Montag, 28. November 2022 - KW 48 

Digitalisierung: Über 16.000 iPads für Bochumer Schulen in diesem Jahr

Am Freitag, 18. November, übergab Stephan Heimrath, Leiter des Schulverwaltungsamts, eine Lieferung von insgesamt 215 iPads an die Weilenbrink-Schule. Schulleiterin Barbara Appelhoff nahm die Geräte zusammen mit Magnus van Riel, Lehrer und Medienbeauftragter, entgegen. Damit hat die Stadt in diesem Jahr insgesamt 16.179 iPads in Bochumer Schulen gebracht. Weitere 2.139 Stück folgen bis zum Ende des Jahres.

Möglich ist das durch die Fördermittel „REACT-EU“, die darauf abzielen, Schulen in sozial benachteiligten Standorten mit digitalen Endgeräten auszustatten – besonders mit Hinblick auf die Folgen der Corona-Pandemie. Darüber hinaus fördert das Land NRW mit der „Digitalen Ausstattungsoffensive“ die Ausstattung von Förderschulen und Schulen an sozial benachteiligten Standorten.

Somit ermöglichen die Geräte aus beiden Programmen nahezu eine Vollausstattung mit iPads für 49 Bochumer Schulen mit entsprechendem Sozialindex. Zusammen mit den Fördermaßnahmen aus den Vorjahren zeigt sich eine positive Bilanz: Neben den bereits beschafften Geräten über das Kreditprogramm „Gute Schule 2020“ sowie den Zusatzförderprogrammen zum DigitalPakt NRW sind nun rund 35.000 iPads in Bochumer Schulen angekommen – alleine für die Schülerinnen und Schüler fast 31.241 iPads. Mit Blick auf die Schülerstatistik aus den Jahren 2021/2022 mit etwas über 42.000 Kindern und Jugendlichen ist dies eine Ausstattungsquote von mehr als 75 Prozent. Bildungsdezernent Dietmar Dieckmann ist stolz auf den Fortschritt: „Unser engagiertes Medien- und Beschaffungsteam hat in außergewöhnlich kurzer Zeit eine außerordentliche Technikausstattung in unseren Bochumer Schulen ermöglicht. Ein weiterer Schritt, um gute digitale Bildung für alle Schülerinnen und Schüler zu schaffen.“
Bild: v.l. Lehrer Magnus van Riel, Schulleiterin Barbara Appelhoff und Stephan Heimrath, Leiter Schulverwaltungsamt. (Foto: André Grabowski | Stadt Bochum)

 

news

Umfrage: Zugezogene attestieren Metropole Ruhr im Bundesvergleich besonders ausgeprägte Willkommenskultur

Metropole Ruhr (idr). Im Wettbewerb um Fachkräfte und junge Talente punktet die Metropole Ruhr durch eine besondere Eigenschaft: Wer hierherzieht, fühlt sich willkommen. Das belegt eine heute (23. November) veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Regionalverbands Ruhr (RVR). Offenherzig, zugänglich und geprägt von einem guten sozialen Klima: Das Ruhrgebiet erreicht in Bezug auf das Knüpfen sozialer Kontakte und bei der gefühlten Willkommenskultur Spitzenwerte im Vergleich zu anderen Metropolregionen.

mehr lesen

news

Bundesweiter Warntag erstmals mit Cell Broadcast

Am 8. Dezember findet wieder ein bundesweiter Warntag statt. Der Warntag ist ein bewusster Stresstest für die Warninfrastruktur in Deutschland. Im Alltag laufen die Warnsysteme zuverlässig. Ein Stresstest unter besonderen Bedingungen ist dennoch nötig für die Härtung und Weiterentwicklung des Warnsystems. Der Warntag soll daher ganz gezielt dabei helfen, Optimierungspotenziale zu identifizieren.
mehr lesen

news

DB investiert in moderne und leistungsfähige Eisenbahninfrastruktur

Die Deutsche Bahn (DB) bündelt ab Ende des Monats zahlreiche Bauarbeiten im Großraum Essen und macht die Eisenbahninfrastruktur im Ruhrgebiet fit für die Zukunft. In der Zeit von Freitag, 25. November bis Freitag, 5. Dezember arbeiten Expert:innen zeitgleich an Gleisen, Weichen und einer Brücke.

Im Essener Hauptbahnhof erneuern Baufachleute zwei Weichen sowie über einen Kilometer Gleis. Im benachbarten Bochum fokussieren sich Brückenfachleute auf die Erneuerung der Eisenbahnbrücke „Horneburg“ in Wattenscheid.

mehr lesen

news

Erzbahntrasse in Bochum-Hamme wegen Instandsetzungsarbeiten bis Januar gesperrt

Bochum (idr). Der Regionalverband Ruhr (RVR) sperrt die Erzbahntrasse in Bochum ab Montag, 24. Oktober, zwischen der Brücke Darpestraße bis zur Höhe Hordeler Heide. Grund dafür sind Instandsetzungsarbeiten an einer Stützwand. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis Ende Januar.
mehr lesen

markt

Am 10. Dezember kostenlos mit Bus und Bahn durch Bochum

Am 2. Adventssamstag entspannt und gratis zum Weihnachtsbummel in die Stadt? Ohne nervige und teure Parkplatzsuche, dafür mit leckerem Glühwein den Bochumer Weihnachtsmarkt genießen? BOGESTRA und Stadt Bochum machen’s wieder möglich: am Samstag, 10. Dezember 2022 ist Gratisfahrtag und alle Bus- und Bahnlinien in Bochum, inklusive RB, RE und S-Bahnen können kostenlos genutzt werden.
mehr lesen

markt

Stadtwerke Bochum warnen vor dem Einsatz von Heizlüftern

Die Netzgesellschaft der Stadtwerke Bochum warnt mit Blick auf den Herbst und Winter vor einer zusätzlichen Belastung des Geldbeutels und des Stromnetzes. „Aus Kostengründen, aber auch aus Gründen der Netzzuverlässigkeit raten wir dringend davon ab, Heizlüfter oder andere strombetriebene Heizgeräte als Ersatz für Gasheizungen einzusetzen“, erklärt Holger Rost, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum Netz GmbH.
mehr lesen

damals

Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
mehr lesen

damals

Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
mehr lesen

damals

Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


mehr lesen

damals

Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


mehr lesen