Montag, 26. September 2022 - KW 39 

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„Bildungs- und Teilhabe“-Paket in Bochum bietet zahlreiche Leistungen an

Rund 18.800 Menschen in Bochum haben Anspruch auf das „Bildungs- und Teilhabe“-Paket (BuT): alle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die eine Sozialleistung nach dem SGB II (Hartz IV), SGB XII, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Asylbewerberleistungsgesetz beziehen, sowie gegebenenfalls Personen mit einem geringen Einkommen. Zu den Leistungen gehören unter anderem: Schulpauschalen, die komplette Kostenübernahme der Mittagsverpflegung in Kita, Schule oder Tagespflege, das ermäßigte Schokoticket und Kita- und Klassenfahrten sowie Ausflüge. Darüber hinaus zählt auch Nachhilfe (Lernförderung) zu den Leistungen, die im Schuljahr 2022/2023 auch bei einem befriedigenden Leistungsstand in einem Fach beantragt werden kann.

Alle wichtigen Informationen und Formulare gibt es auf der Homepage www.bochum.de/but. Interessierte können Anträge und Nachweise als PDF-Datei per E-Mail an but@bochum.de übermitteln. Eine Ausnahme stellt dabei die „Anlage zur Lernförderung“ dar: Die Übermittlung erfolgt postalisch oder direkt in den Briefkasten am Beratungs- und Servicecenter in der Junggesellenstraße 8. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Anträge persönlich im BuT-Beratungs-und Servicecenter mit vorheriger Terminvergabe unter der Rufnummer 0234/910–1744 zu stellen: montags und dienstags von 8 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr.

Unter der Rufnummer 0234/910–1744 steht Interessierten die Hotline für Fragen rund um das BuT-Paket zur Verfügung. Außerdem besteht die Möglichkeit, Mitarbeitende unter anderem zu Elternabende in Kindertageseinrichtungen oder Schulen einzuladen und dabei Informationen, Flyer und Formulare zum BuT-Paket zu erhalten. Ansprechperson ist Frank Maldener unter der Rufnummer der Hotline.

Der Bereich „Bildung und Teilhabe“ hat zum 1. September seine Bearbeitung von Anträgen umgestellt und die elektronische Akte eingeführt. Die Vorteile sind unter anderem die Schonung von Ressourcen und ein verkürztes Antragsverfahren. Zudem erspart es Wartezeiten. In der Anfangsphase kann es jedoch zu etwas längeren Bearbeitungszeiten kommen, da Anträge teils doppelt (digital und in Papierform) gestellt werden.

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Fünf Wochen Sondersammlung für Grünschnitt in Wattenscheid

In Wattenscheid steht ab Dienstag, 04. Oktober 2022, für die Dauer von fünf Wochen eine zusätzliche Abgabestelle für Grünabfälle zur Verfügung. Bis einschließlich Samstag, 05. November 2022, ist die zusätzliche Sammelstelle der USB Bochum GmbH auf dem Parkplatz am Hallenfreibad Höntrop eingerichtet.

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Angepasste Covid-19 Impfstoffe werden ab sofort im Impfzentrum des Gesundheitsamtes angeboten

Seit dem 21. September können im Impfzentrum des Gesundheitsamtes, Westring 28, Zugang über Gustav-Heinemann-Platz, Auffrischungsimpfungen mit den zur Verfügung stehenden Omikron-adaptierten mRNA-Impfstoffen durchgeführt werden. Laut STIKO-Empfehlung vom 21. September wird geraten, für alle Auffrischungsimpfungen (Booster) ab zwölf Jahren vorzugsweise einen der zugelassenen und verfügbaren Omikron-adaptierten, bivalenten mRNA-Impfstoffe einzusetzen.
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Wissenschaftler an der RUB untersucht, wie Mitarbeitende den Feierabend zurückerobern

Bochum (idr). Dass die Gedanken auch nach Feierabend um die Arbeit kreisen, hält viele Menschen vom Einschlafen ab. Oft werden digitale Medien und ständige Erreichbarkeit dafür verantwortlich gemacht. Prof. Dr. Marcel Kern, Leiter der Arbeitsgruppe Arbeit und Gesundheit an der Ruhr-Universität Bochum hat gemeinsam mit einem Team der Universität Kassel jetzt aber in einer Studie belegt: Menschen greifen zum Handy, weil sie nicht abschalten können. Es ist eher nicht so, dass sie nicht abschalten können, weil sie das Handy nutzen.
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VRR: Freie Fahrt für Kinder am Weltkindertag 2022

Deutschland feiert am 20. September 2022 den Weltkindertag. Auch in diesem Jahr unterstützt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr den Aktionstag. Alle Kinder unter 15 Jahren fahren deshalb am kommenden Dienstag kostenlos in sämtlichen Bussen und Bahnen der Verkehrsunternehmen im Verbundraumund in ganz NRW. Ein Ticket ist nicht nötig.
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Neufeld und Dudek komplettieren Torwartteam der SGW

Aufmerksamen 09-Fans dürfte aufgefallen sein: Hinter Bruno Staudt tauchte in den vergangenen Wochen öfters ein anderer Name als Ersatztorhüter auf. Mit den Verpflichtungen von Kilian Neufeld und Daniel Dudek ist das Torhüterteam nun komplett.

Kilian Neufeld stammt aus der Jugend von Hannover 96, Daniel Dudek stammt aus der Jugend von Rot-Weiss Essen. Neben den beiden Neuzugängen und Bruno Staudt hilft erneut Philipp Kunz aus.
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Fachoberschule Polizei: Startschuss für die Bewerbung am 1. Juni

Mit dem Realschulabschluss zur Polizei? Ja, das geht! Der Bewerbungszeitraum für die Fachoberschule Polizei beginnt am Mittwoch, 1. Juni. Bewerben können sich Realschülerinnen und -schüler, die spätestens 2023 ihren Abschluss in der Tasche haben werden. Fragen können diese Woche bei einer Online-Veranstaltung gestellt werden.
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Nach Ende des 9-Euro-Ticket: Attraktive Abo-Aktionen bei der BOGESTRA

Am 31. August 2022 war bekanntlich der letzte Gültigkeitstag des 9-Euro-Tickets. Direkt zum Monatswechsel September bildeten sich dann auch lange Schlangen vor den KundenCentern mit Kund*innen, die gerne eine persönliche Ticketberatung in Anspruch genommen haben, um für sich das richtige Ticket im Anschluss an das 9-Euro-Ticket zu finden. Mit dabei waren aber auch viele Jugendliche, die zum Ausbildungsstart ein neues Ticket benötigten oder Fahrgäste, die einfach nur – wie immer zum 1. Tag eines neuen Monats - eine Monatskarte kaufen wollten.
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Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
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damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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