Dienstag, 07. Dezember 2021 - KW 49 

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Alle Schülerinnen und Schüler sollen ans Netz

Für bedürftige Schülerinnen und Schüler hat die Stadt Bochum einen mobilen Datentarif zur Verfügung gestellt. Diesen Datentarif können Schülerinnen und Schüler, die über keine oder keine ausreichende Breitbandanbindung verfügen, bei ihrer Schule beantragen. Sie erhalten dann vorerst für ein Jahr einen LTE Router, mit dem sie sich in das mobile Datennetz einwählen können.

„Ich freue mich, dass wir den bedürftigen Bochumer Schülerinnen und Schülern einen Zugang zum Internet bieten können. So schaffen wir einen weiteren Schritt in Richtung Chancengleichheit“, erklärt Dietmar Dieckmann, Dezernent für Bildung, Kultur und Sport.

Eine durch die Corona-Pandemie bedingte Umfrage im Herbst 2020 hatte ergeben, dass viele Schülerinnen und Schüler weder über ein geeignetes Endgerät noch über eine Breitbandanbindung verfügen, um am Distanzunterricht teilzunehmen. In einem ersten Schritt hat die Stadt Bochum innerhalb des Sofortausstattungsprogramms des DigitalPakts Schule, iPads an alle öffentlichen Bochumer Schulen entsprechend der gemeldeten Bedarfe ausgegeben. Der zweite Schritt ist die Bereitstellung von mobilen Datentarifen.

Die ersten 430 LTE Router der Firma Bonamic GmbH wurden bereits Anfang Oktober an die Schülerinnen und Schüler ausgeliefert. Weitere 150 Bedarfsmeldungen folgten im Oktober. Dieser Bedarf konnte durch das Medienzentrum des Schulverwaltungsamtes im November gedeckt werden. Das Gesamtkontingent ist noch nicht ausgeschöpft, so dass sich weitere Schülerinnen und Schüler über ihre jeweilige Schule melden können, um einen mobilen Datentarif zu beantragen.

Aktuelle Informationen vom Medienzentrum im Schulverwaltungsamt finden Sie hier: https://www.bochum.de/medienzentrum


(Bild: Björn Benthaus vom Medienzentrum präsentiert die LTE Router (Foto: Stadt Bochum))

markt

Elektrisches Abfallsammelfahrzeug unterwegs

Die USB Bochum GmbH hat ihr erstes vollelektrisches Abfallsammelfahrzeug in Dienst gestellt. Das neue Fahrzeug ist in der Papiersammlung in Bochum eingesetzt und hat bereits die ersten Fahrten hinter sich. Das Fahrzeug des Herstellers Geesinknorba bezieht seine komplette Energie aus einer 200kWh-Batterie-Einheit. Damit kann es einen kompletten Arbeitstag bestreiten.

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damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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damals

Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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damals

Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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damals

Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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