Sonntag, 18. April 2021 - KW 15 

Diözesanrat im Bistum Essen fordert Segnung gleichgeschlechtlicher Paare

In der Frage der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare stellt sich der Diözesanrat der katholischen Frauen und Männer im Bistum Essen an die Seite von Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck und Generalvikar Klaus Pfeffer: „Gott liebt und segnet alle Menschen. Wenn Menschen ihre von Liebe und Verantwortung getragene Partnerschaft unter seinen Segen stellen wollen, kann die Kirche den Segen nicht verweigern“, betonen die beiden Vorsitzenden Klaudia Rudersdorf und Björn Krause in einer Stellungnahme zu dem in der vergangenen Woche von der Glaubenskongregation im Vatikan verkündeten Verbot der Segnung homosexueller Paare. „Als Vorsitzende des Diözesanrates der katholischen Frauen und Männer im Bistum Essen – und mit großer Unterstützung aus allen Untergliederungen des Diözesanrates – wenden wir uns entschieden gegen das Verbot aus Rom“, schreiben Rudersdorf und Krause und betonen: „Wir unterstützen alle Seelsorgerinnen und Seelsorger, die öffentlich zu ihrer Segnungspraxis stehen. Sie handeln damit nicht nur im Einklang mit ihrem Gewissen, sondern haben die volle Rückendeckung einer großen Mehrheit der Katholikinnen und Katholiken.“

„Ausdrücklich begrüßen wir die Stellungnahmen der Bistumsleitung im Bistum Essen – namentlich unseres Bischofs Dr. Franz-Josef Overbeck und unseres Generalvikars Klaus Pfeffer“, heißt es in der Erklärung weiter. „Wir ermutigen sie und fordern auch von anderen kirchlichen Autoritäten eine vorbehaltlose Unterstützung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Rudersdorf und Krause“.

Bischof Franz-Josef Overbeck hatte am Freitag in einem Brief an die Kirchengemeinden im Bistum Essen für eine kirchliche Neubewertung der Homosexualität geworben. Gerade die Segensfeiern seien „aus der seelsorglichen Begleitung der betroffenen Menschen“ entstanden. Auch Generalvikar Pfeffer hatte sich zuletzt mehrfach mit deutlichen Worten gegen das Segnungsverbot gewandt.

(Quelle: Bistum Essen)

(Bild: Regenbogenfahne an St. Ludgerus in Buer (Foto: Ludger Klingeberg))

Amtliche Informationen zur Corona Lage: www.bochum.de/corona

 

feiertage heute

Weltamateurfunktag

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Feuer & Flamme: Neue Staffel zeigt Feuerwehralltag während Corona-Pandemie

"Feuer & Flamme" startet am 3. Mai in die vierte Staffel, online first sind die neuen Folgen in der ARD-Mediathek zu sehen. Dabei zeigt die WDR-Dokutainment-Reihe auch, wie die Einschränkungen durch das Corona-Virus die Arbeit der Feuerwehrfrauen und -männer der Bochumer Wachen bestimmt.

Ein normaler Wachalltag ist während der Corona-Pandemie in seiner ursprünglichen Form nicht mehr umsetzbar, das gesellige Miteinander findet nicht statt, "Homeoffice" wie in anderen Berufsgruppen ist nicht möglich. Für die Feuerwehrleute bleibt die harte Arbeit für Menschen, die in Not geraten, bestehen und geht temporeich weiter.
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Mitmacher gesucht: Langer Tag der StadtNatur 2021

Am 3. und 4. September (von Freitag ab 10 Uhr bis Samstag 20 Uhr) findet in Bochum zum achten Mal der „Lange Tag der StadtNatur“ statt. Das Umwelt- und Grünflächenamt sucht noch Mitmacherinnen und -macher für beide Tage, die Lust haben, das Programm mit attraktiven Angeboten zu bereichern.

In möglichst vielen Bochumer Stadtteilen sollen wieder vielfältige Informations- und Aktionsangebote den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit bieten, ihre StadtNatur auf unterschiedlichste Art und Weise zu erleben, zu erfahren, beziehungsweise kennenzulernen. Dies können zum Beispiel Führungen und naturkundliche Wanderungen durch Parkanlagen und Wälder, Nachtwanderungen und Naturmeditationen sein.

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Neuer Rekord: Verleihzahlen des Metropolradruhr um mehr als 30 Prozent gestiegen

Metropole Ruhr (idr). Corona bringt immer mehr Menschen aufs Fahrrad. Das macht sich auch beim Metropolradruhr bemerkbar. 2020 stiegen die Ausleihzahlen gegenüber dem Vorjahr um 31 Prozent auf 830.857. Damit wurde bei den Nutzungen ein neuer Rekord aufgestellt. Erfolgreichster Monat für das Metropolradruhr war der September mit knapp 100.000 Ausleihen. Die durchschnittliche Fahrtdauer hat sich im Vergleich zu den Vorjahren kaum verändert und lag bei mehr als der Hälfte der Ausleihen unter 15 Minuten.

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15.337 Fahrzeuge mit WAT

In Bochum waren im März insgesamt 258.899 Fahrzeuge aller Klassen gemeldet. Das sind 924 mehr als im Februar. Der PKW-Bestand stieg um 692 auf insgesamt 208.247. Es waren 16.288 LKW angemeldet, 22 mehr als im Februar. 180 Busse sind im Stadtgebiet unterwegs, einer weniger als im Vormonat.

Auf unseren Straßen fahren seit März 15.337 Fahrzeuge mit Wattenscheider Kennzeichen, ein Plus von 40.
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Zusätzliche Sammelstelle für Grünschnitt an der Grünstraße

Ab Dienstag, 30. März, öffnet die USB Bochum GmbH erstmalig eine weitere zusätzliche Sammelstelle für Grünschnitt in Bochum. Die Sammelstelle befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Fuhrparks neben der Feuerwache 1, Grünstraße 29 in Wattenscheid und wird für die Dauer von sechs Wochen geöffnet sein.
Eine Terminabsprache unter der USB-Servicenummer 0800 3336288 ist notwendig.

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Stadtwerke Bochum geben Überblick über Stromausfälle

Eine Übersichtskarte aller ungeplanten Stromunterbrechungen steht ab sofort auf der Homepage der Netzgesellschaft der Stadtwerke Bochum unter www.stwbo-netz.de/stoerungen bereit. „Durch die Einbindung des Portals www.störungsauskunft.de auf unserer Website bieten wir bei einem Stromausfall allen Bochumerinnen und Bochumern die Möglichkeit, Versorgungsunterbrechungen schnell und unkompliziert zu melden“, erklärt Holger Rost, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum Netz GmbH.

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BOGESTRA fördert 8 nachhaltige Projekte in der Region

Als der Mobilitätsdienstleister in der Region übernimmt die BOGESTRA als wichtiger Bestandteil der Gesellschaft gerne auch in Sachen Nachhaltigkeit Verantwortung, sei es im Bereich alternative Antriebstechniken, Wasch-Wasseraufbereitung oder Abfallreduzierung. Zum 125-jährigen Jubiläum nun unterstützt die BOGESTRA über das eigene Engagement hinaus 8 nachhaltige Projekte von Bürger*innen im Betriebsgebiet.

Die BOGESTRA möchte 2021 das Thema Nachhaltigkeit weiter fördern und sucht 8 Projektinitiatoren aus dem Betriebsgebiet, die zur Umsetzung ihrer Ideen rund um Energie, Wind, Wasser, Umweltschutz oder ähnliches noch finanzielle Unterstützung brauchen.

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damals

Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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damals

Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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damals

Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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damals

Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
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