Donnerstag, 09. Februar 2023 - KW 06 

Bischof Overbeck: Die christlichen Kirchen müssen sich gemeinsam äußern

Zur Lösung der drängenden Weltkrisen können die christlichen Kirchen nach Ansicht des Essener Bischofs Franz-Josef Overbeck ihren Beitrag nur in enger ökumenischer Verbundenheit leisten. Klimaneutralität, weltweite Flucht- und Migrationsbewegungen sowie die aktuellen Gefahren gegen die Demokratie in Europa sind für Overbeck die Themen, die eine gemeinsame Position der Kirchen erfordern. Angesichts der historischen Zäsur, dass erstmals weniger als die Hälfte der Deutschen der evangelischen oder katholischen Kirche angehöre, befinde sich die Ökumene in „einer Phase des Übergangs zu einer neuen Sozialgestalt von Kirche“, sagte Overbeck am Sonntag, 15. Januar, in Düsseldorf in seinem Grußwort zur 76. ordentlichen Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Bildung ist für den Essener Bischof ein entscheidender Schlüssel zur Lösung gesellschaftlicher und weltpolitischer Konflikte. Für die Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen in Schulen, Tagesstätten und weiteren Jugendeinrichtungen der christlichen Kirchen tragen unzählige Fachkräfte Verantwortung. Insbesondere der christlich-konfessionell übergreifende Religionsunterricht lege hier wichtige Grundlagen, so Overbeck. Aber auch „aus einer bisher nicht gekannten Form des Miteinanders mit anderen Religionen“ könne eine neue Freundschaft wachsen.

Ökumenische Zusammenarbeit gelinge, wenn die Konfessionen zwar evangelisch oder katholisch blieben, ihre pastoralen Aufgaben aber arbeitsteilig planten. Als gelungene Beispiele im Bistum Essen nannte Overbeck das ökumenische Zentrum Markus-Haus in Essen-Vogelheim, das in Kürze neu eröffnete ökumenische Kirchenzentrum in der Neuen Mitte Oberhausen und gemeinsam genutzte Häuser der Kirchen in den Duisburger Stadtteilen Beek und Süd sowie in Oberhausen-Osterfeld.

(Quelle: Bistum Essen)

Bild: Bischof Franz-Josef Overbeck bei seinem Grußwort zur 76. ordentlichen Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland. (Foto: Ekir | Hans-Jürgen Bauer)

 

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Mastodon in WAT

Mastodon ist ein soziales Netzwerk. Im Gegensatz zu großen vergleichbaren Diensten wie Twitter ist Mastodon als dezentrales Netzwerk konzipiert, das nicht auf einer Plattform basiert: Verschiedene Server, von Privatpersonen, Vereinen oder sonstigen Stellen eigenverantwortlich betrieben, können miteinander interagieren. Seit Anfang 2023 gibt es auch einen Wattenscheider Ableger: wattenscheid.me. Hier kann weltweit kommuniziert oder auch innerhalb Wattenscheids geklönt werden.

>> zu wattenscheid.me

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Bilderbuchkino in der Bücherei Wattenscheid

Die Bücherei Wattenscheid im Gertrudis-Center, Alter Markt 1, zeigt wieder die beliebten Bilderbuchkinos für Kinder ab vier Jahren. Die Veranstaltungen finden jeweils dienstags um 15.30 Uhr sowie um 16.30 Uhr statt. Es gibt lustige, spannende und abenteuerliche Bilderbuchgeschichten auf der Leinwand.
Je Vorstellung können zehn Kinder mit jeweils einer erwachsenen Begleitperson teilnehmen.



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Wer sind die besten Sportlerinnen und Sportler?

Wer ist die Sportlerin, wer der Sportler – und welche ist die Mannschaft des Jahres 2022 in Bochum? Das möchte die Stadt von den Bürgerinnen und Bürgern wissen und ruft deswegen zur Abstimmung auf. Ab dem 1. Februar können die Bochumerinnen und Bochumer für die besten sportlichen Leistungen votieren. Es gibt jeweils drei Wahlmöglichkeiten in den Kategorien „Mannschaft“, „Sportler“ und „Sportlerin“.


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Großer Karnevalszug 2023

Am Karnevals Sonntag ist es wieder so weit: Der große Umzug des Festausschusses Wattenscheider Karneval e.V. (F.W.K.), der Dachorganisation der Wattenscheider Karnevalsvereine, kann wieder durch Wattenscheid ziehen! Der F.W.K. plant wieder ca. 60 Abteilungen aus Fest- und Motivwagen sowie Kapellen und kostümierte Fußgruppen mit insgesamt ca. 1000 Teilnehmern.
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15855 mit WAT

In Bochum waren im Januar insgesamt 264.567 Fahrzeuge aller Klassen gemeldet. Das sind 334 weniger als im Dezember. Der PKW-Bestand sank um 243 auf insgesamt 212.729. Es waren 16.650 LKW angemeldet, 43 weniger als im Dezember. 15.855 Autos sind seit Januar mit Wattenscheider unterwegs, ein Plus von acht.
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markt

Stadtwerke suchen wieder Herzensprojekte

Seit dem 17. Januar können sich wieder Bochumer Vereine, Einrichtungen und Organisationen mit ihren Projektideen um ein Sponsoring als Bürgerprojekt der Stadtwerke Bochum bewerben. Noch bis zum 6. Februar läuft unter dem Motto „Wofür schlägt dein Herz?“ die Bewerbungsphase auf www.stadtwerke-bochum.de/buergerprojekte. Dort können Projekte aus den Kategorien Sport, Kultur, Bildung und Soziales eingereicht werden. Die Fördersumme pro Projekt reicht von 5.000 bis maximal 15.000 Euro.
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Kunden im Schnitt lediglich 9,5 Minuten ohne Strom

Die Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Bochum mussten im Jahr 2021 im Durchschnitt nur 9,5 Minuten auf elektrische Energie verzichten. Damit belegt das Versorgungsgebiet der Stadtwerke Bochum erneut einen sehr guten Rang. Bundesweit lag der Durchschnitt für unplanmäßige Stromunterbrechungen im Jahr 2021 nach Angaben der Bundesnetzagentur bei 12,7 Minuten je Letztverbraucher.
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damals

Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
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