Sonntag, 18. April 2021 - KW 15 

damals

3,5 Millionen Fördergelder fließen nach Wattenscheid

Fördermittel in Höhe von etwa 3,5 Millionen Euro fließen nach Wattenscheid und unterstützen das Stadterneuerungsprojekt „Gesundes Wattenscheid“. Die Gelder stammen aus dem Stadterneuerungsprogramm NRW 2021 (STEP) des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) des Landes Nordrhein-Westfalen. Die höchste Fördersumme mit knapp 2,5 Millionen Euro ist dabei für das Haus für Musik, Kunst und Kultur vorgesehen. Es soll in den Räumen der alten Musikschule Wattenscheid entstehen und mit diesen Mitteln komplett saniert und vollständig barrierefrei werden. Norbert Koop, Leiter der Musikschule Bochum: „Wir freuen uns über die Förderung für dieses neue Zentrum kultureller Bildung in Wattenscheid. Vor allem für die Verbindung von Musik und Tanz bietet das neue Haus optimale Bedingungen.“

Nach dem Umbau soll das komplette Gebäude mit seinen rund 500 Quadratmetern Fläche der Kulturarbeit in Wattenscheid zur Verfügung stehen. Dies wird durch die Nutzung von bisher nicht zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten wie der ehemaligen Hausmeisterwohnung erreicht. Für die vor allem auf junge Menschen zielende Arbeit des Musik- und Kulturvereins X-Vision wird ein Tonstudio eingerichtet. Nach dem Erhalt der Förderzusage erfolgen nun bis Ende 2021 die vertiefenden Planungen bis zur Ausschreibung; die eigentlichen Umbauarbeiten sind für das Jahr 2022 geplant.

Weiterhin kann der Umgang mit dem Klimawandel in Wattenscheid vorangetrieben werden. Nachdem der erste Baustein zur Umsetzung der „Grünen Straßen“ bereits erfolgt ist, ist es besonders erfreulich, dass hier weitere Mittel zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden mit dem Stadtteil- und dem Citymanagement die etablierten Vor-Ort- Strukturen in Wattenscheid-Mitte für die nächsten Jahre gefördert. Das Vor-Ort Büro in der Westenfelder Straße mit Stadtteil- und Citymanagement hat sich für die Umsetzung des gesamten Stadterneuerungs-Vorhabens Wattenscheid-Mitte als unabdingbar erwiesen. Hier laufen die Fäden der unterschiedlichen Projekte und Maßnahmen zusammen. Die Kernaufgabe der Mitarbeitenden besteht in der Koordination, Moderation und Organisation des Stadterneuerungsprozesses in enger Abstimmung mit der Stadt Bochum. Die Arbeit im Stadtteilbüro bildet die Schnittstelle zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, der Politik, der Stadtverwaltung und den Projekttragenden.

Beim dritten Baustein der aktuellen Förderzusage dreht sich alles um die Aufwertung der Immobilien in Wattenscheid: mit diesen Mitteln wird sowohl die wertvolle Arbeit der Stadtteilarchitektin als auch das Hof- und Fassadenprogramm finanziert und fortgeführt.

damals

Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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damals

Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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damals

Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
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Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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markt

BOGESTRA fördert 8 nachhaltige Projekte in der Region

Als der Mobilitätsdienstleister in der Region übernimmt die BOGESTRA als wichtiger Bestandteil der Gesellschaft gerne auch in Sachen Nachhaltigkeit Verantwortung, sei es im Bereich alternative Antriebstechniken, Wasch-Wasseraufbereitung oder Abfallreduzierung. Zum 125-jährigen Jubiläum nun unterstützt die BOGESTRA über das eigene Engagement hinaus 8 nachhaltige Projekte von Bürger*innen im Betriebsgebiet.

Die BOGESTRA möchte 2021 das Thema Nachhaltigkeit weiter fördern und sucht 8 Projektinitiatoren aus dem Betriebsgebiet, die zur Umsetzung ihrer Ideen rund um Energie, Wind, Wasser, Umweltschutz oder ähnliches noch finanzielle Unterstützung brauchen.

