Sonntag, 18. April 2021 - KW 15 

damals

Peter Höxtermann ist tot

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist der Initiator der legendären Wattenscheider Oldienight in seiner Wahlheimat Berlin verstorben. Höxtermann, der 30 Jahre lang als Aufnahmeleiter für den WDR tätig war, initiierte die Oldienight zugunsten von Kinderhilfseinrichtungen im Jahr 1994. Es sollte eine einmalige Veranstaltung werden, aber es wurden insgesamt 22 Oldienächte in Wattenscheid und Bottrop daraus.

Seinem Ruf als starker Ideengeber wurde Höxtermann an verschiedenen Stellen gerecht. So ermöglichte er den Bau einer Dorfschule in Marouge, einem Bergdorf in Haiti. Im April 2002 nahm die Schule den Betrieb mit 115 Schülern und sechs Lehrern auf. Vor dem Projektbeginn wurde vor Ort eine Bestandsaufnahme durchgeführt, um den Schulbedarf zu ermitteln. Hierbei wurde schnell deutlich, dass vorrangig die medizinische Versorgung der Familien war. Eine Krankenstation für alle Bewohner wurde
eingerichtet. Als Brigitte Höxtermann im Jahr 2006 starb, führte Peter das Projekt Haiti-Hellweg-Schule fort und sammelte über seinen Verein Kunst für Kinder e.V. Geld für die Einrichtung. Im Jahr 2005 konnte die HHS aus dem provisorischen Kirchenrohbau umziehen in einen Schul-Neubau. Die Mittel hierzu konnten durch die von Kunst für Kinder e.V. durchgeführten Oldienights, Spendenaufrufen und last but not least mit Hilfe der Unesco aufgebracht werden.

2009 führte ihn die Liebe nach Berlin. Er heiratete und nahm den Namen seiner Frau an. Aus gesundheitlichen Gründen wurde er Frührentner. Er nutze seine Kreativität und die Möglichkeiten in Berlin und verdingte sich als Kleindarsteller in TV-Produktionen. Regelmässig postete er Fotos vom Set in den kuriosesten Kostümen und fühlte sich sichtlich wohl dabei.

Peters Odyssee endete im November 2021. Ich möchte ihn an dieser Stelle mit einem Satz zitieren, den er selbst am Ende seiner Oldienights gern sagte: "Und am Ende war es wieder Rock´n Roll".






(Bild: "Nachtmacher" Peter Höxtermann im Jahre 2004. (Foto: Ulli Weber))

damals

Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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damals

Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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damals

Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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damals

Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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BOGESTRA fördert 8 nachhaltige Projekte in der Region

Als der Mobilitätsdienstleister in der Region übernimmt die BOGESTRA als wichtiger Bestandteil der Gesellschaft gerne auch in Sachen Nachhaltigkeit Verantwortung, sei es im Bereich alternative Antriebstechniken, Wasch-Wasseraufbereitung oder Abfallreduzierung. Zum 125-jährigen Jubiläum nun unterstützt die BOGESTRA über das eigene Engagement hinaus 8 nachhaltige Projekte von Bürger*innen im Betriebsgebiet.

Die BOGESTRA möchte 2021 das Thema Nachhaltigkeit weiter fördern und sucht 8 Projektinitiatoren aus dem Betriebsgebiet, die zur Umsetzung ihrer Ideen rund um Energie, Wind, Wasser, Umweltschutz oder ähnliches noch finanzielle Unterstützung brauchen.

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Stadtwerke Bochum geben Überblick über Stromausfälle

Eine Übersichtskarte aller ungeplanten Stromunterbrechungen steht ab sofort auf der Homepage der Netzgesellschaft der Stadtwerke Bochum unter www.stwbo-netz.de/stoerungen bereit. „Durch die Einbindung des Portals www.störungsauskunft.de auf unserer Website bieten wir bei einem Stromausfall allen Bochumerinnen und Bochumern die Möglichkeit, Versorgungsunterbrechungen schnell und unkompliziert zu melden“, erklärt Holger Rost, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum Netz GmbH.

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Zusätzliche Sammelstelle für Grünschnitt an der Grünstraße

Ab Dienstag, 30. März, öffnet die USB Bochum GmbH erstmalig eine weitere zusätzliche Sammelstelle für Grünschnitt in Bochum. Die Sammelstelle befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Fuhrparks neben der Feuerwache 1, Grünstraße 29 in Wattenscheid und wird für die Dauer von sechs Wochen geöffnet sein.
Eine Terminabsprache unter der USB-Servicenummer 0800 3336288 ist notwendig.

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DRK bietet Corona-Schnelltests an

Aufgrund der hohen Nachfrage nach Schnelltestungen bietet auch der DRK-Kreisverband Wattenscheid e.V. ab Mittwoch 07.04. an drei Tagen pro Woche eine entsprechende Testmöglichkeit in Wattenscheid an.

Bürgerinnen und Bürger können sich durch medizinisch geschultes Personal einmal pro Woche auf das Coronavirus testen lassen. Die Tests sind kostenfrei und finden im barrierefreien DRK-Saal an der Voedestraße 53 statt.

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SGW: Umut Yildiz kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück

Der gebürtige Düsseldorfer startete bei der SG Unterrath und kam über die Jugend von Fortuna Düsseldorf bereits früh in die Knappenschmiede auf Schalke, wo er bis zur U19 spielte. 2019 holte ihn dann Farat Toku im Sommer zur SG 09. Die Zeit war jedoch schnell vorbei, als die 1.Mannschaft im Oktober 2020 vom Spielbetrieb abgemeldet wurde. Yildiz verbrachte das folgende Jahr als Spieler vom TVD Velbert, wo er in der Oberliga Niederrhein eine feste Größe im Kader wurde. Seine Torgefahr ließ der 21-jährige Linksaußen in dieser Saison bereits aufblitzen, als er in 7 Spielen bereits 4 Tore für die Velberter erzielte.
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100.000 Corona-Impfungen in Bochum

Vor mehr als zwei Monaten wurden in Bochum die ersten Bürgerinnen und Bürger gegen das Corona-Virus geimpft – heute, 15. April, ist ein erster großer Meilenstein erreicht: 100.000 Dosen Corona-Impfstoff wurden in Bochum insgesamt verimpft, mehr als ein Viertel der geimpften Personen hat auch bereits seine Zweitimpfung erhalten.

Manfred Hertel (96) hat heute im Impfzentrum Bochum die 100.000ste Impfung erhalten. „Es war meine Zweitimpfung“, so Hertel. „Für mich war von Anfang an klar, dass ich mich impfen lasse.“ Denn der ehemalige Pfarrer aus Wattenscheid hat noch viel vor. „Im Juni 2024 werde ich 100 Jahre alt – und da mache ich einen Fallschirmsprung.“
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