Sonntag, 18. April 2021 - KW 15 

damals

Roman Zengin bleibt Teil des Oberligakaders der SGW

Der ehemalige Jugend-Bundesligaspieler und gebürtige Marler durchlief diverse Jugendmannschaften des VfL Bochum und kann hierbei auf 35 U19-Bundesliga-Begegnungen zurückblicken. "Ziege", wie Zengin von seinen Mannschaftskollegen gerufen wird, war in den Hinrundenpartien ein feste Größe im Kader von Christian Britscho. Dieser freut sich daher auch auf das weitere Engagement seines offensiven Flügelspielers, der beim 1.FC Köln U21 bereits in der Regionalliga spielen durfte: „Ich bin sehr froh, dass Roman Zengin bleibt. Roman hat besondere Stärken in Richtung Tor und sich zudem in der Defensive verbessert. Er beginnt jetzt eine Ausbildung zum Sport-und Fitnesskaufmann, was gerade gut zu uns und unserem Weg passt. Seine Unbeschwertheit, die er sich auf dem Platz gerne bewahren soll, wird immer mehr durch Reife ergänzt. So kann er unnachahmlich in die Eins-gegen-Eins-Duelle gehen. Roman hat immer einen guten Spruch auf den Lippen und bringt so gute Laune ins Team.“

Roman Zengin hat den Verein bereits in sein Herz geschlossen: „Ich bin total froh, dass ich vor dieser Saison bei der SG 09 unterschrieben habe. Stadion, Fans, Teamkollegen, Trainerteam und Mitarbeiter – da passt einfach alles. Natürlich macht es mich auch glücklich, dass der Verein mit mir verlängert hat und mir vertraut. Nächste Saison könnten wir eine gute Rolle in der Liga spielen und ich habe daher auch keinen Moment gezögert mit meiner Zusage. Es ist ja auch kein Geheimnis, dass ich auch gerne mal etwas Stimmung mache. Das geht eben auch nur bei einem coolen Team.“

Vor Beginn der laufenden Saison kam Zengin von Rot Weiss Ahlen und trainierte damit bereits unter dem seinem jetzigen 09-Trainer Christian Britscho.

(Bild: Roman "Ziege" Zengin (Foto: SGW))

damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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damals

Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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damals

Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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Stadtwerke Bochum geben Überblick über Stromausfälle

Eine Übersichtskarte aller ungeplanten Stromunterbrechungen steht ab sofort auf der Homepage der Netzgesellschaft der Stadtwerke Bochum unter www.stwbo-netz.de/stoerungen bereit. „Durch die Einbindung des Portals www.störungsauskunft.de auf unserer Website bieten wir bei einem Stromausfall allen Bochumerinnen und Bochumern die Möglichkeit, Versorgungsunterbrechungen schnell und unkompliziert zu melden“, erklärt Holger Rost, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum Netz GmbH.

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Zusätzliche Sammelstelle für Grünschnitt an der Grünstraße

Ab Dienstag, 30. März, öffnet die USB Bochum GmbH erstmalig eine weitere zusätzliche Sammelstelle für Grünschnitt in Bochum. Die Sammelstelle befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Fuhrparks neben der Feuerwache 1, Grünstraße 29 in Wattenscheid und wird für die Dauer von sechs Wochen geöffnet sein.
Eine Terminabsprache unter der USB-Servicenummer 0800 3336288 ist notwendig.

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BOGESTRA fördert 8 nachhaltige Projekte in der Region

Als der Mobilitätsdienstleister in der Region übernimmt die BOGESTRA als wichtiger Bestandteil der Gesellschaft gerne auch in Sachen Nachhaltigkeit Verantwortung, sei es im Bereich alternative Antriebstechniken, Wasch-Wasseraufbereitung oder Abfallreduzierung. Zum 125-jährigen Jubiläum nun unterstützt die BOGESTRA über das eigene Engagement hinaus 8 nachhaltige Projekte von Bürger*innen im Betriebsgebiet.

Die BOGESTRA möchte 2021 das Thema Nachhaltigkeit weiter fördern und sucht 8 Projektinitiatoren aus dem Betriebsgebiet, die zur Umsetzung ihrer Ideen rund um Energie, Wind, Wasser, Umweltschutz oder ähnliches noch finanzielle Unterstützung brauchen.

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100.000 Corona-Impfungen in Bochum

Vor mehr als zwei Monaten wurden in Bochum die ersten Bürgerinnen und Bürger gegen das Corona-Virus geimpft – heute, 15. April, ist ein erster großer Meilenstein erreicht: 100.000 Dosen Corona-Impfstoff wurden in Bochum insgesamt verimpft, mehr als ein Viertel der geimpften Personen hat auch bereits seine Zweitimpfung erhalten.

Manfred Hertel (96) hat heute im Impfzentrum Bochum die 100.000ste Impfung erhalten. „Es war meine Zweitimpfung“, so Hertel. „Für mich war von Anfang an klar, dass ich mich impfen lasse.“ Denn der ehemalige Pfarrer aus Wattenscheid hat noch viel vor. „Im Juni 2024 werde ich 100 Jahre alt – und da mache ich einen Fallschirmsprung.“
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Polizeipräsident ehrt Markus Holzknecht für Zivilcourage

"Mutig und selbstlos" - so bezeichnete Polizeipräsident Jörg Lukat das Verhalten von Markus Holzknecht. Der 52-Jährige wurde am vergangenen Donnerstag (8. April) coronakonform im Präsidium an der Uhlandstraße für sein vorbildliches Verhalten als Zeuge eines Brandes Anfang des Jahres geehrt.

Rückblick: Markus Holzknecht war am Vormittag des 16. Februar auf dem Rückweg von einem Kundentermin. Die Ampel an der Bochumer Straße/Ecke Vietingstraße sprang um auf Rot, Holzknecht stoppte seinen Wagen. Er sah plötzlich aus einem Fenster eines Hauses am Straßenrand Rauch aufsteigen.
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3,5 Millionen Fördergelder fließen nach Wattenscheid

Fördermittel in Höhe von etwa 3,5 Millionen Euro fließen nach Wattenscheid und unterstützen das Stadterneuerungsprojekt „Gesundes Wattenscheid“. Die Gelder stammen aus dem Stadterneuerungsprogramm NRW 2021 (STEP) des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) des Landes Nordrhein-Westfalen. Die höchste Fördersumme mit knapp 2,5 Millionen Euro ist dabei für das Haus für Musik, Kunst und Kultur vorgesehen. Es soll in den Räumen der alten Musikschule Wattenscheid entstehen.
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