren Abschluss in der Tasche haben werden. Fragen können diese Woche bei einer Online-Veranstaltung gestellt werden.
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Nach Ende des 9-Euro-Ticket: Attraktive Abo-Aktionen bei der BOGESTRA

Am 31. August 2022 war bekanntlich der letzte Gültigkeitstag des 9-Euro-Tickets. Direkt zum Monatswechsel September bildeten sich dann auch lange Schlangen vor den KundenCentern mit Kund*innen, die gerne eine persönliche Ticketberatung in Anspruch genommen haben, um für sich das richtige Ticket im Anschluss an das 9-Euro-Ticket zu finden. Mit dabei waren aber auch viele Jugendliche, die zum Ausbildungsstart ein neues Ticket benötigten oder Fahrgäste, die einfach nur – wie immer zum 1. Tag eines neuen Monats - eine Monatskarte kaufen wollten.
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Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
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damals

Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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damals

Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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damals

Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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