Dienstag, 16. April 2024 - KW 16 

markt

Stadtwerke suchen wieder Herzensprojekte

Seit dem 17. Januar können sich wieder Bochumer Vereine, Einrichtungen und Organisationen mit ihren Projektideen um ein Sponsoring als Bürgerprojekt der Stadtwerke Bochum bewerben. Noch bis zum 6. Februar läuft unter dem Motto „Wofür schlägt dein Herz?“ die Bewerbungsphase auf www.stadtwerke-bochum.de/buergerprojekte. Dort können Projekte aus den Kategorien Sport, Kultur, Bildung und Soziales eingereicht werden. Die Fördersumme pro Projekt reicht von 5.000 bis maximal 15.000 Euro.

„Wir stellen für die Bürgerprojekte wieder insgesamt 400.000 Euro zur Verfügung. Jedes Jahr schütten wir rund 1 Mio. Euro an Bürgerprojekte, Zukunftsprojekte und über das Basissponsoring aus“, erklärt Dietmar Spohn, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum, zum Start der Bewerbungsphase. „Seit Einführung des Sponsoring-Konzepts im Jahr 2013 haben wir bereits 512 Bürger- und Zukunftsprojekte mit einem Sponsoring unterstützt.“

Für die Bewerbung steht ein Online-Formular zur Verfügung, das den Projektträgern bei der Eingabe der Daten hilft. Neben allgemeinen Angaben wie Vereinsanschrift und Ansprechpartner gibt es ausreichend Platz für die Bewerber, um ihr Herzensprojekt zu beschreiben. Für ergänzende Dokumente stehen weitere Eingabemöglichkeiten bereit. Verpflichtend ist die Angabe einer Kostenaufstellung. Da Bilder bekanntlich mehr als Worte sagen, gibt es zusätzlich die Möglichkeit Fotos hochzuladen.

Vom 21. Februar bis zum 14. März sind dann alle Stadtwerke-Kunden aufgerufen, unter www.stadtwerke-bochum.de/buergerprojekte insgesamt 20 Herzen an ein oder mehrere Bürgerprojekte ihrer Wahl zu vergeben. Mehr Herzen können über einen Aktionscode in der Stadtwerke Bochum App generiert werden. Abgestimmt werden kann auch offline per Coupon. Dieser ist zum Start der Abstimmungsphase in Tages- und Wochenzeitungen sowie Bochumer Monatsmagazinen zu finden.

Im Nachgang zur Bürgerabstimmung wird der unabhängige Sponsoring-Beirat weitere Bürgerprojekte für ein Sponsoring auswählen.

Die Bewerbungsphase für Zukunftsprojekte, in der die Stadtwerke Leuchtturmprojekte für die Stadt suchen, startet im Sommer. Über die Vergabe der Zukunftsprojekte (Fördersumme ab 25.000 Euro mit einer Laufzeit von maximal drei Jahren) entscheidet der Aufsichtsrat der Stadtwerke Bochum.

news

Eine Million Menschen im Ruhrgebiet lebten 2023 allein

Metropole Ruhr/Düsseldorf (idr). In der Metropole Ruhr lebten im vergangenen Jahr rund eine Million Menschen allein. Eine aktuelle Statistik des Landesamtes IT.NRW auf Basis erster Ergebnisse des Mikrozensus weist für das Jahr 2023 genau 1.039.000 Einpersonenhaushalte in den Städten und Kreisen der Region aus. Der Anteil der Einpersonenhaushalte lagt damit bei knapp 41,3 Prozent - auf ganz NRW bezogen liegt der Anteil bei 40,0 Prozent.

mehr lesen

damals

Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


mehr lesen

damals

Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
mehr lesen

damals

Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
mehr lesen

damals

Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


mehr lesen