Freitag, 24. Mrz 2023 - KW 12 

DRK-Testcenter schließt nach fast 2 Jahren

Nach fast zwei Jahren schließt das Corona-Testzentrum des DRK-Kreisverbandes Wattenscheid am 04. Februar nun endgültig seine Türen. Nachdem die Besucherinnen und Besucher in den letzten Monaten immer weniger wurden, ist dies für das Leitungsteam der „einzige logische Schritt“, denn Ende Januar läuft die Corona-Testverordnung aus und die Nachfragen werden nach dem Ende der Isolationspflicht im Infektionsfall noch weiter sinken.

„Es kommen tatsächlich kaum noch Testwillige zu uns, was daran liegt, dass die politischen Verordnungen alle nach und nach auslaufen. Es benötigt einfach keine Tests mehr“, führt Christian lange aus, der sich um die Organisation des Testzentrum in den letzten beiden Jahren gekümmert hatte. „Eigentlich hatten wir geplant, noch bis Ende Februar geöffnet zu haben, allerdings trägt es sich einfach nicht mehr. Die letzten Wochen hatten wir eigentlich bereits nicht mehr aus ökonomischen Gründen geöffnet, sondern um den Menschen noch weiterhin eine Anlaufstelle in Wattenscheid zu bieten.“

Vor dem Kino- oder dem Restaurantbesuch, vor der Privatfeier oder dem Besuch einer Veranstaltung sich mal schnell testen lassen ist und war in Wattenscheid kein Problem. Das Rote Kreuz hatte in der Pandemie schnell reagiert und im Frühjahr 2021 ein Testzentrum errichtet, um den Bürgerinnen und Bürgern in Wattenscheid an sieben Tagen in der Woche zu verschiedensten Zeiten, auch am Wochenende einen kostenlosen Corona-Test zu ermöglichten.

Grundsätzlich habe man in den vergangenen zwei Jahren extrem viel positive Resonanz erfahren. „Es war alles in allem eine sehr gute Erfahrung. Natürlich haben wir auch an den rund 40.000 Tests in unserem Testzentrum, bei denen knapp 1.200 Infektionen erkannt werden konnten, etwas verdient, aber mit den erwirtschafteten Gewinnen auch satzungsgemäße und gemeinnützige Angebote vor Ort, wie der Jugendarbeit des Verbandes, der Kleiderkammer und den vielen sozialen Projekten des Roten Kreuzes finanziert. Zudem konnten wir auch für einige Mitarbeiter eine Arbeitsstelle schaffen. Einzelne unserer Mitarbeiter waren Menschen, die pandemiebedingt kurzfristig ihre Arbeitsstellen, beispielsweise in der Gastronomie oder dem Flugbetrieb, verloren hatten“, so Christian Lange. „Wir haben wirklich viel erlebt, vom Corona-Leugner bis hin zu zahlreichen dankbaren Menschen, die froh waren, dass sie in Wattenscheid eine zuverlässige Anlaufstelle hatten.“

Nun schließt also das DRK-Testzentrum an der Voedestraße mit seinem gut 20 köpfigen Team aus Ehren- und Hauptamt seine Pforten. Überlegungen in den letzten Wochen führten zu dem Ergebnis, dass eine längere Fortführung des Testzentrums wirtschaftlich -trotz Einbindung des Ehrenamtes im Roten Kreuz- nicht mehr realisierbar ist.
„Wir hoffen nun (ausnahmsweise) auf kein baldiges Wiedersehen und, dass sich unsere Testzentrum-Türen nicht noch mal öffnen müssen, denn dann ist Corona wirklich Vergangenheit. Wir bedanken uns nun ausdrücklich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die hier tagtäglich im Einsatz waren und bis zum Schluss für die hohe Qualität unserer Testungen gesorgt haben. Unser Dank gilt aber natürlich auch allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich bei uns haben testen lassen und hierbei dem Deutschen Roten Kreuz ihr Vertrauen schenkten. Nun ist es an der Zeit, die Räumlichkeiten des Testzentrums wieder für unser Rotkreuz-Bildungswerk, Breitenausbildung sowie die Jugend- und Seniorenarbeit unseres Kreisverbandes freizumachen“, erklärt DRK-Präsident Thorsten Junker abschließend.



