Montag, 28. November 2022 - KW 48 

Planungskonzept zur Modernisierung des Lohrheidestadions wird ausgestellt

Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Modernisierung und den Umbau des Lohrheidestadions interessieren, können sich das Planungs- und Entwurfskonzept ab Donnerstag, 17. November, bis zum 2. Dezember im Stadtteilbüro Wattenscheid in der Westenfelder Straße 1 während der Öffnungszeiten ansehen. Zudem wird im Schaufenster des Stadtteilbüros eine Präsentation über einen Bildschirm gezeigt, die Passanten mit Hilfe von Visualisierungen und Karten die Grundzüge der Planung kurz und anschaulich vorstellt.

Während der Sprechzeiten des Stadtteilmanagements besteht die Möglichkeit, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Austausch zu treten. Die Sprechzeiten des Stadtteilmanagements sind: montags von 12 bis 14 Uhr, mittwochs von 17 bis 18 Uhr und donnerstags von 12 bis 14 Uhr. Zudem wird die Planung am 3. Dezember am Lohrheidestadion ausgestellt. Wie im Jahr zuvor wird es im Vorfeld zur „Singenden und klingenden Lohrheide“ einen Informationsstand geben, an dem die Möglichkeit besteht, mit dem Planungsteam ins Gespräch zu kommen.

Die Kernaktivität „Eventbühne Lohrheidestadion“ ist ein Projekt der Bochum Strategie und fügt sich in die Zielsetzung der Sozialen Stadt – WAT bewegen ein, indem sie zu einer gesundheitsorientierten Stadtentwicklung in Wattenscheid beiträgt. Das Projekt soll mit Hilfe von Mitteln aus der Städtebauförderung und der Sportstättenbauförderung des Landes NRW finanziert werden.

Bild: So soll das umgebaute und modernisierte Lohheidestadion aussehen. (Quelle: Stadt Bochum / Hellmich Unternehmensgruppe / HPP Architekten)

 

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Noch drei Spiele bis zur Renovierung der Lohrheide

Das Lohrheidestadion wird bald umgebaut. Im Frühjahr rücken unweigerlich die Bagger an. Dann wird die alte Westtribüne von 1972 abgerissen und das ganze Stadion modernisiert. Somit bleiben nur noch wenige Spiele um das, von Fußballnostalgikern geliebte, Stadion in seinem jetzigen Zustand zu erleben. Und natürlich wird die wohl meist gepriesene Stadionwurst Deutschlands dabei gebrutzelt.



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Erzbahntrasse in Bochum-Hamme wegen Instandsetzungsarbeiten bis Januar gesperrt

Bochum (idr). Der Regionalverband Ruhr (RVR) sperrt die Erzbahntrasse in Bochum ab Montag, 24. Oktober, zwischen der Brücke Darpestraße bis zur Höhe Hordeler Heide. Grund dafür sind Instandsetzungsarbeiten an einer Stützwand. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis Ende Januar.
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Geänderte Öffnungszeiten in der Impfstelle des Gesundheitsamts

Die Impfstelle im Gesundheitsamt ändert ab Montag, 14. November, ihre Öffnungszeiten. Impfwillige können sich dann immer donnerstags von 12 bis 17 Uhr gegen das Coronavirus impfen lassen.

Eine Terminbuchung kann über die Internetseite der Stadt Bochum vorgenommen werden. Zu beachten ist, dass auch weiterhin nach STIKO-Empfehlung geimpft wird.

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Bundesweiter Warntag erstmals mit Cell Broadcast

Am 8. Dezember findet wieder ein bundesweiter Warntag statt. Der Warntag ist ein bewusster Stresstest für die Warninfrastruktur in Deutschland. Im Alltag laufen die Warnsysteme zuverlässig. Ein Stresstest unter besonderen Bedingungen ist dennoch nötig für die Härtung und Weiterentwicklung des Warnsystems. Der Warntag soll daher ganz gezielt dabei helfen, Optimierungspotenziale zu identifizieren.
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Am 10. Dezember kostenlos mit Bus und Bahn durch Bochum

Am 2. Adventssamstag entspannt und gratis zum Weihnachtsbummel in die Stadt? Ohne nervige und teure Parkplatzsuche, dafür mit leckerem Glühwein den Bochumer Weihnachtsmarkt genießen? BOGESTRA und Stadt Bochum machen’s wieder möglich: am Samstag, 10. Dezember 2022 ist Gratisfahrtag und alle Bus- und Bahnlinien in Bochum, inklusive RB, RE und S-Bahnen können kostenlos genutzt werden.
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Stadtwerke Bochum warnen vor dem Einsatz von Heizlüftern

Die Netzgesellschaft der Stadtwerke Bochum warnt mit Blick auf den Herbst und Winter vor einer zusätzlichen Belastung des Geldbeutels und des Stromnetzes. „Aus Kostengründen, aber auch aus Gründen der Netzzuverlässigkeit raten wir dringend davon ab, Heizlüfter oder andere strombetriebene Heizgeräte als Ersatz für Gasheizungen einzusetzen“, erklärt Holger Rost, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum Netz GmbH.
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damals

Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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damals

Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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