Montag, 28. November 2022 - KW 48 

DB investiert in moderne und leistungsfähige Eisenbahninfrastruktur

Die Deutsche Bahn (DB) bündelt ab Ende des Monats zahlreiche Bauarbeiten im Großraum Essen und macht die Eisenbahninfrastruktur im Ruhrgebiet fit für die Zukunft. In der Zeit von Freitag, 25. November bis Freitag, 5. Dezember arbeiten Expert:innen zeitgleich an Gleisen, Weichen und einer Brücke. Die Arbeiten im Überblick:

- Im Essener Hauptbahnhof erneuern Baufachleute zwei Weichen sowie über einen Kilometer Gleis. Hierfür tauschen sie gesamthaft etwa 2100 Tonnen Schotter sowie über 2200 Schwellen aus. Bereits im Sommer haben Expert:innen hier sechs Weichen sowie das Gleis 10 erneuert. In die Modernisierungsarbeiten investiert die DB gesamthaft fast 4,4 Millionen Euro.

- Im benachbarten Bochum fokussieren sich Brückenfachleute auf die Erneuerung der Eisenbahnbrücke „Horneburg“ in Wattenscheid. Das Bestandsbauwerk wird zunächst abgerissen, ehe die neue sechs Meter lange Stahlbetonbrücke mit Hilfe von Spezialfahrzeugen eingeschoben wird. Im Rahmen der Modernisierung arbeiten Baufachleute auch zeitgleich am Bahndamm, den Gleisen sowie der Oberleitung. In die Modernisierung der Brücke fließen rund 3,2 Millionen Euro.

Aufgrund der Modernisierungsarbeiten kommt es zu umfangreichen Änderungen im Zugverkehr. Die Änderungen im Detail:

Freitag, 25. November (21 Uhr) bis Montag, 5. Dezember (21 Uhr):

RE 14 (RheinRuhrBahn): Die Züge fallen zwischen Essen West und Essen Hbf aus. Als Ersatz verkehren in Tagesrandlagen Busse im Schienenersatzverkehr. Fahrgäste können alternativ die Züge der Linie S 9 bis Essen West nutzen. In Teilen kommt es ab Essen West zu veränderten Fahrtzeiten.

RE 16 & RB 40 (DB Regio NRW): Die Züge fallen zwischen Bochum Hbf und Essen Hbf aus. Als Ersatz verkehren Busse im Schienenersatzverkehr.

RE 42 (DB Regio NRW): Die Züge werden zwischen Duisburg Hbf und Gelsenkirchen Hbf über Essen-Altenessen (kein Halt in Oberhausen Hbf) umgeleitet. Die Halte in Essen Hbf und Mülheim Hbf entfallen. Fahrgäste können alternativ die Züge der Linien RE 1, RE 2, RE 6, RE 11 oder S 1 nutzen.

RE 49 (DB Regio NRW): Die Züge fallen zwischen Essen-Steele und Oberhausen Hbf aus. Als Ersatz verkehren Schnellbusse mit Halt in Essen Hbf.

RB 33 (DB Regio NRW): Die Züge fallen zwischen Essen-Steele und Duisburg Hbf aus. Fahrgäste können alternativ die Züge der Linien RE 1, RE 2, RE 6, RE 11 oder S 1 nutzen.

S 3 (DB Regio NRW): Die Züge fallen zwischen Essen-Steele Ost und Oberhausen Hbf aus. Als Ersatz verkehren Busse im Schienenersatzverkehr.

Freitag, 25. November (21 Uhr) bis Freitag, 9. Dezember (5 Uhr)

S 1 (DB Regio NRW): Die Züge fallen zwischen Essen Hbf und Bochum Hbf aus. Als Ersatz verkehren Busse im Schienenersatzverkehr.

Weitere Änderungen

S 6 (DB Regio NRW): Die Züge fallen am letzten Novemberwochenende (25. November (21 Uhr) bis 28. November (5 Uhr)) sowie am ersten Dezemberwochenende (2. Dezember (21 Uhr) bis 5. Dezember (5 Uhr)) zwischen Essen Hbf und Kettwig aus. In den Abend- und Nachtstunden vom 25./26. November, 2./3. Dezember sowie 3./4. Dezember fallen die Züge zwischen Essen Hbf und Düsseldorf-Rath aus. Als Ersatz verkehren Busse im Schienenersatzverkehr.

