Sonntag, 18. April 2021 - KW 15 

damals

Blutspende bleibt Daueraufgabe und auch unter den geltenden Einschränkungen erlaubt und sogar empfohlen!

Etwa 80 Prozent der Bundesbürger sind in ihrem Leben auf eine Blutkonserve angewiesen. Doch ist Blutspenden deshalb noch lange keine Selbst-verständlichkeit. Auch nicht in Bochum und Wattenscheid. Nur ein Bruchteil der rund 340 000 Einwohner spendet regelmäßig.

„Es ist die einfachste Art, Gutes zu tun“, erklärt Peter Winter, Blutspende-beauftragter in Wattenscheid. Vier bis sechs Liter Blut fließen im Durchschnitt durch den menschlichen Körper. Wenn dem Körper bei der Blutspende ein halber Liter entzogen wird, ist das kein Problem – der menschliche Organismus ist in der Lage, diese Menge in wenigen Tagen wieder herzustellen. Doch bei Unfällen, gerade im Straßenverkehr, verlieren Menschen häufig deutlich mehr, als der eigene Körper kurzfristig regenerieren kann. Kritisch wird es, wenn ein Mensch etwa zwei Liter Blut verliert. Dann rettet nur noch das Blut von Spendern sein Leben. Die Blutspende bleibt demnach für viele Menschen überlebenswichtig.
Um gerade in den aktuellen Corona-Zeiten lange Warteschlangen vor der Blutspende zu verhindern, wird der kommende Blutsoendetermin wieder Terminreservierung angeboten. Über
https://www.blutspendedienst-west.de/blutspendetermine/termine/173256?term=44866
können persönliche Wunsch-Spendezeiten reserviert werden. Dies geht auch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 -11 949 11.

So kann jeder ohne Wartezeit und unter den höchstmöglichen Sicherheits- und Hygienestandards Blut spenden. DRK-Präsident Thorsten Junker: „Das Gesundheitssystem ist auch in Zeiten der Corona-Pandemie und den damit verbundenen und noch bestehenden Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens dringend auf Blutspenden angewiesen. Deshalb sind Blutspendetermine in den Coronaschutzverordnungen ausdrücklich von den Versammlungs- und Veranstaltungsverboten ausgeschlossen.“

Blutspenden ist systemrelevant
Die Versorgungsleistungen des DRK-Blutspendedienstes sind der klinischen Versorgung durch die Einrichtungen der Krankenversorgung unmittelbar vorgeschaltet, der Blutspendedienst ist also unmittelbarer Teil der Krankenversorgung! Auch wenn in dieser Phase der Pandemie geplante Operationen verschoben werden, so benötigen die Ärzte dennoch Blutpräparate zur Behandlung chronisch kranker, für Krebspatienten, für verschiedenste Operationen sowie für Notfalleingriffe. Kontinuierliche Blutspenden sind weiterhin wichtig, denn die Blutbestandteile haben eine sehr begrenzte Haltbarkeit. Blutplättchen (Thrombozyten) sind beispielsweise nur vier bis fünf Tage einsetzbar. Blutpräparate sind für viele Patienten überlebenswichtig, deshalb ist ein stetiger Nachschub dieser Arznei so notwendig.

Mit Sicherheit Blut spenden
Die vom DRK umgesetzten Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen für Blutspende-termine gewährleisten weiterhin einen sehr hohen Schutz: Eine wichtige Maßnahme ist die Blutspende über Terminreservierung. Weitere Schutzmaßnahmen sind: Der Zugang zum Blutspendelokal wird kontrolliert, Kurzanamnese, Messen der Körpertemperatur und Hand-Desinfektion ergänzen den Sicherheits-Katalog. Selbstverständlich müssen alle Beteiligten einen Mund-Nasen-Schutz tragen. „Medizinische Maske“ definiert sich hierbei laut § 3 Absatz 1 der Coronaschutzverordnung NRW wie folgt: „Medizinische Masken […] sind sogenannte OP-Masken, Masken des Standards FFP2 oder diesen vergleichbare Masken (KN95/N95).“
Während des Terminablaufs werden Mindestabstände eingehalten. Den Imbiss gibt es zum Mitnehmen. Blutspender werden gebeten, möglichst einen eigenen Kugelschreiber zu benutzen und eigene Medizinische Masken mitzubringen. Blutspender werden nicht auf Corona getestet - für die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Blut und Blutprodukte gibt es keine Hinweise. Bluttransfusionen sind auch jetzt sicher und unverzichtbar.

