Freitag, 24. Mrz 2023 - KW 12 

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Vorsorge für den Krisenfall: Stadtverwaltung definiert 15 Hilfezentren im Stadtgebiet

Stromausfall, kein Handynetz mehr, Überschwemmungen, ein Kampfmittelfund, dann noch ein Notfall – was tun, wenn es ernst wird? Darauf stellt sich die Stadt Bochum ein. Um im Krisenfall gezielt reagieren und die Bevölkerung schnell informieren und zum Teil notfallversorgen zu können, plant die Stadt Bochum an 15 Standorten so genannte KrisenInformationsErsthilfeZentren (KIEZ) vorzuhalten.

Ausgewählt wurden 15 Schulen. Die Standorte verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet und sollen im Ernstfall Anlauf- und Versorgungsstelle für von einer Krisenlage betroffene Bürgerinnen und Bürger sein, die sich nicht selbst helfen können.

In Wattenscheid sind folgende Standorte vorgesehen:

Maria Sibylla Merian-Gesamtschule
Lohackerstraße 15

Louis-Baare-Berufskolleg in Verbindung mit
Märkische Schule als Gesamtstandort
Bußmannsweg 9/Saarlandstraße

Realschule Höntrop
Höntroper Straße 99

„Wir haben die Standorte so ausgewählt, dass sie in der Bevölkerung bekannt und gut zu erreichen sind“, sagt Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Sebastian Kopietz. Sie erfüllen wichtige Voraussetzungen: eine entsprechende Größe und Ausstattung, zentral gelegen. „Wir brauchen große Gebäude, die im städtischen Eigentum sind, mit ausreichenden Raumkapazitäten“, so Mario Reuther, Leiter des Kommunalen Krisenmanagements. Für jeden Standort wird ein Belegungsplan erarbeitet, so dass im Ernstfall das KIEZ schnell arbeiten kann. Sanitätsdienst, mobile Polizeiwache, Versorgungsstelle, Lagerflächen – alles muss vorher geplant werden, damit es im tatsächlichen Notfall schnell nutzbar ist.

Das Kommunale Krisenmanagement hat ein dreistufiges Modell erarbeitet, nach dem auch der Schulbetrieb eingeschränkt oder nicht mehr möglich sein kann. „Wir beginnen jetzt mit der Umsetzung, Beschaffung und Einrichtung der Standorte“, so Reuther. Ende August 2023 sollen dann erste KIEZe einsatzbereit seien. „Wir hoffen aber, dass wir sie nie brauchen.“

Alle Standorte und weitere Informationen finden sich unter www.bochum.de/kiez

Wichtige Tipps zur Selbsthilfe: www.besserbereit.ruhr



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Bahn investiert rund neun Millionen Euro in den Osterferien in die Infrastruktur

Während der Osterferien (Freitag, 31. März, 21 Uhr, bis Freitag, 14. April, 21 Uhr) arbeiten die Fachexpert:innen der Deutschen Bahn (DB) an mehreren Baustellen im Raum Duisburg, Oberhausen und Essen und bündeln verschiedene Maßnahmen zur Modernisierung der Infrastruktur. Die DB erneuert in Essen-West sieben Kilometer Gleis und tauscht elf Weichen in Essen-West und Mülheim-Styrum aus. Auch in Essen-Frohnhausen stehen Instandhaltungsarbeiten auf dem anspruchsvollen Bauplan. Die DB erneuert hier 15.500 Schwellen und rund 37.000 Tonnen Schotter. Dafür fließen rund neun Millionen Euro in die Infrastruktur.

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Freizeitparks im Ruhrgebiet öffnen ohne Einschränkungen

Bottrop/Haltern (idr). Die Freizeitparks in der Metropole Ruhr starten in die neue Saison - und das ganz ohne Corona-Einschränkungen. Im Movie Park Germany in Bottrop heißt es ab dem 24. März wieder "There is no business like show business". Neu im Programm ist die Stunt-Show "Operation Red Carpet", Illusionist Christian Farla kehrt mit einer Zaubershow zurück. Außerdem warten rund 40 Fahrgeschäfte auf die Besucher.
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Digitale Informationsveranstaltung: Mit mittlerem Schulabschluss zur Polizei

Wer im nächsten Jahr den Realschulabschluss erreicht, kann sich noch bis zum 30. November 2023 für das Auswahlverfahren zum zweijährigen Bildungsgangs "Next Level - Fachoberschule Polizei" bewerben; das neue Schuljahr am Berufskolleg startet August 2024.
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Stadtwerke Bochum senken Strompreis

Gute Nachrichten für alle Stromkunden der Stadtwerke Bochum: Zum 1. Mai 2023 senken die Stadtwerke ihre Stromtarife. „Im Energiehandel sind Anzeichen für eine Entspannung erkennbar, daher gehen wir jetzt diesen Schritt und geben die Entlastungen auf den Märkten an unsere Kunden weiter“, erklärt Frank Thiel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum.
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SGW 09: KlaBo GmbH wir neuer Top-Partner im Zeche Holland Club

Während die 09er auf dem Rasen noch um den Klassenerhalt kämpfen, werden abseits des Platzes bereits die Grundlagen für die neue Saison gelegt. Für die kommende Saison konnte Marketing-Vorstand Stefan Beermann das Wattenscheider Unternehmen KlaBo GmbH als Top Partner gewinnen. Die KlaBo GmbH wird in der kommenden Saison auf den Ärmeln und auf den Rücken der Lohrheidekickern werben.
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Stadtwerke Bochum investieren 2023 mehr als 54 Millionen Euro für Leitungsnetze

Auch 2023 planen die Stadtwerke Bochum wieder zahlreiche neue Projekte und große Investitionen im Stadtgebiet. Über ein dicht verzweigtes Leitungsnetz sorgen die Stadtwerke dafür, dass allen Bochumer Haushalten rund um die Uhr Strom, Gas, Wasser und Wärme zur Verfügung stehen. „Versorgungssicherheit ist und bleibt unser Auftrag. Mit kontinuierlichen Investitionen in die Netzinfrastruktur sorgen wir dafür, dass das hohe Versorgungsniveau gehalten werden kann“, erklärt Dietmar Spohn, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum.
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GLASFASER RUHR bei den BREKO Fiberdays 2023

Es ist die führende Glasfasermesse Deutschlands: Die BREKO fiberdays 2023 am 15. und 16. März in Wiesbaden. Die GLASFASER RUHR aus Bochum war dort stark vertreten. Die beiden Geschäftsführer Christian Graumann und Patrick Helmes haben ein ehrgeiziges Ziel ausgegeben: Innerhalb von 10 Jahren sollen alle Bochumer Haushalte mit einem Glasfaseranschluss aus kommunaler Hand versorgt werden. Die Arbeiten dazu laufen bereits auf Hochtouren.

In diesem Ausbauprojekt arbeitet die GLASFASER RUHR eng mit der Deutschen Telekom zusammen.
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Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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