Dienstag, 16. April 2024 - KW 16 

Stadtwerke Bochum bauen öffentliche Ladepunkte für Elektroautos weiter aus

Mit insgesamt 52 neuen öffentlichen Ladepunkten erhöhen die Stadtwerke Bochum deutlich das Angebot zum Aufladen von Elektrofahrzeugen in der Stadt. Die neuen Ladepunkte werden aus Mitteln des Sparkassenbriefs “Natürlich Bochum“ realisiert.

„Ich freue mich, dass wir im Rahmen der städtischen Ausschreibung die öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bochum massiv ausbauen können und hiermit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energie- und Mobilitätswende leisten“, erklärt Elke Temme, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bochum. „Der Start in das neue Jahr 2024 mit der Umsetzung von weiteren nachhaltigen Projekten aus den Mitteln des Sparkassenbriefs „Natürlich Bochum“ freut mich sehr und zeigt, dass die Energiewende in Bochum weiter intensiv vorangetrieben wird“, sagt Andreas Wilming, Vorstand bei der Sparkasse Bochum.

Die AC-Ladestationen der neuesten Generation gehen in den kommenden Wochen sukzessive in Betrieb und verfügen alle über zwei Ladepunkte mit einer Ladeleistung von je 22 Kilowatt (kW). Über ein integriertes Bezahlterminal können Kunden neben der Bezahlung via Ladekarte oder App auch kontaktlose Zahlungen über Kredit- und EC-Karte sowie mobile Bezahlverfahren nutzen. „Mit der Erweiterung der Bezahlfunktionen erhöhen wir den Service für unsere Kunden“, betont Jannis Bär, Leiter Elektromobilität bei den Stadtwerken Bochum. „Mit einem einheitlichen Preis von 50 Cent (ct) je geladener Kilowattstunde für das AC-Laden sowie DC-Schnellladen bieten wir einen attraktiven Ladetarif an, der aktuell unter den Preisen vieler Wettbewerber liegt“, so Jannis Bär weiter.

Seit Herbst 2023 bieten die Stadtwerke Bochum zudem einen vergünstigten Nachtladetarif an. Ladevorgänge an AC-Ladestationen, welche mit der Stadtwerkedrive-Ladekarte nach 20 Uhr abends gestartet werden, werden mit 40 ct je geladener Kilowattstunde berechnet. „Wir begünstigen mit diesem Tarif die Nutzung unserer Ladesäulen in der Nacht. Ein aufwendiges Umparken des Fahrzeuges zur Vermeidung von Standgebühren ist damit obsolet. Dieser Schritt war für uns wichtig, um die Elektromobilität in Bochum weiter voranzutreiben“, so Jannis Bär.

Ende Dezember ist in Bochum-Langendreer die erste neue Station am Carl-von-Ossietzky-Platz in Betrieb gegangen und kann rund um die Uhr genutzt werden. Die weiteren 50 neuen Ladepunkte verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet und werden in den kommenden Wochen sukzessive in Betrieb genommen. Die Stadtwerke Bochum betreiben aktuell 294 öffentliche Ladepunkte im Stadtgebiet, 42 davon sind sogenannte DC-Schnellladepunkte. Alle Ladestationen werden mit Ökostrom der Stadtwerke Bochum betrieben. Einen Überblick gibt es unter www.stadtwerkedrive.de

Der Sparkassenbrief „Natürlich Bochum“ ist ein Aktionsprojekt der Sparkasse Bochum und den Stadtwerken Bochum, bei dem Bürgerinnen und Bürger über ein solides Finanzprodukt lokale, klimafreundliche Projekte unterstützen konnten. Die Stadtwerke investieren das gezeichnete Volumen sukzessive in umweltfreundliche Projekte vor Ort und treiben die nachhaltige Entwicklung in Bochum weiter voran. Mehr Informationen zur Kooperation und Projektübersicht unter www.stadtwerke-bochum.de/klimaprojekte und www.sparkasse-bochum.de/natuerlichbochum

Bild: v.l. Sparkassen-Vorstand Andreas Wilming und Elke Temme, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bochum, testen das mobile Bezahlverfahren an einer neuen Ladestation

 

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Eine Million Menschen im Ruhrgebiet lebten 2023 allein

Metropole Ruhr/Düsseldorf (idr). In der Metropole Ruhr lebten im vergangenen Jahr rund eine Million Menschen allein. Eine aktuelle Statistik des Landesamtes IT.NRW auf Basis erster Ergebnisse des Mikrozensus weist für das Jahr 2023 genau 1.039.000 Einpersonenhaushalte in den Städten und Kreisen der Region aus. Der Anteil der Einpersonenhaushalte lagt damit bei knapp 41,3 Prozent - auf ganz NRW bezogen liegt der Anteil bei 40,0 Prozent.

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damals

Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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damals

Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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damals

Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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