Montag, 15. August 2022 - KW 33 

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Stadtwerke investieren in weiteres Windprojekt in Rheinland-Pfalz

Die Stadtwerke Bochum gehen gemeinsam mit der Trianel Erneuerbare Energien den nächsten Schritt zum Ausbau ihrer Stromerzeugung aus Windenergie. Das neue Windprojekt im rheinland-pfälzischen Wahlheim liegt circa 30 Kilometer nordwestlich von Mannheim und besteht aus einer Windenergieanlage mit einer Leistung von 4,5 Megawatt (MW). Die Bauarbeiten sind im August planmäßig angelaufen. In der ersten Hälfte des Jahres 2022 soll die Windenergieanlage ihren Betrieb aufnehmen. Die prognostizierte Stromproduktion liegt bei rund 11 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Rechnerisch können damit rund 3.100 Haushalte mit Strom versorgt werden.

„Das Windprojekt in Wahlheim ist für uns eine weitere Investition in eine klimaneutrale Zukunft. Die Hochleistungs-Turbine bietet gute Ertragsprognosen und ist ein interessantes Projekt im gemeinsamen Erneuerbaren-Portfolio der Trianel Erneuerbare Energien“, erklärt Dietmar Spohn, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum, zum Baustart der Windenergieanlage.

Die Umgebung des Standorts Wahlheim ist durch landwirtschaftlich genutzte Flächen geprägt. Die Windenergieanlage des Typs Nordex N149 verfügt über einen Rotordurchmesser von 149 Metern und einer Nabenhöhe von 125 Metern.

Das Projekt Wahlheim ist Teil einer gemeinsamen Projektpipeline der ABO Wind AG und der Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG, bestehend aus insgesamt 11 Entwicklungsprojekten an verschiedenen Standorten in Deutschland. Die Windprojekte mit einer Gesamtleistung von rund 182 MW befinden sich in verschiedenen Entwicklungsstadien und sind über ganz Deutschland verteilt.

Die Stadtwerke Bochum sind mit 12,2 Prozent an der TEE beteiligt und damit größter Anteilseigner. Bis 2022 werden noch weitere Photovoltaik- und Windprojekte in das Portfolio überführt. Derzeit umfasst das Portfolio bereits über 200 MW.

Auf Bochumer Stadtgebiet betreiben die Stadtwerke Bochum u.a. sechs große Photovoltaik-Anlagen und gewinnen an der Ruhr in Stiepel Ökostrom aus Wasserkraft. Zusätzlich wird der Anteil regenerativer Wärme mit innovativen Projekten ausgebaut. Deutschlandweit sind die Stadtwerke an der ersten und zweiten Ausbaustufe des Trianel Windparks vor Borkum, an den Wind- und Solarparks der Trianel Erneuerbare Energien sowie an der neuen Gesellschaft Trianel Wind und Solar beteiligt und betreiben vier Windenergieanlagen in Bremerhaven sowie eine Photovoltaik-Freiflächenanlage im fränkischen Gnodstadt.


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Stadtwerke: Massiver Anstieg der Beschaffungskosten lässt Gaspreise steigen

Die Situation auf den Energiemärkten ist weiterhin extrem angespannt und durch massive Preissteigerungen geprägt. Die Beschaffungskosten für Erdgas haben sich seit Anfang des Jahres 2021 mehr als verzehnfacht. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Bochum hat beschlossen, den Preis für den Grundversorgungstarif StadtwerkeBasis Gas zum 1. Oktober 2022 um 3,90 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) netto bzw. 4,64 ct/kWh brutto anzuheben. Die weiteren Gasangebote werden je nach Produktgestaltung an das neue Preisniveau angepasst. Den gesetzlichen Vorgaben entsprechend gilt der neue Preis für Bestands- und Neukunden gleichermaßen.
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Stadtwerke Bochum bieten Wärmepumpen-Technologie im Rundum-Sorglos-Paket

Weg von fossilen Brennstoffen, hin zu klimafreundlicher Energie: Moderne Wärmepumpen gewinnen Wärme aus Luft, Erde oder Grundwasser und nutzen diese zum umweltfreundlichen Heizen. Die Stadtwerke Bochum bieten ab sofort allen Privat- und Gewerbekunden Luft-/Wasser-Wärmepumpen zum Kauf oder im Rundum-Sorglos-Paket zur Pacht an und kümmern sich um Installation, Betrieb und Wartung.
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Abkühlung für heiße Tage - Stadtwerke haben seit Anfang 2022 rund 12,5 Mio. Kubikmeter Trinkwasser geliefert

Auch bei den aktuell steigenden Temperaturen ist die Trinkwasserversorgung für Bochum gesichert. „Wir liefern pro Tag rund 60 Mio. Liter Trinkwasser an unsere Kunden. Die Talsperren sind gut gefüllt. Die Versorgung über den Sommer ist gesichert“, erklärt Dietmar Spohn, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum, zur anstehenden Hitzeperiode. Die Bürgerinnen und Bürger in Bochum haben seit Anfang Januar 2022 rund 12,5 Mio. Kubikmeter Trinkwasser verbraucht. Das sind knapp 5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum 2021 (13,1 Mio. Kubikmeter).

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Stadtwerke: Gasverbrauch im Juli weiter stark rückläufig

Die Kundinneninnen und Kunden der Stadtwerke Bochum haben im Juli Erdgas eingespart. Die Stadtwerke speisten 46,5 Millionen Kilowattstunden ins Netz ein. Das sind rund 30 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im Juli 2021 waren es noch 66,7 Millionen Kilowattstunden Erdgas. Damit setzt sich der Trend der Vormonate fort. Seit Jahresanfang verbrauchte Bochum rund 1,35 Milliarden Kilowattstunden Erdgas. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 1,65 Kilowattstunden Erdgas.
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Stadt schafft zentrale Stelle zur Ratten- und Mäusebekämpfung

Die städtische Infrastruktur in Bochum besteht unter anderem aus rund 32.000 Kanalschächten und 900 Liegenschaften, darunter Gebäude, aber auch Parks und Spielplätze. Um dort effektiv gegen Ratten und andere Schadnager vorgehen zu können, hat die Stadt Bochum eine zentrale Bekämpfungsstelle eingerichtet.

Angesiedelt beim Technischen Betreib der Stadt kümmert sich Patric Paul als Koordinator um die Schadnagerbekämpfung.
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Stadtgarten Wattenscheid attraktiver gestalten – 3. Bauabschnitt startet

Der 3. Bauabschnitt zur attraktiveren Gestaltung des Stadtgartens Wattenscheid im Zuge des Förderprojektes „Soziale Stadt – Gesundes Wattenscheid“ startet im Laufe der kommenden Woche (15.-19. August). Das Umwelt- und Grünflächenamt überarbeitet dabei den Pergolengarten sowie die Spielfelder für Boule und Schach.
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Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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