Donnerstag, 09. Februar 2023 - KW 06 

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VRR-Gremien beschließen Einführung des DeutschlandTickets

Nachdem sich Bund und Länder im Dezember auf Finanzierungsmodalitäten für das Einführungsjahr des DeutschlandTickets geeinigt haben, haben auch die politischen Gremien des VRR der Einführung des DeutschlandTickets zum Bundesstart zugestimmt. Auf Bundesebene sind allerdings noch die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Ausgleich von Mindereinahmen und die Liquiditätsregelung zu schaffen. Der im Rahmen der heutigen Sondersitzung gefasste Grundsatzbeschluss ist ein weiterer Schritt hin zum DeutschlandTicket, das der VRR bereits gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen im Verbund intensiv vorbereitet.

Die Bundesregierung und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder hatten die Einführung eines digitalen, deutschlandweit gültigen „DeutschlandTicket“ für den Öffentlichen Personennahverkehr zu einem Einführungspreis von 49 Euro pro Monat im monatlich kündbaren Abonnement beschlossen. Der Bund stellt ab dem Jahr 2023 dafür jährlich 1,5 Milliarden Euro zum Verlustausgleich zur Verfügung. Die Länder beteiligen sich in gleicher Höhe. Zudem einigten sich Bund und Länder darauf, eventuell entstehende Mehrkosten für das Einführungsjahr 2023 zu jeweils gleichen Teilen auszugleichen.

„Der VRR bereitet bereits seit vielen Wochen gemeinsam mit seinen Partnern im Verbundraum und auf politischer Ebene die schnellstmögliche Umsetzung des DeutschlandTickets vor. Wir werden dabei sicherstellen, dass alle Fahrgäste vom deutschlandweit gültigen Nahverkehrsticket profitieren. Wir rechnen damit, dass es zum 1. Mai einheitlich eingeführt wird. Der Verkaufsstart wird vier Wochen vorher beginnen“, sagt José Luis Castrillo, VRR-Vorstand.

Wer das DeutschlandTicket schnell und unkompliziert kaufen möchte, sobald es verfügbar ist, kann sich schon heute im Ticketshop der VRR App und der Apps der Verkehrsunternehmen im VRR registrieren.

Die Verkehrsunternehmen und Vertriebsdienstleister aus dem VRR informieren ihre Abonnent*innen frühzeitig, wie es mit ihrem jetzigen Zeitticket weitergeht und wie sie bei Interesse in das DeutschlandTicket-Abonnement wechseln können. Hierzu planen die Verkehrsunternehmen im VRR, die Abonnements ihrer Kundinnen und Kunden von der Chip-Karte in ein digitales Abonnement zu überführen.

Zusatznutzen beim VRR werden neu geordnet

In zahlreichen VRR-AboTickets sind Zusatznutzen, wie beispielsweise die Fahrradmitnahme oftmals bereits enthalten. Mit der Einführung des DeutschlandTickets wird der VRR ein Fahrrad Monatsticket für 29 Euro anbieten, das zunächst im Verbundraum gilt. Perspektivisch soll es auch ein einfaches Ticket für die Nutzung der 1. Klasse geben.

Auswirkungen auf Tarifstruktur

Die Einführung des bundesweit gültigen DeutschlandTickets wird auch Einfluss auf die bestehende verbundweite Tarifstruktur des VRR und auf den NRW-Tarif haben. Gerade im Bereich Schoko-, Semester- und SozialTicket ergeben sich Anpassungsbedarfe.

Mit der Entwicklung einer konsistenten, landesweiten Tarifstruktur beschäftigt sich eine Arbeitsgemeinschaft unter der Federführung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr (MUNV), in der neben den kommunalen Spitzenverbänden auch die Verkehrsverbünde und Tarifgemeinschaften in NRW, so auch der VRR intensiv mitarbeiten.



Mehr Infos: https://www.vrr.de/de/tickets-tarife/deutschlandticket/

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Großer Karnevalszug 2023

Am Karnevals Sonntag ist es wieder so weit: Der große Umzug des Festausschusses Wattenscheider Karneval e.V. (F.W.K.), der Dachorganisation der Wattenscheider Karnevalsvereine, kann wieder durch Wattenscheid ziehen! Der F.W.K. plant wieder ca. 60 Abteilungen aus Fest- und Motivwagen sowie Kapellen und kostümierte Fußgruppen mit insgesamt ca. 1000 Teilnehmern.
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"Yoga im Sitzen" beim DRK Wattenscheid

