Dienstag, 28. Mai 2024 - KW 22 

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Personalmangel trifft BOGESTRA - Busfahrer*innen dringend gesucht

Der demographische Wandel wirkt sich bereits heute stark auf die unterschiedlichsten Branchen aus, so natürlich auch auf die BOGESTRA und hier insbesondere auf den Fahrdienst – trotz der stetig wachsenden Anzahl von Auszubildenden im Bereich Fachkraft im Fahrbetrieb.

Alleine in den kommenden fünf Jahren werden voraussichtlich rund 350 erfahrene Mitarbeitende aus allen Bereichen bei der BOGESTRA ausscheiden. Dazu trägt auch das hohe Durchschnittalter der Beschäftigten bei - es liegt bei rund 45 Jahren. Zeit, neue Busfahrerinnen und –fahrer einzustellen, und die BOGESTRA hat als eine der größten und vielfältigsten Arbeitgeberinnen in der Region eine Menge zu bieten. Der Arbeitsplatz ist „gleich ums Eck“ – schließlich unterhält das Unternehmen Standorte in Bochum, Gelsenkirchen und Witten mit familiärer Atmosphäre.

Die sinnstiftende Tätigkeit als „Verkehrswender*in“ dient dem lokalen Umweltschutz, fördert nachhaltig die örtliche Mobilität und wird tariflich bezahlt. Dazu kommen unter anderem die betriebliche Altersversorgung, variable Arbeitszeitmodelle, interne Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Bike-Leasing, zahlreiche betriebliche Gesundheitsmaßnahmen, Corporate Benefits Angebote, stark vergünstigte Abo-Tickets – auch für Familienmitglieder sowie die individuelle Wahlmöglichkeit die Zuschläge in Geld oder Freizeit abzugelten.

Die durchschnittliche Arbeitszeit in Vollzeit liegt bei 39 Stunden pro Woche. Das Thema Teamarbeit wird großgeschrieben, trotzdem ist vor Ort auf dem Fahrzeug selbstständiges Arbeiten gefragt.

Potenzielle Bewerber*innen für den Fahrdienst zum Führen eines Busses, benötigen den Führerschein der Klasse D und müssen über gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift verfügen. Die Bewerbung kann einfach über die Homepage des Unternehmens (Karriereseite) online oder per WhatsApp eingereicht werden. Ein Bewerbungsschreiben ist nicht erforderlich. Sie können sich schnell und unkompliziert mit einem Lebenslauf bewerben.

Aber nicht nur für den Fahrdienst sucht die BOGESTRA Bewerber*innen. Auch Studierende, die eine spannende Aufgabenstellung mit flexiblen Arbeitszeiten und mobilem Arbeiten übernehmen möchten, können im Rahmen ihres Studiums oder auch danach bei der BOGESTRA einsteigen. Weiter hält das Unternehmen derzeit verschiedene Stellenangebote in technischen Bereichen bereit, so z. B für Elektroniker*innen. Es lohnt sich also der Blick auf die Homepage des Unternehmens sowie eine Initiativbewerbung.

Wer noch am Anfang seines Berufslebens steht, kann sich im Bereich der Ausbildungsberufe auf der Homepage umschauen, insbesondere in den technischen Berufen wie (Kfz-) Mechatroniker*innen, Elektroniker*innen oder Fachinformatiker*innen sucht die BOGESTRA für 2024 noch Auszubildende.


Mehr Infos: https://www.bogestra.de/karriere/ Bild: Ein Bus der Linie 390. (Foto: Ulli Weber)

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Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den riesigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.

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Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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