Fernverkehr: Einige Züge werden vom 25. November bis 4. Dezember umgeleitet und erhalten eine Fahrzeitverlängerung von 10 Minuten. Der Halt in Essen entfällt. Folgende Verbindungen sind betroffen:
- Die Mehrheit der Züge der ICE/IC-Linie Hamburg-Köln-Koblenz-Stuttgart
- Rund die Hälfte der ICE/IC-Linie Hamburg-Köln
- Einzelzüge anderer Linien

Die DB empfiehlt Fahrgästen sich vor Fahrtantritt nochmals über die von ihnen gewählte Verbindung zu informieren. Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn sowie unter zuginfo.nrw enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und die Anwohnenden um Verständnis.

Bild: Gleise am Bahnhof Wattenscheid (Foto: Ulli Weber)

 

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Unterwegs mit dem Nikolaus in der historischen Straßenbahn

Alle Jahre wieder Anfang Dezember kommt der Nikolaus. Ganz besonders hat es ihm anscheinend in den letzten Jahren in Bochum gefallen. Das liegt wohl auch darum, dass er bei seinem Ausflug zu uns, sein Pferd im Stall lassen kann und die Kinder bei ganz besonderen Fahrten mit einer historischen Bahn besucht. Zur Bahnfahrt überredet hat ihn die Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft (VhAG) BOGESTRA e.V. und er hat fest versprochen, neben seinem goldenen Buch auch wieder süße Geschenke für die kleinen Fahrgäste mitzubringen - und auch für die musikalische Unterhaltung hat er wieder gesorgt.

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Noch drei Spiele bis zur Renovierung der Lohrheide

Das Lohrheidestadion wird bald umgebaut. Im Frühjahr rücken unweigerlich die Bagger an. Dann wird die alte Westtribüne von 1972 abgerissen und das ganze Stadion modernisiert. Somit bleiben nur noch wenige Spiele um das, von Fußballnostalgikern geliebte, Stadion in seinem jetzigen Zustand zu erleben. Und natürlich wird die wohl meist gepriesene Stadionwurst Deutschlands dabei gebrutzelt.



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Bundesweiter Warntag erstmals mit Cell Broadcast

Am 8. Dezember findet wieder ein bundesweiter Warntag statt. Der Warntag ist ein bewusster Stresstest für die Warninfrastruktur in Deutschland. Im Alltag laufen die Warnsysteme zuverlässig. Ein Stresstest unter besonderen Bedingungen ist dennoch nötig für die Härtung und Weiterentwicklung des Warnsystems. Der Warntag soll daher ganz gezielt dabei helfen, Optimierungspotenziale zu identifizieren.
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Brunnenanlage am August-Bebel-Platz wird saniert

Seit den 1960er Jahren gehört die Brunnenanlage auf dem August-Bebel-Platz zum Stadtbild Wattenscheids. Sie wurde 1966 nach einem Entwurf des Bildhauers Peter Szaif gebaut. Nachdem die Brunnenanlage auf Grund von Schäden am Bauwerk und an der Technik längere Zeit außer Betrieb war, beginnen nun umfangreiche Sanierungsarbeiten.

Damit das Wasser wieder über die künstlerisch gestalteten Becken sprudeln kann, werden diese restauriert, die Wasserbecken abgedichtet und die Brunnentechnik komplett erneuert.
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Stadtwerke Bochum warnen vor dem Einsatz von Heizlüftern

Die Netzgesellschaft der Stadtwerke Bochum warnt mit Blick auf den Herbst und Winter vor einer zusätzlichen Belastung des Geldbeutels und des Stromnetzes. „Aus Kostengründen, aber auch aus Gründen der Netzzuverlässigkeit raten wir dringend davon ab, Heizlüfter oder andere strombetriebene Heizgeräte als Ersatz für Gasheizungen einzusetzen“, erklärt Holger Rost, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum Netz GmbH.
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Am 10. Dezember kostenlos mit Bus und Bahn durch Bochum

Am 2. Adventssamstag entspannt und gratis zum Weihnachtsbummel in die Stadt? Ohne nervige und teure Parkplatzsuche, dafür mit leckerem Glühwein den Bochumer Weihnachtsmarkt genießen? BOGESTRA und Stadt Bochum machen’s wieder möglich: am Samstag, 10. Dezember 2022 ist Gratisfahrtag und alle Bus- und Bahnlinien in Bochum, inklusive RB, RE und S-Bahnen können kostenlos genutzt werden.
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Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
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Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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