Yoga ist für alle da! So lautet das Credo DRK-Kursleiterin Monika Heer beim Yoga im Sitzen. „Warum sollten die zahlreichen positiven Wirkungen des Yoga einer jungen, sportlichen Zielgruppe vorbehalten bleiben, wenn sich viele Übungen auch auf einem Stuhl praktizieren lassen?“, fragt sich Monika Heer. Auf der körperlichen Ebene geht es beim Yoga dabei vor allem um drei Ziele: Balance und Koordinationsfähigkeit, Aufrichtung und Beweglichkeit der Wirbelsäule und Vergrößerung des Lungenvolumens - alle drei ein echter Gewinn für Lebensqualität für die zweite Lebenshälfte!
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Vorsorge für den Krisenfall: Stadtverwaltung definiert 15 Hilfezentren im Stadtgebiet

Stromausfall, kein Handynetz mehr, Überschwemmungen, ein Kampfmittelfund, dann noch ein Notfall – was tun, wenn es ernst wird? Darauf stellt sich die Stadt Bochum ein. Um im Krisenfall gezielt reagieren und die Bevölkerung schnell informieren und zum Teil notfallversorgen zu können, plant die Stadt Bochum an 15 Standorten so genannte KrisenInformationsErsthilfeZentren (KIEZ) vorzuhalten.


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DRK-Testcenter schließt nach fast 2 Jahren

Nach fast zwei Jahren schließt das Corona-Testzentrum des DRK-Kreisverbandes Wattenscheid am 04. Februar nun endgültig seine Türen. Nachdem die Besucherinnen und Besucher in den letzten Monaten immer weniger wurden, ist dies für das Leitungsteam der „einzige logische Schritt“, denn Ende Januar läuft die Corona-Testverordnung aus und die Nachfragen werden nach dem Ende der Isolationspflicht im Infektionsfall noch weiter sinken.


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Wer sind die besten Sportlerinnen und Sportler?

Wer ist die Sportlerin, wer der Sportler – und welche ist die Mannschaft des Jahres 2022 in Bochum? Das möchte die Stadt von den Bürgerinnen und Bürgern wissen und ruft deswegen zur Abstimmung auf. Ab dem 1. Februar können die Bochumerinnen und Bochumer für die besten sportlichen Leistungen votieren. Es gibt jeweils drei Wahlmöglichkeiten in den Kategorien „Mannschaft“, „Sportler“ und „Sportlerin“.


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15855 mit WAT

In Bochum waren im Januar insgesamt 264.567 Fahrzeuge aller Klassen gemeldet. Das sind 334 weniger als im Dezember. Der PKW-Bestand sank um 243 auf insgesamt 212.729. Es waren 16.650 LKW angemeldet, 43 weniger als im Dezember. 15.855 Autos sind seit Januar mit Wattenscheider unterwegs, ein Plus von acht.
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Bilderbuchkino in der Bücherei Wattenscheid

Die Bücherei Wattenscheid im Gertrudis-Center, Alter Markt 1, zeigt wieder die beliebten Bilderbuchkinos für Kinder ab vier Jahren. Die Veranstaltungen finden jeweils dienstags um 15.30 Uhr sowie um 16.30 Uhr statt. Es gibt lustige, spannende und abenteuerliche Bilderbuchgeschichten auf der Leinwand.
Je Vorstellung können zehn Kinder mit jeweils einer erwachsenen Begleitperson teilnehmen.



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Sportplatz in Günnigfeld erhält Kunstrasen

Gute Nachrichten für Günnigfeld: Aus dem Rasenplatz an der Günnigfelder Straße wird ein modernes Kunstrasenspielfeld, der benachbarte Ascheplatz an der Martin-Lang-Straße wandelt sich danach in eine Fläche für eine Kindertagesstätte und neue Wohnungen. 2023 wird mit den Planungen begonnen, 2024 geht es mit den Arbeiten am Kunstrasenplatz los.

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Kunden im Schnitt lediglich 9,5 Minuten ohne Strom

Die Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Bochum mussten im Jahr 2021 im Durchschnitt nur 9,5 Minuten auf elektrische Energie verzichten. Damit belegt das Versorgungsgebiet der Stadtwerke Bochum erneut einen sehr guten Rang. Bundesweit lag der Durchschnitt für unplanmäßige Stromunterbrechungen im Jahr 2021 nach Angaben der Bundesnetzagentur bei 12,7 Minuten je Letztverbraucher.
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Stadtwerke suchen wieder Herzensprojekte

Seit dem 17. Januar können sich wieder Bochumer Vereine, Einrichtungen und Organisationen mit ihren Projektideen um ein Sponsoring als Bürgerprojekt der Stadtwerke Bochum bewerben. Noch bis zum 6. Februar läuft unter dem Motto „Wofür schlägt dein Herz?“ die Bewerbungsphase auf www.stadtwerke-bochum.de/buergerprojekte. Dort können Projekte aus den Kategorien Sport, Kultur, Bildung und Soziales eingereicht werden. Die Fördersumme pro Projekt reicht von 5.000 bis maximal 15.000 Euro.
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Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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