Montag, 16. Mai 2022 - KW 20 

Infos zur Landtagswahl NRW am 15. Mai

Elektrisches Abfallsammelfahrzeug unterwegs

Die USB Bochum GmbH hat ihr erstes vollelektrisches Abfallsammelfahrzeug in Dienst gestellt. Das neue Fahrzeug ist in der Papiersammlung in Bochum eingesetzt und hat bereits die ersten Fahrten hinter sich. Das Fahrzeug des Herstellers Geesinknorba bezieht seine komplette Energie aus einer 200kWh-Batterie-Einheit. Damit kann es einen kompletten Arbeitstag bestreiten.

In der Abfallsammlung war die Elektrifizierung der Fahrzeuge lange Zeit eine Herausforderung. „Abfallsammelfahrzeuge benötigen nicht nur Energie zum Fahren, sondern auch zum Verdichten des Abfalls und zum Schütten der Tonnen“, erklärt der technische Geschäftsführer der USB Bochum GmbH, Christian Kley. Die Fahrzeuge der neuesten Generation bieten durch intelligente Batteriesteuerung die benötigte Leistung und versorgen auch die Nebenantriebe mit ausreichend Strom. Dafür sorgt eine patentierte LiOn PowerPro-Einheit des Herstellers Geesinknorba. Durch optimale Steuerung im Energiemanagement zwischen Chassis und Aufbau garantiert sie einen effizienteren und energiesparenderen Betrieb.

Die USB-Geschäftsführer Dr. Thorsten Zisowski und Christian Kley freuen sich über die neueste Anschaffung. „Mit diesem Fahrzeug setzen wir unseren Ausbau des Fuhrparks auf alternative Antriebsarten konsequent fort“, so USB-Geschäftsführer Dr. Thorsten Zisowski. In diesem Jahr hat die USB Bochum GmbH bereits Abfallsammelfahrzeuge angeschafft, die mit Wasserstoff oder Erdgas angetrieben werden.
Das neueste Fahrzeug ist komplett elektrisch betrieben (Schüttung, Presse und Fahrgestell) und hat ein von der Firma EMOSS umgebautes Mercedes Benz Econic-Fahrgestell. Der Dieselmotor wurde entfernt und durch einen Elektroantrieb ersetzt. Die Sammeleinheit hat ein Fassungsvermögen von ca. 21m³.

Das Fahrzeug fährt im festen Rhythmus und ist in der Papier-Sammlung in Bochum eingesetzt. Auf einer Sammeltour ist ein Fahrzeug in der Regel zwischen 60 und 70 Kilometer am Tag unterwegs und leert bis zu 800 Abfallbehälter – eine Leistung, die mit dem neuen Fahrzeug ohne Einschränkung zu erreichen ist.

Die Anschaffung des Fahrzeuges wurde durch das Förderprogramm „Saubere Luft“ des Bundesministeriums Verkehr und digitale Infrastruktur und der NOW GmbH ermöglicht: Kaufpreis 540.000 EUR, Fördersumme ca. 270.000 EUR.
Bild: Das neue Abfallsammelfahrzeuge ist künftig in der Papiersammlung eingesetzt und fährt vollelektrisch. (Foto: USB)

 

news

SGW 09: Tim Kaminski und Burak Yerli verlängern Vertrag

Die SG Wattenscheid 09 treibt die Personalplanungen für die kommende Saison weiter voran. Zwei weitere Akteure werden auch in der nächsten Spielzeit das schwarz-weiße Trikot tragen: Tim Kaminski und Burak Yerli haben in dieser Woche ihre Verträge verlängert. Kaminski und Yerli spielten bereits in der Jugend für 09. 2020 kehrten beide nach verschiedenen Stationen in die Lohrheide zurück.
mehr lesen

news

Ehrenamtliche im Kunstmuseum Bochum gewürdigt

Wie in jedem Jahr hatte Thomas Eiskirch die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, ehrenamtlich tätige Menschen vorzuschlagen, die eine besondere Ehrung verdient haben. Den Einsatz von 18 stellvertretend ausgewählten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern würdigte die Stadt Bochum am Mittwochabend, 11. Mai, bei einer Ehrungsveranstaltung im Forumssaal des Kunstmuseums.

Gabriele Rebbe wurde für ihre Verdienste um der Weltladen Wattenscheid geehrt, Christian Eusterfeldhaus für seine Verdiente um den Volleyballsport sowie Mathis Harder von der Freiwilligen Feuerwehr Günnigfeld.





mehr lesen

news

TV 01: Frieda Echterhoff knackt EM-Norm

Sie kann einen dicken Haken an eines ihrer Saisonziele setzen und glücklich aufatmen: Wurftalent Frieda Echterhoff hat am Samstag beim „Dortmunder Läufertag + Wurf“ die Norm für die U18-EM in Jerusalem geknackt. Im Stadion Hacheney zeigte die Diskuswerferin einen starken Wettkampf. Gleich im ersten Versuch schleuderte Echterhoff ihr Wurfgerät auf 46,40 Meter und übertraf damit die geforderten 45 Meter deutlich.
mehr lesen

news

"Licht der Hoffnung" auch in Wattenscheid

Seit dem Start am 16. Februar 2022 in Berlin tragen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler eine Fackel nach Art eines Staffellaufs durch die Bundesrepublik. Das „Licht der Hoffnung“ wird Ende Juni Italien erreichen, um dort bei der sogenannten Fiaccolata, der internationalen Gedenkveranstaltung zum Ursprung der Rotkreuzidee, präsentiert zu werden. Heute (26.04.) war das Licht auch in Wattenscheid.

mehr lesen

markt

Stadtwerke empfehlen, die Abschlagszahlungen anzupassen

Die Lage auf den Energiemärkten ist weiterhin angespannt. Die Stadtwerke Bochum erhalten vielfältige Nachfragen von Kundinnen und Kunden, wie die Abschlagszahlungen für Energie an das veränderte Preisniveau angepasst werden können. Grundsätzlich ist eine Anpassung mit Blick auf die steigenden Weltmarktpreise für Energie sinnvoll, um hohe Nachforderungen zu vermeiden.

mehr lesen

damals

Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
mehr lesen

damals

Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


mehr lesen

damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

mehr lesen

damals

Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
mehr lesen