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markt

Stadtwerke Bochum geben Überblick über Stromausfälle

Eine Übersichtskarte aller ungeplanten Stromunterbrechungen steht ab sofort auf der Homepage der Netzgesellschaft der Stadtwerke Bochum unter www.stwbo-netz.de/stoerungen bereit. „Durch die Einbindung des Portals www.störungsauskunft.de auf unserer Website bieten wir bei einem Stromausfall allen Bochumerinnen und Bochumern die Möglichkeit, Versorgungsunterbrechungen schnell und unkompliziert zu melden“, erklärt Holger Rost, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum Netz GmbH.

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markt

Zusätzliche Sammelstelle für Grünschnitt an der Grünstraße

Ab Dienstag, 30. März, öffnet die USB Bochum GmbH erstmalig eine weitere zusätzliche Sammelstelle für Grünschnitt in Bochum. Die Sammelstelle befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Fuhrparks neben der Feuerwache 1, Grünstraße 29 in Wattenscheid und wird für die Dauer von sechs Wochen geöffnet sein.
Eine Terminabsprache unter der USB-Servicenummer 0800 3336288 ist notwendig.

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Weiterbau des RS1 in Bochum startet in 2022

Der Radschnellweg Ruhr hat die Stadtgrenze zu Gelsenkirchen erreicht. In Kürze wird der Bauabschnitt Gelsenkirchen für den Verkehr freigegeben. Doch in Richtung Bochum geht es erst später weiter: Der Baubeginn in Richtung Darpestraße ist für Anfang 2022 geplant.

"Für den Abschnitt zwischen der Stadtgrenze Gelsenkirchen bis zur Gahlenschen Straße (BA A1 und BA A2) werden zurzeit die Entwurfsplanung, den die Stadt Bochum im Auftrag des Straßenbaulastträgers Straßen.NRW plant, erstellt." erklärt Stadtsprecher Peter van Dyk. Der Baubeginn im Abschnitt A1 von der Stadtgrenze Gelsenkirchen bis zur Darpestraße soll Anfang Jahres 2022 beginnen. Im Vorfeld muss die Abstimmung mit Straßen.NRW und dem Verkehrsministerium des NRW u. a. zur Schaffung des Baurechts abgeschlossen werden. Auf den Streckenabschnitten A1 und A2 wurden bereits Rodungs- und Vermessungsarbeiten durchgeführt. Ebenso wird ein landschaftspflegerischer Begleitplan inkl. einer faunistischen Untersuchung aufgestellt.


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SGW: Umut Yildiz kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück

Der gebürtige Düsseldorfer startete bei der SG Unterrath und kam über die Jugend von Fortuna Düsseldorf bereits früh in die Knappenschmiede auf Schalke, wo er bis zur U19 spielte. 2019 holte ihn dann Farat Toku im Sommer zur SG 09. Die Zeit war jedoch schnell vorbei, als die 1.Mannschaft im Oktober 2020 vom Spielbetrieb abgemeldet wurde. Yildiz verbrachte das folgende Jahr als Spieler vom TVD Velbert, wo er in der Oberliga Niederrhein eine feste Größe im Kader wurde. Seine Torgefahr ließ der 21-jährige Linksaußen in dieser Saison bereits aufblitzen, als er in 7 Spielen bereits 4 Tore für die Velberter erzielte.
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100.000 Corona-Impfungen in Bochum

Vor mehr als zwei Monaten wurden in Bochum die ersten Bürgerinnen und Bürger gegen das Corona-Virus geimpft – heute, 15. April, ist ein erster großer Meilenstein erreicht: 100.000 Dosen Corona-Impfstoff wurden in Bochum insgesamt verimpft, mehr als ein Viertel der geimpften Personen hat auch bereits seine Zweitimpfung erhalten.

Manfred Hertel (96) hat heute im Impfzentrum Bochum die 100.000ste Impfung erhalten. „Es war meine Zweitimpfung“, so Hertel. „Für mich war von Anfang an klar, dass ich mich impfen lasse.“ Denn der ehemalige Pfarrer aus Wattenscheid hat noch viel vor. „Im Juni 2024 werde ich 100 Jahre alt – und da mache ich einen Fallschirmsprung.“
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