Montag, 28. November 2022 - KW 48 

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Neue interaktive RVR-Karte zum ÖPNV-Verkehr in der Metropole Ruhr

Essen/Metropole Ruhr (idr). Wie dicht getaktet der öffentliche Nahverkehr in den Städten und Gemeinden der Metropole Ruhr ist, darüber informiert eine neue Web-Anwendung des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Die Online-Karte stellt die stündlichen Fahrten aller ÖPNV-Haltestellen im Ruhrgebiet dar. Insgesamt werden 9.826 Haltestellen auf 1.038 Linien angezeigt. Die Anwendung zeigt nicht die Frequenz einzelner Linien, sondern die Summe der Abfahrten an den Haltestellen pro Stunde. Je häufiger eine Verbindung bedient wird, desto satter ist ihre Farbausprägung.

Nutzerinnen und Nutzer können auf die Daten von drei exemplarisch gewählten Wochentagen zugreifen. Stefan Kuczera, RVR-Beigeordneter für Planung: "Durch die Möglichkeit, die Verbindungsqualität sowohl in Stoßzeiten als auch in der Nebenbetriebszeit und sogar im Nachtverkehr abzubilden, werden Lücken und Entwicklungsbedarfe im regionalen Nahverkehrsnetz transparenter als bei einem Blick auf die Liniennetzpläne der Nahverkehrsunternehmen." Durch eine Zoom-Funktion können individuelle Kartenausschnitte gewählt werden. Ein Auswahlmenü bietet darüber hinaus Zugang zu weiteren Informationen zu den einzelnen Haltstellen.

Bereits 2021 hat der RVR eine Web-Anwendung zur Darstellung des ÖPNV im Ruhrgebiet zur Verfügung gestellt. Unter https://oepnv.geoportal.ruhr werden die Linienverläufe aller Bahn- und Buslinien im Ruhrgebiet inklusive der dazugehörigen Betreibergesellschaften dargestellt.

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Lesung: Mönche des Heiligen Landes

Am Nikolaustag geht es im Kloster in Bochum-Stiepel um Mönche und Klöster im Heiligen Land. Autor Michael Ragsch stellt um 20 Uhr sein Buch „Väter des Heiligen Landes. Zu Besuch in Klöstern Israels und Palästinas“ vor. Es ist das vierte Heiligland-Buch des Wattenscheiders, der gerade am Nachfolgeband über Ordensschwestern arbeitet.
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Stadt Bochum startet Online-Beteiligung zur Anpassung des Vorbehaltsstraßen- und Tempozonen-Netzes

Die Stadt Bochum aktualisiert ihr Vorbehaltsstraßen- und Tempozonen-Netz. Bürgerinnen und Bürger, die sich an den Planungen beteiligen möchten, können ab dem 21. November online ihre Wünsche und Anregungen übermitteln. Nach dem Ende der Online-Beteiligung am 23. Dezember sammelt, strukturiert und prüft das Amt für Stadtplanung und Wohnen alle eingegangenen Beiträge der Bürgerinnen und Bürger.

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Brunnenanlage am August-Bebel-Platz wird saniert

Seit den 1960er Jahren gehört die Brunnenanlage auf dem August-Bebel-Platz zum Stadtbild Wattenscheids. Sie wurde 1966 nach einem Entwurf des Bildhauers Peter Szaif gebaut. Nachdem die Brunnenanlage auf Grund von Schäden am Bauwerk und an der Technik längere Zeit außer Betrieb war, beginnen nun umfangreiche Sanierungsarbeiten.

Damit das Wasser wieder über die künstlerisch gestalteten Becken sprudeln kann, werden diese restauriert, die Wasserbecken abgedichtet und die Brunnentechnik komplett erneuert.
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Umfrage: Zugezogene attestieren Metropole Ruhr im Bundesvergleich besonders ausgeprägte Willkommenskultur

Metropole Ruhr (idr). Im Wettbewerb um Fachkräfte und junge Talente punktet die Metropole Ruhr durch eine besondere Eigenschaft: Wer hierherzieht, fühlt sich willkommen. Das belegt eine heute (23. November) veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Regionalverbands Ruhr (RVR). Offenherzig, zugänglich und geprägt von einem guten sozialen Klima: Das Ruhrgebiet erreicht in Bezug auf das Knüpfen sozialer Kontakte und bei der gefühlten Willkommenskultur Spitzenwerte im Vergleich zu anderen Metropolregionen.

