Sonntag, 18. April 2021 - KW 15 

damals

Studie: Videoanrufe und Online-Treffen bringen kein Gefühl der Nähe

Duisburg (idr). Videoanrufe und andere digitale Zusammenkünfte etwa per Zoom können kein Gefühl der Nähe schaffen. Das haben Sozialpsychologen der Universität Duisburg-Essen herausgefunden. Allerdings können sich Menschen über digitalen Kontakt durchaus sozial unterstützen, am besten per Nachricht aufs Smartphone.

Zu Beginn der Pandemie lautete der Rat: Auf digitalen Kontakt umstellen, um sich nahezubleiben trotz körperlicher Distanz. Eine Online-Befragung der Duisburger Wissenschaftler während des ersten Lockdowns hat jedoch gezeigt, dass die Wirkung von audio-visueller Kommunikation begrenzt ist: Die anderen bleiben gefühlt entfernt, selbst wenn sie gesehen und gehört werden. Das terminierte Online-Treffen wirke unnatürlich, so das Ergebnis.

Kurze Chats hingegen können dazu dienen, sich gegenseitig zu unterstützen - auch emotional. Ein schnell abgesetzter Text aufs Smartphone führt dazu, dass die Empfänger sich besser fühlen. Diese spontane Art der Kommunikation im Freundes- und Familienkreis sei auch schon vor der Pandemie gängig gewesen, so die Erklärung der Wissenschaftler.

damals

Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
mehr lesen

damals

Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
mehr lesen

damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

mehr lesen

damals

Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
mehr lesen

markt

BOGESTRA fördert 8 nachhaltige Projekte in der Region

Als der Mobilitätsdienstleister in der Region übernimmt die BOGESTRA als wichtiger Bestandteil der Gesellschaft gerne auch in Sachen Nachhaltigkeit Verantwortung, sei es im Bereich alternative Antriebstechniken, Wasch-Wasseraufbereitung oder Abfallreduzierung. Zum 125-jährigen Jubiläum nun unterstützt die BOGESTRA über das eigene Engagement hinaus 8 nachhaltige Projekte von Bürger*innen im Betriebsgebiet.

Die BOGESTRA möchte 2021 das Thema Nachhaltigkeit weiter fördern und sucht 8 Projektinitiatoren aus dem Betriebsgebiet, die zur Umsetzung ihrer Ideen rund um Energie, Wind, Wasser, Umweltschutz oder ähnliches noch finanzielle Unterstützung brauchen.

mehr lesen

markt

Stadtwerke Bochum geben Überblick über Stromausfälle

Eine Übersichtskarte aller ungeplanten Stromunterbrechungen steht ab sofort auf der Homepage der Netzgesellschaft der Stadtwerke Bochum unter www.stwbo-netz.de/stoerungen bereit. „Durch die Einbindung des Portals www.störungsauskunft.de auf unserer Website bieten wir bei einem Stromausfall allen Bochumerinnen und Bochumern die Möglichkeit, Versorgungsunterbrechungen schnell und unkompliziert zu melden“, erklärt Holger Rost, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum Netz GmbH.

mehr lesen

markt

Zusätzliche Sammelstelle für Grünschnitt an der Grünstraße

Ab Dienstag, 30. März, öffnet die USB Bochum GmbH erstmalig eine weitere zusätzliche Sammelstelle für Grünschnitt in Bochum. Die Sammelstelle befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Fuhrparks neben der Feuerwache 1, Grünstraße 29 in Wattenscheid und wird für die Dauer von sechs Wochen geöffnet sein.
Eine Terminabsprache unter der USB-Servicenummer 0800 3336288 ist notwendig.

mehr lesen

news

Mitmacher gesucht: Langer Tag der StadtNatur 2021

Am 3. und 4. September (von Freitag ab 10 Uhr bis Samstag 20 Uhr) findet in Bochum zum achten Mal der „Lange Tag der StadtNatur“ statt. Das Umwelt- und Grünflächenamt sucht noch Mitmacherinnen und -macher für beide Tage, die Lust haben, das Programm mit attraktiven Angeboten zu bereichern.

In möglichst vielen Bochumer Stadtteilen sollen wieder vielfältige Informations- und Aktionsangebote den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit bieten, ihre StadtNatur auf unterschiedlichste Art und Weise zu erleben, zu erfahren, beziehungsweise kennenzulernen. Dies können zum Beispiel Führungen und naturkundliche Wanderungen durch Parkanlagen und Wälder, Nachtwanderungen und Naturmeditationen sein.

mehr lesen

news

100.000 Corona-Impfungen in Bochum

Vor mehr als zwei Monaten wurden in Bochum die ersten Bürgerinnen und Bürger gegen das Corona-Virus geimpft – heute, 15. April, ist ein erster großer Meilenstein erreicht: 100.000 Dosen Corona-Impfstoff wurden in Bochum insgesamt verimpft, mehr als ein Viertel der geimpften Personen hat auch bereits seine Zweitimpfung erhalten.

Manfred Hertel (96) hat heute im Impfzentrum Bochum die 100.000ste Impfung erhalten. „Es war meine Zweitimpfung“, so Hertel. „Für mich war von Anfang an klar, dass ich mich impfen lasse.“ Denn der ehemalige Pfarrer aus Wattenscheid hat noch viel vor. „Im Juni 2024 werde ich 100 Jahre alt – und da mache ich einen Fallschirmsprung.“
mehr lesen

news

15.337 Fahrzeuge mit WAT

In Bochum waren im März insgesamt 258.899 Fahrzeuge aller Klassen gemeldet. Das sind 924 mehr als im Februar. Der PKW-Bestand stieg um 692 auf insgesamt 208.247. Es waren 16.288 LKW angemeldet, 22 mehr als im Februar. 180 Busse sind im Stadtgebiet unterwegs, einer weniger als im Vormonat.

Auf unseren Straßen fahren seit März 15.337 Fahrzeuge mit Wattenscheider Kennzeichen, ein Plus von 40.
mehr lesen