Mittwoch, 27. Oktober 2021 - KW 43 

damals

Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.

Sämtlicher Autoverkehr floß durch die Hochstraße, die unterhalb der Saarlandstraße Einbahnstraße in Richtung Osten war. Der Verkehr in Richtung Gelsenkirchen wurde durch die Freiheitstraße geleitet, die damals bis zur Zeche Holland reichte. Auch die Straßenbahn fuhr über diese Strecken, mitten durch die Stadt. Um die Hochstraße autofrei zu machen, musste eine Umgehung her. So wurde der August- Bebel- Platz durch Abriß zahlreicher Häuser nach Osten hin verbreitert und eine regelrechte Schneise, die spätere Friedrich- Ebert- Straße, quer durch die Voedestraße in Richtung Zeche Holland geschlagen. Die Rathausstraße wurde verkürzt, die alte Polizeiwache (im oberen Bild rechts, im Abriß) wurde abgerissen. Nun stand noch das im Jahre 1879 gebaute Amtsgericht, um das die Straßenbahnen noch einige Jahre lang einen geräuschvollen Bogen fahren mußten. Ampeln regelten, dass der Autoverkehr warten musste, wenn eine Bahn in die Spur einbiegen wollte. Noch heute erinnert eine Haltelinie auf der zweiten Spur der Friedrich- Ebert- Straße, kurz hinter dem Bunker, an diese Regelung. Als das Gerichtsgebäude, das seine Funktion kurz nach der Eingemeindung verloren hatte, im Herbst 1978 dem Erdboden gleichgemacht worden war, konnte die Friedrich- Ebert- Straße endlich durchgehend zur heutigen Breite ausgebaut werden.


damals

Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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damals

Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
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Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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Stadtwerke investieren in weiteres Windprojekt in Rheinland-Pfalz

Die Stadtwerke Bochum gehen gemeinsam mit der Trianel Erneuerbare Energien den nächsten Schritt zum Ausbau ihrer Stromerzeugung aus Windenergie. Das neue Windprojekt im rheinland-pfälzischen Wahlheim liegt circa 30 Kilometer nordwestlich von Mannheim und besteht aus einer Windenergieanlage mit einer Leistung von 4,5 Megawatt (MW). Die Bauarbeiten sind im August planmäßig angelaufen.
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Hochschule feiert Jubiläum – rollende Glückwünsche mit der BOGESTRA unterwegs

Am 1. August 1971 gegründet, konnte sich die damals neue Fachhochschule in Bochum vor 50 Jahren etablieren: Lehre und Forschung sollten hier wissenschaftlich, aber mit viel Praxisbezug betrieben werden. Heute kennzeichnen Innovation, Fortschritt und ein enger Kontakt zur regionalen Wirtschaft das Hochschulleben an der BO.

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Laubzeit ist Besenzeit

3.000 Laubkörbe aufgestellt, Einsatz von Elektro-Laubblasgeräten, zusätzliche Sammelstellen für Grünschnitt: Die Laubsaison in Bochum und Wattenscheid ist in vollem Gang. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtreinigung bedeutet der Herbst viel Arbeit. Die komplette Mannschaft steht mit Kehrmaschinen, Laubblasgeräten und Besen parat, um das Laub schnellstmöglich von den Fahrbahnen und Gehwegen zu entfernen. Verkehrssicherungspflicht lautet das oberste Gebot.


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Sammelstelle für Grünabfall öffnet

In Wattenscheid stehen ab Montag, 04. Oktober 2021, für die Dauer von fünf Wochen Container zur kostenlosen Abgabe von Grünabfällen zur Verfügung. Bis einschließlich Samstag, 06. November 2021, ist die zusätzliche Sammelstelle der USB Bochum GmbH auf dem Parkplatz am Hallenfreibad Höntrop eingerichtet.

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Bauarbeiten auf der Strecke der Linie 302 im Bereich der Stadtgrenze in Gelsenkirchen und Wattenscheid

Im Bereich der Stadtgrenze in Gelsenkirchen und Wattenscheid sind auf der Ückendorfer Straße Bauarbeiten zur Instandhaltung der Strecke der Linie 302 nötig. Die Arbeiten sind für die Zeit von Samstag, 9. Oktober 2021, bis voraussichtlich Sonntag, 31. Oktober 2021, vorgesehen. Für die Bauarbeiten werden somit auch die Herbstferien genutzt.
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Neue Parkregelung am August-Bebel-Platz

Am August-Bebel-Platz gibt es eine neue Parkregelung. Die erste Reihe gegenüber dem Taxi Halteplatz ist nun Elektroautos vorbehalten. Ein recht neues Zusatzschild weist darauf hin.
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