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Digitalisierung: Über 16.000 iPads für Bochumer Schulen in diesem Jahr

Am Freitag, 18. November, übergab Stephan Heimrath, Leiter des Schulverwaltungsamts, eine Lieferung von insgesamt 215 iPads an die Weilenbrink-Schule. Schulleiterin Barbara Appelhoff nahm die Geräte zusammen mit Magnus van Riel, Lehrer und Medienbeauftragter, entgegen. Damit hat die Stadt in diesem Jahr insgesamt 16.179 iPads in Bochumer Schulen gebracht. Weitere 2.139 Stück folgen bis zum Ende des Jahres.

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Planungskonzept zur Modernisierung des Lohrheidestadions wird ausgestellt

Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Modernisierung und den Umbau des Lohrheidestadions interessieren, können sich das Planungs- und Entwurfskonzept ab Donnerstag, 17. November, bis zum 2. Dezember im Stadtteilbüro Wattenscheid in der Westenfelder Straße 1 während der Öffnungszeiten ansehen. Zudem wird im Schaufenster des Stadtteilbüros eine Präsentation über einen Bildschirm gezeigt, die Passanten mit Hilfe von Visualisierungen und Karten die Grundzüge der Planung kurz und anschaulich vorstellt.


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DB investiert in moderne und leistungsfähige Eisenbahninfrastruktur

Die Deutsche Bahn (DB) bündelt ab Ende des Monats zahlreiche Bauarbeiten im Großraum Essen und macht die Eisenbahninfrastruktur im Ruhrgebiet fit für die Zukunft. In der Zeit von Freitag, 25. November bis Freitag, 5. Dezember arbeiten Expert:innen zeitgleich an Gleisen, Weichen und einer Brücke.

Im Essener Hauptbahnhof erneuern Baufachleute zwei Weichen sowie über einen Kilometer Gleis. Im benachbarten Bochum fokussieren sich Brückenfachleute auf die Erneuerung der Eisenbahnbrücke „Horneburg“ in Wattenscheid.

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Strom- und Gaspreise steigen zum Jahreswechsel weiter an

Zum 01.01.2023 passen die Stadtwerke Bochum ihre Strom- und Gastarife an. Beim Strom haben sich die Beschaffungskosten für das kommende Jahr an den europäischen Handelsmärkten etwa um den Faktor 8 im Vergleich zu 2021 erhöht, hinzu kommen die deutlich gestiegenen Netzentgelte. Der Aufsichtsrat des kommunalen Versorgers hat daher beschlossen, den Preis für den Grundversorgungstarif StadtwerkeBasis Strom zum 1. Januar 2023 um 15,74 ct pro Kilowattstunde (ct/kWh) netto bzw. 18,73 ct/kWh brutto anzuheben.


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DRK sucht Sponsoren für Weihnachtsbetreuung

Zum 36. Mal soll am 25.12.2022 die traditionelle Weihnachtsbetreuung im grossen Saal des DRK an der Voedestr. 53 stattfinden, nachdem die Feier aufgrund der Corona Entwicklung 2020 und 2021 ausfallen musste. Die DRK-Macher hoffen, dass die Veranstaltung in diesem Jahr wieder stattfinden kann und mit der 3-G-Regel so umsetzbar ist. Viele einsame- und sozial schwache Besucher freuen sich stets auf diese Veranstaltung.


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Geänderte Öffnungszeiten in der Impfstelle des Gesundheitsamts

Die Impfstelle im Gesundheitsamt ändert ab Montag, 14. November, ihre Öffnungszeiten. Impfwillige können sich dann immer donnerstags von 12 bis 17 Uhr gegen das Coronavirus impfen lassen.

