Dienstag, 27. Juli 2021 - KW 30 

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Hochwasser-Katastrophe: TV 01 richtet Spendenkonto für befreundeten Verein ein

Die Hochwasser-Katastrophe im Westen Deutschlands und besonders in Bochum-Dahlhausen bewegt auch die Verantwortlichen des TV Wattenscheid 01 Leichtathletik e.V..

Besonders hart getroffen hat es einen befreundeten Verein des TV Wattenscheid 01, den Linden Dahlhauser Schwimmverein LDSV. Der Sitz des Clubs direkt am ehemaligen Ruhr-Schwimmbad in Dahlhausen ist komplett „abgesoffen“.

Der TV Wattenscheid 01 will dem LDSV jetzt mit einer Spendenaktion unter die Arme greifen.
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TV 01 bekommt tierische Hilfe

Das Leben ist endgültig zurück im Lohrheidestadion Wattenscheid. Schon seit einiger Zeit ist die Heimat des TV Wattenscheid 01 die „Eventbühne Lohrheidestadion“, mit den verschiedensten (und wegen der Corona-Pandemie naturgemäß recht kleinen) Veranstaltungen und Kursen.

Neu im Organisations-Team ist Milow, der mit Sicherheit das jüngste Mitglied der Mannschaft ist. Der Border-Collie-Welpe befindet sich allerdings noch in der Ausbildung. Dann aber soll auch er mithelfen: „Ich möchte den Hund in die Wettkämpfe einbinden. Im Läuferdienst, er könnte zum Beispiel Start- und Wettkampflisten aus dem Wettkampfbüro zu den Kampfrichtern bringen. Im Moment ist er noch in der Welpenschule, aber innerhalb dieses Jahres hat er das definitiv drauf“, erzählt Timo Görs. Und er meint das ernst. Ein Geschirr mit dem TV 01-Logo hat Hund Milow schon – auf der einen Seite steht „Azubi“, auf der anderen „Bringdienst“.
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Feuerwehr Bochum unterstützte örtliche Kräfte im Kreis Heinsberg

Am späten Freitagabend, 16. Juli 2021, alarmierte die Bezirksregierung Arnsberg die Feuerwehr-Bereitschaft 2 des Regierungsbezirks zur Unterstützung des Kreises Heinsberg. Im dortigen Kreis brach ein Damm der Rur und überschwemmte große Teile von Wassenberg-Ophoven.

Die Feuerwehr-Bereitschaft 2, mit Einsatzkräften der Feuerwehr Herne, des DRK Bochum und der Feuerwehr Bochum, machte sich daraufhin um 01.30 Uhr in der Nacht von Freitag auf Samstag auf den Weg nach Ophoven. Die örtlichen Einsatzkräfte, die zu diesem Zeitpunkt bereits seit einigen Tagen im Einsatz waren, mussten abgelöst werden.
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Umfangreiche Gleisbauarbeiten an der Linie 302

Auf der Friedrich-Ebert-Straße und der Lyrenstraße (einschließlich des Kreuzungsbereichs) Bauarbeiten zur Instandhaltung der Strecke der Linie 302 nötig. Diese Gleiserneuerung wird in einem Teil der Sommerferien ausgeführt.

Um einen schnellen und sicheren Bauablauf bei der Gleiserneuerung zu erreichen, muss während der gesamten Bauzeit zwischen der Friedrich-Ebert-Straße 36 und der Lyrenstraße 20 die Verkehrsführung geändert werden. So wird u.a. die Zahl der Fahrspuren an bestimmten Stellen verringert bzw. die Spuren eingeengt. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen.
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Zweites Bochumer Energieeffizienz-Netzwerk legt Einsparziele vor

Um die Energieeffizienz bei Bochumer Unternehmen zu steigern und Treibhausgasemissionen zu senken, hatten die Stadtwerke Bochum im vergangenen Herbst das zweite Energieeffizienz-Netzwerk ins Leben gerufen. „Nach einem detaillierten Monitoring gehen wir davon aus, dass wir unter allen Netzwerkpartnern in Summe eine Energieeinsparung von zehn Prozent und eine CO2-Einsparung von rund 15 Prozent erzielen werden“, prognostiziert Marc Vogel, Leiter Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken Bochum.
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Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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