Montag, 28. November 2022 - KW 48 

Stadtwerke Bochum warnen vor dem Einsatz von Heizlüftern

Die Netzgesellschaft der Stadtwerke Bochum warnt mit Blick auf den Herbst und Winter vor einer zusätzlichen Belastung des Geldbeutels und des Stromnetzes. „Aus Kostengründen, aber auch aus Gründen der Netzzuverlässigkeit raten wir dringend davon ab, Heizlüfter oder andere strombetriebene Heizgeräte als Ersatz für Gasheizungen einzusetzen“, erklärt Holger Rost, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum Netz GmbH.

„Aus Kostengründen kann ich nur davor warnen, Heizlüfter als Ersatz für Gasheizungen einzusetzen. Elektrische Direktheizungen verursachen deutlich höhere Kosten als eine Gasheizung, da sie Strom direkt in Wärme umwandeln. Selbst nach den aktuellen Preiserhöhungen liegt der Preis für eine Kilowattstunde Strom immer noch über dem Preis für eine Kilowattstunde Gas“, erläutert Geschäftsführer Holger Rost. „Rechnet man auf dieser Grundlage den Durchschnittspreis für eine Kilowattstunde Wärme, so würden sich die Heizkosten etwa verdreifachen.“

Der Netz-Geschäftsführer sieht zusätzlich das Problem der Gleichzeitigkeit im Stromverteilnetz, also wenn Haushalte gleichzeitig einen hohen Stromverbrauch erzeugen: „Wenn viele Haushalte gleichzeitig mit Heizlüftern heizen, kann das einzelne Straßen oder Netzbezirke vor eine Bewährungsprobe stellen. Auch die Hausinstallation ist unter Umständen nicht für den Betrieb mehrerer Heizlüfter gleichzeitig ausgelegt.“

Nach aktuellen Berichten wurden in Deutschland im Jahr 2022 bislang mehr als 600.000 Heizlüfter verkauft. Jeder Heizlüfter benötigt eine Leistung von rund 2 Kilowatt. Wenn jeder Haushalt in Bochum zur selben Zeit einen eigenen Heizlüfter betreibt, verdoppelt sich die Höchstlast im Netzgebiet. „Dafür ist unser Netz aktuell nicht ausgelegt“, so der Geschäftsführer.

Statt strombetriebene Alternativen einzusetzen, raten die Stadtwerke allen Verbraucherinnen und Verbrauchern zum Energiesparen. „Die Faustregel ist bekannt: Senkt man die Raumtemperatur um 1 Grad ab, kann man rund 6 Prozent der Heizkosten sparen. Einsparpotenziale gibt es auch bei Warmwasser und beim Lüften von Innenräumen“, betont Holger Rost.

Die Stadtwerke Bochum Netz GmbH betreibt im Bochumer Stadtgebiet rund 1.300 Stromstationen und insgesamt 4.274 Kilometer Stromleitungen. Das entspricht etwa der Entfernung von Bochum nach Madrid und zurück.

 

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Digitalisierung: Über 16.000 iPads für Bochumer Schulen in diesem Jahr

Am Freitag, 18. November, übergab Stephan Heimrath, Leiter des Schulverwaltungsamts, eine Lieferung von insgesamt 215 iPads an die Weilenbrink-Schule. Schulleiterin Barbara Appelhoff nahm die Geräte zusammen mit Magnus van Riel, Lehrer und Medienbeauftragter, entgegen. Damit hat die Stadt in diesem Jahr insgesamt 16.179 iPads in Bochumer Schulen gebracht. Weitere 2.139 Stück folgen bis zum Ende des Jahres.

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DRK sucht Sponsoren für Weihnachtsbetreuung

Zum 36. Mal soll am 25.12.2022 die traditionelle Weihnachtsbetreuung im grossen Saal des DRK an der Voedestr. 53 stattfinden, nachdem die Feier aufgrund der Corona Entwicklung 2020 und 2021 ausfallen musste. Die DRK-Macher hoffen, dass die Veranstaltung in diesem Jahr wieder stattfinden kann und mit der 3-G-Regel so umsetzbar ist. Viele einsame- und sozial schwache Besucher freuen sich stets auf diese Veranstaltung.


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Unterwegs mit dem Nikolaus in der historischen Straßenbahn

Alle Jahre wieder Anfang Dezember kommt der Nikolaus. Ganz besonders hat es ihm anscheinend in den letzten Jahren in Bochum gefallen. Das liegt wohl auch darum, dass er bei seinem Ausflug zu uns, sein Pferd im Stall lassen kann und die Kinder bei ganz besonderen Fahrten mit einer historischen Bahn besucht. Zur Bahnfahrt überredet hat ihn die Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft (VhAG) BOGESTRA e.V. und er hat fest versprochen, neben seinem goldenen Buch auch wieder süße Geschenke für die kleinen Fahrgäste mitzubringen - und auch für die musikalische Unterhaltung hat er wieder gesorgt.

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DB investiert in moderne und leistungsfähige Eisenbahninfrastruktur

Die Deutsche Bahn (DB) bündelt ab Ende des Monats zahlreiche Bauarbeiten im Großraum Essen und macht die Eisenbahninfrastruktur im Ruhrgebiet fit für die Zukunft. In der Zeit von Freitag, 25. November bis Freitag, 5. Dezember arbeiten Expert:innen zeitgleich an Gleisen, Weichen und einer Brücke.

Im Essener Hauptbahnhof erneuern Baufachleute zwei Weichen sowie über einen Kilometer Gleis. Im benachbarten Bochum fokussieren sich Brückenfachleute auf die Erneuerung der Eisenbahnbrücke „Horneburg“ in Wattenscheid.

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markt

Am 10. Dezember kostenlos mit Bus und Bahn durch Bochum

Am 2. Adventssamstag entspannt und gratis zum Weihnachtsbummel in die Stadt? Ohne nervige und teure Parkplatzsuche, dafür mit leckerem Glühwein den Bochumer Weihnachtsmarkt genießen? BOGESTRA und Stadt Bochum machen’s wieder möglich: am Samstag, 10. Dezember 2022 ist Gratisfahrtag und alle Bus- und Bahnlinien in Bochum, inklusive RB, RE und S-Bahnen können kostenlos genutzt werden.
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damals

Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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damals

Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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damals

Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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damals

Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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