Eine Terminbuchung kann über die Internetseite der Stadt Bochum vorgenommen werden. Zu beachten ist, dass auch weiterhin nach STIKO-Empfehlung geimpft wird.

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Unterwegs mit dem Nikolaus in der historischen Straßenbahn

Alle Jahre wieder Anfang Dezember kommt der Nikolaus. Ganz besonders hat es ihm anscheinend in den letzten Jahren in Bochum gefallen. Das liegt wohl auch darum, dass er bei seinem Ausflug zu uns, sein Pferd im Stall lassen kann und die Kinder bei ganz besonderen Fahrten mit einer historischen Bahn besucht. Zur Bahnfahrt überredet hat ihn die Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft (VhAG) BOGESTRA e.V. und er hat fest versprochen, neben seinem goldenen Buch auch wieder süße Geschenke für die kleinen Fahrgäste mitzubringen - und auch für die musikalische Unterhaltung hat er wieder gesorgt.

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Stoßlüften belastet nicht die Heizkostenrechnung

Die Corona-Pandemie ist nicht vorbei. Auch im kommenden Winter wird eine ausreichende Lüftung in Innenräumen wichtig bleiben, um vor Ansteckungen im Büro, in der Schule oder in der Produktion zu schützen. Aber wie geht das zusammen mit der dringenden Notwendigkeit; Energie zu sparen, um Verbrauch und Kosten zu im Zaum zu halten? Die gesetzliche Unfallversicherung informiert.

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Bundesweiter Warntag erstmals mit Cell Broadcast

Am 8. Dezember findet wieder ein bundesweiter Warntag statt. Der Warntag ist ein bewusster Stresstest für die Warninfrastruktur in Deutschland. Im Alltag laufen die Warnsysteme zuverlässig. Ein Stresstest unter besonderen Bedingungen ist dennoch nötig für die Härtung und Weiterentwicklung des Warnsystems. Der Warntag soll daher ganz gezielt dabei helfen, Optimierungspotenziale zu identifizieren.
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Noch drei Spiele bis zur Renovierung der Lohrheide

Das Lohrheidestadion wird bald umgebaut. Im Frühjahr rücken unweigerlich die Bagger an. Dann wird die alte Westtribüne von 1972 abgerissen und das ganze Stadion modernisiert. Somit bleiben nur noch wenige Spiele um das, von Fußballnostalgikern geliebte, Stadion in seinem jetzigen Zustand zu erleben. Und natürlich wird die wohl meist gepriesene Stadionwurst Deutschlands dabei gebrutzelt.



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Erzbahntrasse in Bochum-Hamme wegen Instandsetzungsarbeiten bis Januar gesperrt

Bochum (idr). Der Regionalverband Ruhr (RVR) sperrt die Erzbahntrasse in Bochum ab Montag, 24. Oktober, zwischen der Brücke Darpestraße bis zur Höhe Hordeler Heide. Grund dafür sind Instandsetzungsarbeiten an einer Stützwand. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis Ende Januar.
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Stadtwerke Bochum warnen vor dem Einsatz von Heizlüftern

Die Netzgesellschaft der Stadtwerke Bochum warnt mit Blick auf den Herbst und Winter vor einer zusätzlichen Belastung des Geldbeutels und des Stromnetzes. „Aus Kostengründen, aber auch aus Gründen der Netzzuverlässigkeit raten wir dringend davon ab, Heizlüfter oder andere strombetriebene Heizgeräte als Ersatz für Gasheizungen einzusetzen“, erklärt Holger Rost, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum Netz GmbH.
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Am 10. Dezember kostenlos mit Bus und Bahn durch Bochum

Am 2. Adventssamstag entspannt und gratis zum Weihnachtsbummel in die Stadt? Ohne nervige und teure Parkplatzsuche, dafür mit leckerem Glühwein den Bochumer Weihnachtsmarkt genießen? BOGESTRA und Stadt Bochum machen’s wieder möglich: am Samstag, 10. Dezember 2022 ist Gratisfahrtag und alle Bus- und Bahnlinien in Bochum, inklusive RB, RE und S-Bahnen können kostenlos genutzt werden.
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Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
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