Das Deutsche Rote Kreuz versucht deshalb mit der freiwilligen Blutspende die Versorgung in den Kliniken und Krankenhäusern der Republik sicherzustellen und ist dabei durchaus flott unterwegs. „Die Blutkonserve, welche gestern gespendet worden ist, kann bereits heute Mittag getestet und aufbereitet an ein Krankenhaus ausgegeben werden. Dazu benötigt unser DRK-Blutspendedienst maximal 24 Stunden“, erklärt Thorsten Junker weiter. „Mit einer freiwilligen Blutspende wird man dann schnell Teil dieser einzigartigen Lebensrettungskette.“

Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Blutspendetermin bitte unbedingt den Personalausweis mitbringen. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen.


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Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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markt

Zusätzliche Sammelstelle für Grünschnitt an der Grünstraße

Ab Dienstag, 30. März, öffnet die USB Bochum GmbH erstmalig eine weitere zusätzliche Sammelstelle für Grünschnitt in Bochum. Die Sammelstelle befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Fuhrparks neben der Feuerwache 1, Grünstraße 29 in Wattenscheid und wird für die Dauer von sechs Wochen geöffnet sein.
Eine Terminabsprache unter der USB-Servicenummer 0800 3336288 ist notwendig.

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Stadtwerke Bochum geben Überblick über Stromausfälle

Eine Übersichtskarte aller ungeplanten Stromunterbrechungen steht ab sofort auf der Homepage der Netzgesellschaft der Stadtwerke Bochum unter www.stwbo-netz.de/stoerungen bereit. „Durch die Einbindung des Portals www.störungsauskunft.de auf unserer Website bieten wir bei einem Stromausfall allen Bochumerinnen und Bochumern die Möglichkeit, Versorgungsunterbrechungen schnell und unkompliziert zu melden“, erklärt Holger Rost, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum Netz GmbH.

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BOGESTRA fördert 8 nachhaltige Projekte in der Region

Als der Mobilitätsdienstleister in der Region übernimmt die BOGESTRA als wichtiger Bestandteil der Gesellschaft gerne auch in Sachen Nachhaltigkeit Verantwortung, sei es im Bereich alternative Antriebstechniken, Wasch-Wasseraufbereitung oder Abfallreduzierung. Zum 125-jährigen Jubiläum nun unterstützt die BOGESTRA über das eigene Engagement hinaus 8 nachhaltige Projekte von Bürger*innen im Betriebsgebiet.

Die BOGESTRA möchte 2021 das Thema Nachhaltigkeit weiter fördern und sucht 8 Projektinitiatoren aus dem Betriebsgebiet, die zur Umsetzung ihrer Ideen rund um Energie, Wind, Wasser, Umweltschutz oder ähnliches noch finanzielle Unterstützung brauchen.

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Polizeipräsident ehrt Markus Holzknecht für Zivilcourage

"Mutig und selbstlos" - so bezeichnete Polizeipräsident Jörg Lukat das Verhalten von Markus Holzknecht. Der 52-Jährige wurde am vergangenen Donnerstag (8. April) coronakonform im Präsidium an der Uhlandstraße für sein vorbildliches Verhalten als Zeuge eines Brandes Anfang des Jahres geehrt.

Rückblick: Markus Holzknecht war am Vormittag des 16. Februar auf dem Rückweg von einem Kundentermin. Die Ampel an der Bochumer Straße/Ecke Vietingstraße sprang um auf Rot, Holzknecht stoppte seinen Wagen. Er sah plötzlich aus einem Fenster eines Hauses am Straßenrand Rauch aufsteigen.
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TV01 im Trainingslager: Regelmäßige Tests auf Mallorca

Der TV Wattenscheid 01 Leichtathletik nimmt die Corona-Krise und die damit einhergehenden Hygiene-Bestimmungen sehr ernst. Das gilt auch für die Trainingslager, in die sich Sportler und Trainer zurückziehen, um in Ruhe bei gutem Wetter arbeiten zu können. Im Moment befindet sich eine Trainingsgruppe auf Mallorca, was möglich wurde, nachdem die Reisebeschränkungen für die Balearen-Insel aufgehoben wurden.
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SGW: Umut Yildiz kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück

Der gebürtige Düsseldorfer startete bei der SG Unterrath und kam über die Jugend von Fortuna Düsseldorf bereits früh in die Knappenschmiede auf Schalke, wo er bis zur U19 spielte. 2019 holte ihn dann Farat Toku im Sommer zur SG 09. Die Zeit war jedoch schnell vorbei, als die 1.Mannschaft im Oktober 2020 vom Spielbetrieb abgemeldet wurde. Yildiz verbrachte das folgende Jahr als Spieler vom TVD Velbert, wo er in der Oberliga Niederrhein eine feste Größe im Kader wurde. Seine Torgefahr ließ der 21-jährige Linksaußen in dieser Saison bereits aufblitzen, als er in 7 Spielen bereits 4 Tore für die Velberter erzielte.
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