Donnerstag, 09. Februar 2023 - KW 06 

damals

Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte. Das Textilhaus Oeben & Thoben schloß im Herbst 2004 seine Pforten. Das Haus in Duisburg war bereits Ende 2003 geschlossen worden. Heute ist in dem traditionsreichen Haus ein Geschäft für preisgünstige Haushaltswaren ansässig.



Bild: Das Hotel CentralHof

damals

Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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damals

Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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damals

Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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damals

Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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markt

Stadtwerke suchen wieder Herzensprojekte

Seit dem 17. Januar können sich wieder Bochumer Vereine, Einrichtungen und Organisationen mit ihren Projektideen um ein Sponsoring als Bürgerprojekt der Stadtwerke Bochum bewerben. Noch bis zum 6. Februar läuft unter dem Motto „Wofür schlägt dein Herz?“ die Bewerbungsphase auf www.stadtwerke-bochum.de/buergerprojekte. Dort können Projekte aus den Kategorien Sport, Kultur, Bildung und Soziales eingereicht werden. Die Fördersumme pro Projekt reicht von 5.000 bis maximal 15.000 Euro.
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markt

Kunden im Schnitt lediglich 9,5 Minuten ohne Strom

Die Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Bochum mussten im Jahr 2021 im Durchschnitt nur 9,5 Minuten auf elektrische Energie verzichten. Damit belegt das Versorgungsgebiet der Stadtwerke Bochum erneut einen sehr guten Rang. Bundesweit lag der Durchschnitt für unplanmäßige Stromunterbrechungen im Jahr 2021 nach Angaben der Bundesnetzagentur bei 12,7 Minuten je Letztverbraucher.
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news

Vorsorge für den Krisenfall: Stadtverwaltung definiert 15 Hilfezentren im Stadtgebiet

Stromausfall, kein Handynetz mehr, Überschwemmungen, ein Kampfmittelfund, dann noch ein Notfall – was tun, wenn es ernst wird? Darauf stellt sich die Stadt Bochum ein. Um im Krisenfall gezielt reagieren und die Bevölkerung schnell informieren und zum Teil notfallversorgen zu können, plant die Stadt Bochum an 15 Standorten so genannte KrisenInformationsErsthilfeZentren (KIEZ) vorzuhalten.


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Großer Karnevalszug 2023

Am Karnevals Sonntag ist es wieder so weit: Der große Umzug des Festausschusses Wattenscheider Karneval e.V. (F.W.K.), der Dachorganisation der Wattenscheider Karnevalsvereine, kann wieder durch Wattenscheid ziehen! Der F.W.K. plant wieder ca. 60 Abteilungen aus Fest- und Motivwagen sowie Kapellen und kostümierte Fußgruppen mit insgesamt ca. 1000 Teilnehmern.
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Bilderbuchkino in der Bücherei Wattenscheid

Die Bücherei Wattenscheid im Gertrudis-Center, Alter Markt 1, zeigt wieder die beliebten Bilderbuchkinos für Kinder ab vier Jahren. Die Veranstaltungen finden jeweils dienstags um 15.30 Uhr sowie um 16.30 Uhr statt. Es gibt lustige, spannende und abenteuerliche Bilderbuchgeschichten auf der Leinwand.
Je Vorstellung können zehn Kinder mit jeweils einer erwachsenen Begleitperson teilnehmen.



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