Bild: Probenentnahme im DRK-Testcenter. (Foto: Ulli Weber)

 

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Mastodon in WAT

Mastodon ist ein soziales Netzwerk. Im Gegensatz zu großen vergleichbaren Diensten wie Twitter ist Mastodon als dezentrales Netzwerk konzipiert, das nicht auf einer Plattform basiert: Verschiedene Server, von Privatpersonen, Vereinen oder sonstigen Stellen eigenverantwortlich betrieben, können miteinander interagieren. Seit Anfang 2023 gibt es auch einen Wattenscheider Ableger: wattenscheid.me. Hier kann weltweit kommuniziert oder auch innerhalb Wattenscheids geklönt werden.

>> zu wattenscheid.me

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SGW 09: KlaBo GmbH wir neuer Top-Partner im Zeche Holland Club

Während die 09er auf dem Rasen noch um den Klassenerhalt kämpfen, werden abseits des Platzes bereits die Grundlagen für die neue Saison gelegt. Für die kommende Saison konnte Marketing-Vorstand Stefan Beermann das Wattenscheider Unternehmen KlaBo GmbH als Top Partner gewinnen. Die KlaBo GmbH wird in der kommenden Saison auf den Ärmeln und auf den Rücken der Lohrheidekickern werben.
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Digitale Informationsveranstaltung: Mit mittlerem Schulabschluss zur Polizei

Wer im nächsten Jahr den Realschulabschluss erreicht, kann sich noch bis zum 30. November 2023 für das Auswahlverfahren zum zweijährigen Bildungsgangs "Next Level - Fachoberschule Polizei" bewerben; das neue Schuljahr am Berufskolleg startet August 2024.
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Freizeitparks im Ruhrgebiet öffnen ohne Einschränkungen

Bottrop/Haltern (idr). Die Freizeitparks in der Metropole Ruhr starten in die neue Saison - und das ganz ohne Corona-Einschränkungen. Im Movie Park Germany in Bottrop heißt es ab dem 24. März wieder "There is no business like show business". Neu im Programm ist die Stunt-Show "Operation Red Carpet", Illusionist Christian Farla kehrt mit einer Zaubershow zurück. Außerdem warten rund 40 Fahrgeschäfte auf die Besucher.
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Bahn investiert rund neun Millionen Euro in den Osterferien in die Infrastruktur

Während der Osterferien (Freitag, 31. März, 21 Uhr, bis Freitag, 14. April, 21 Uhr) arbeiten die Fachexpert:innen der Deutschen Bahn (DB) an mehreren Baustellen im Raum Duisburg, Oberhausen und Essen und bündeln verschiedene Maßnahmen zur Modernisierung der Infrastruktur. Die DB erneuert in Essen-West sieben Kilometer Gleis und tauscht elf Weichen in Essen-West und Mülheim-Styrum aus. Auch in Essen-Frohnhausen stehen Instandhaltungsarbeiten auf dem anspruchsvollen Bauplan. Die DB erneuert hier 15.500 Schwellen und rund 37.000 Tonnen Schotter. Dafür fließen rund neun Millionen Euro in die Infrastruktur.

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Stadtwerke Bochum investieren 2023 mehr als 54 Millionen Euro für Leitungsnetze

Auch 2023 planen die Stadtwerke Bochum wieder zahlreiche neue Projekte und große Investitionen im Stadtgebiet. Über ein dicht verzweigtes Leitungsnetz sorgen die Stadtwerke dafür, dass allen Bochumer Haushalten rund um die Uhr Strom, Gas, Wasser und Wärme zur Verfügung stehen. „Versorgungssicherheit ist und bleibt unser Auftrag. Mit kontinuierlichen Investitionen in die Netzinfrastruktur sorgen wir dafür, dass das hohe Versorgungsniveau gehalten werden kann“, erklärt Dietmar Spohn, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum.
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GLASFASER RUHR bei den BREKO Fiberdays 2023

Es ist die führende Glasfasermesse Deutschlands: Die BREKO fiberdays 2023 am 15. und 16. März in Wiesbaden. Die GLASFASER RUHR aus Bochum war dort stark vertreten. Die beiden Geschäftsführer Christian Graumann und Patrick Helmes haben ein ehrgeiziges Ziel ausgegeben: Innerhalb von 10 Jahren sollen alle Bochumer Haushalte mit einem Glasfaseranschluss aus kommunaler Hand versorgt werden. Die Arbeiten dazu laufen bereits auf Hochtouren.

In diesem Ausbauprojekt arbeitet die GLASFASER RUHR eng mit der Deutschen Telekom zusammen.
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damals

Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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damals

Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
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