Dienstag, 05. Mrz 2024 - KW 10 

Sportplatz in Günnigfeld erhält Kunstrasen

Gute Nachrichten für Günnigfeld: Aus dem Rasenplatz an der Günnigfelder Straße wird ein modernes Kunstrasenspielfeld, der benachbarte Ascheplatz an der Martin-Lang-Straße wandelt sich danach in eine Fläche für eine Kindertagesstätte und neue Wohnungen. 2023 wird mit den Planungen begonnen, 2024 geht es mit den Arbeiten am Kunstrasenplatz los.

„Wir haben hier die Chance, gleich zwei wichtige Verbesserungen für den Stadtteil umzusetzen“, so Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, der das Projekt Vertretern der Bezirksvertretung und des VfB Günnigfeld sowie dem örtlichen Ratsmitglied Florian Gentek vorstellte. „Zum einen profitiert der Sportbetrieb in Günnigfeld von der neuen, modernen Anlage, die sich vielseitiger und intensiver nutzen lassen wird, als dies bislang möglich ist. Zum anderen fehlen in Günnigfeld perspektivisch Kitaplätze und die geplante neue Einrichtung mit voraussichtlich sechs Gruppen ist daher genau das, was wir hier brauchen.“

Bezirksbürgermeister Hans-Peter Herzog und Stellvertreter Oliver Buschmann begrüßten die Planungen. „Das Ensemble aus Wohnbebauung und Kita mit dem Radschnellweg in direkter Nähe ist für den Stadtteil Günnigfeld eine deutliche Attraktivitätssteigerung“, so Hans-Peter Herzog. Der VfB-Vereinsvorsitzende Frank Scheffler ergänzte: „Wir sind total froh, dass nun die Planungen für unseren Kunstrasenplatz beginnen. Und die Erweiterung um eine Kita auf dem Nachbargelände ist für uns ein Sahnehäubchen, weil wir uns in dem Bereich schon lange engagieren.“

Die neue Kita wird über den künftigen Radschnellweg RS 1 hervorragend an den Radverkehr angebunden. Außerdem ist sie aus dem geplanten Neubaugebiet an der Steinhausstraße sowie aus den südlich angrenzenden Stadtgebieten sehr gut mit dem Rad und zu Fuß erreichbar. Der „Kinderclub Günnigfeld“, der in einem früheren Umkleidegebäude direkt neben dem Ascheplatz liegt, wird auch weiterhin für Kinder und Jugendliche aus der Umgebung als Anlaufstelle erhalten bleiben.

Der Umbau zum Kunstrasenplatz soll 2024 starten. Bis zur Fertigstellung des Platzes steht dem Verein der benachbarte Tennenplatz zur Verfügung. Durch den neuen Kunstrasen erhöht sich die mögliche Nutzungszeit des Platzes erheblich. Um die Geräuschkulisse für die Anwohnerinnen und Anwohner so klein wie möglich zu halten, werden außerdem Lärmschutzwände errichtet. Im Zuge des Umbaus wird eine moderne Flutlichtanlage errichtet, es entstehen eine neue 75-Meter-Laufbahn und eine Weitsprunganlage mit 50 Metern Anlaufstrecke. An der westlich gelegenen Seite des Kunstrasenplatzes entstehen Stehplätze für die Zuschauerinnen und Zuschauer. Die Kostenschätzung für diese Maßnahmen liegt bei rund zwei Millionen Euro.

Bild: Günnigfeld aus der Luft. (Bild: Stadt Bochum)

 

geburtstage heute

Gabriele Czerwinski
Wattenscheider Künstlerin
(68 Jahre)

markt

Stadtwerke Bochum bauen öffentliche Ladepunkte für Elektroautos weiter aus

Mit insgesamt 52 neuen öffentlichen Ladepunkten erhöhen die Stadtwerke Bochum deutlich das Angebot zum Aufladen von Elektrofahrzeugen in der Stadt. Die neuen Ladepunkte werden aus Mitteln des Sparkassenbriefs “Natürlich Bochum“ realisiert.

Die AC-Ladestationen der neuesten Generation gehen in den kommenden Wochen sukzessive in Betrieb und verfügen alle über zwei Ladepunkte mit einer Ladeleistung von je 22 Kilowatt (kW). Über ein integriertes Bezahlterminal können Kunden neben der Bezahlung via Ladekarte oder App auch kontaktlose Zahlungen über Kredit- und EC-Karte sowie mobile Bezahlverfahren nutzen.
mehr lesen

damals

Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


mehr lesen

damals

Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


mehr lesen

damals

Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den riesigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.

mehr lesen

damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

mehr lesen