Montag, 26. September 2022 - KW 39 

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Angepasste Covid-19 Impfstoffe werden ab sofort im Impfzentrum des Gesundheitsamtes angeboten

Seit dem 21. September können im Impfzentrum des Gesundheitsamtes, Westring 28, Zugang über Gustav-Heinemann-Platz, Auffrischungsimpfungen mit den zur Verfügung stehenden Omikron-adaptierten mRNA-Impfstoffen durchgeführt werden. Laut STIKO-Empfehlung vom 21. September wird geraten, für alle Auffrischungsimpfungen (Booster) ab zwölf Jahren vorzugsweise einen der zugelassenen und verfügbaren Omikron-adaptierten, bivalenten mRNA-Impfstoffe einzusetzen. Dies gilt sowohl für die BA.1- als auch die BA.4/5-adaptierten Impfstoffe, da beide im Vergleich zu den bisherigen monovalenten mRNA-Impfstoffen eine verbesserte Antikörperantwort gegenüber verschiedenen Omikron-Varianten auslösen und gegenüber dem Wildtyp-Virus eine gleichbleibend gute Antikörperantwort erzielen.

Im Einzelnen spricht die STIKO zu den COVID-19-Auffrischimpfungen (Booster) folgende Empfehlungen aus:

- Allen Personen ab zwölf Jahren wird grundsätzlich eine Auffrischungsimpfung (3. Impfung) empfohlen, vorzugsweise mit einem angepassten mRNA-Impfstoff, die im Regelfall sechs Monate nach abgeschlossener Grundimmunisierung oder durchgemachter Infektion verabreicht wird.

- Für folgende Personengruppen wird eine weitere Auffrischungsimpfung (4. Impfung) empfohlen:

- Personen ab dem Alter von 60 Jahren

- Personen im Alter ab zwölf Jahren mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung, insbesondere Immundefizienz

- Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen, insbesondere solche mit direktem Patientinnen- bzw. Bewohnerkontakt

- Bewohnerinnen und Bewohner in Einrichtungen der Pflege

- Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe

Nur bei besonders gefährdeten Personen (z.B. hochbetagte, Personen mit Immundefizienz) kann es nach individueller ärztlicher Bewertung sinnvoll sein – abhängig von den bisherigen Antigenkontakten (Impfungen und Infektionen) – nach dem 4. Ereignis (z.B. 2. Auffrischungsimpfung) noch eine weitere, also eine 5., Impfstoffdosis zu verabreichen. Auch hierfür gilt der 6-Monatsabstand zur letzten Impfung oder Infektion. Die Indikation sollte unter Berücksichtigung des Gesundheitszustands und des individuellen Erkrankungsrisikos mit ärztlicher Beratung getroffen werden.

Besteht im Alter von fünf bis elf Jahren eine besondere Indikation für die Durchführung einer Auffrischungsimpfung, sollen weiterhin die für diese Altersgruppe empfohlenen und zugelassenen monovalenten Wildtyp-Impfstoffe verwendet werden.

Eine Übersicht über die zur Verfügung stehenden Impfstellen findet sich im Internet unter:

https://www.bochum.de/Corona/Impfzentrum-Bochum/Impfstellen-in-Bochum

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Fünf Wochen Sondersammlung für Grünschnitt in Wattenscheid

In Wattenscheid steht ab Dienstag, 04. Oktober 2022, für die Dauer von fünf Wochen eine zusätzliche Abgabestelle für Grünabfälle zur Verfügung. Bis einschließlich Samstag, 05. November 2022, ist die zusätzliche Sammelstelle der USB Bochum GmbH auf dem Parkplatz am Hallenfreibad Höntrop eingerichtet.

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Wissenschaftler an der RUB untersucht, wie Mitarbeitende den Feierabend zurückerobern

Bochum (idr). Dass die Gedanken auch nach Feierabend um die Arbeit kreisen, hält viele Menschen vom Einschlafen ab. Oft werden digitale Medien und ständige Erreichbarkeit dafür verantwortlich gemacht. Prof. Dr. Marcel Kern, Leiter der Arbeitsgruppe Arbeit und Gesundheit an der Ruhr-Universität Bochum hat gemeinsam mit einem Team der Universität Kassel jetzt aber in einer Studie belegt: Menschen greifen zum Handy, weil sie nicht abschalten können. Es ist eher nicht so, dass sie nicht abschalten können, weil sie das Handy nutzen.
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VRR: Freie Fahrt für Kinder am Weltkindertag 2022

Deutschland feiert am 20. September 2022 den Weltkindertag. Auch in diesem Jahr unterstützt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr den Aktionstag. Alle Kinder unter 15 Jahren fahren deshalb am kommenden Dienstag kostenlos in sämtlichen Bussen und Bahnen der Verkehrsunternehmen im Verbundraumund in ganz NRW. Ein Ticket ist nicht nötig.
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Neufeld und Dudek komplettieren Torwartteam der SGW

Aufmerksamen 09-Fans dürfte aufgefallen sein: Hinter Bruno Staudt tauchte in den vergangenen Wochen öfters ein anderer Name als Ersatztorhüter auf. Mit den Verpflichtungen von Kilian Neufeld und Daniel Dudek ist das Torhüterteam nun komplett.

Kilian Neufeld stammt aus der Jugend von Hannover 96, Daniel Dudek stammt aus der Jugend von Rot-Weiss Essen. Neben den beiden Neuzugängen und Bruno Staudt hilft erneut Philipp Kunz aus.
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Fachoberschule Polizei: Startschuss für die Bewerbung am 1. Juni

Mit dem Realschulabschluss zur Polizei? Ja, das geht! Der Bewerbungszeitraum für die Fachoberschule Polizei beginnt am Mittwoch, 1. Juni. Bewerben können sich Realschülerinnen und -schüler, die spätestens 2023 ihren Abschluss in der Tasche haben werden. Fragen können diese Woche bei einer Online-Veranstaltung gestellt werden.
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Nach Ende des 9-Euro-Ticket: Attraktive Abo-Aktionen bei der BOGESTRA

Am 31. August 2022 war bekanntlich der letzte Gültigkeitstag des 9-Euro-Tickets. Direkt zum Monatswechsel September bildeten sich dann auch lange Schlangen vor den KundenCentern mit Kund*innen, die gerne eine persönliche Ticketberatung in Anspruch genommen haben, um für sich das richtige Ticket im Anschluss an das 9-Euro-Ticket zu finden. Mit dabei waren aber auch viele Jugendliche, die zum Ausbildungsstart ein neues Ticket benötigten oder Fahrgäste, die einfach nur – wie immer zum 1. Tag eines neuen Monats - eine Monatskarte kaufen wollten.
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damals

Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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damals

Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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damals

Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
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