Montag, 15. August 2022 - KW 33 

Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.

Das Bad war in der Bevölkerung sehr beliebt. Schliesslich war die stadtnah gelegene Anlage für die Wattenscheider Bevölkerung gut zu erreichen. Dem entsprechend waren die Wattenscheider mehr als verärgert, als die Stadt Bochum die Schließung des Bades beschloß. Auf der Suche nach einem Hallenbad müssen die Wattenscheider nun zum Hallenfreibad Höntrop oder zum Nordwestbad in Bochum- Hofstede pilgern. Mittlerweile bietet sich mit dem Wananas in Wanne- Eickel eine familienfreundliche Alternative an. Das Gebäude des Hallenbades wurde inzwischen umgebaut und beherbergt das Louis- Baare- Berufskolleg mit ca. 3000 Schülern und 110 Lehrern. Beim Bau der Schule im Jahre 1999 wurde auch die hinter der Schule gelegene Rollschuhbahn abgerissen.
Bild: Das Schwimmerbecken im Hallenbad Bußmanns Weg. Foto: Stadt Bochum, Presseamt

 

feiertage heute

Mariä Himmelfahrt

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Balkongespräch mit Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke: „Jeder Tropfen Wasser zählt“

„Bis 2035 möchte Bochum klimaneutral und zu 100 Prozent erneuerbar sein. Und wir wollen so schnell wie möglich eine klimaresistente und klimaresiliente Stadt werden“, sagt Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke in seinem Sommergespräch bei weit über 30 Grad auf dem Rathaus-Balkon. Um für Folgen des Klimawandels wie zunehmende Hitzewellen, Starkregen und Überschwemmungen besser gerüstet zu sein und die Ziele des Klimaplans 2035 für Bochum zu erreichen, muss Bochums Stadtverwaltung mit den Bürgerinnen und Bürgern an einem Strang ziehen.
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Smarte Infrastruktur schaffen und Bochum für Krisen wappnen

Städte werden mit ihren Dienstleistungen und in ihrer Ausstattung zunehmend digitaler. Motor in Bochum ist dafür die Smart City Innovation Unit, kurz SCIU. Stadt und Stadttöchter arbeiten in dieser gemeinsam an der digitalen Zukunft der Stadt. Organisationsübergreifend entwickeln und begleiten dort 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Digitalisierungsprojekte und -prozesse. Sie setzen damit das teils durch den Bund geförderte Smart City Konzept der Stadt um. „Das ist deutschlandweit ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal“, sagt Stadtdirektor Sebastian Kopietz in seinem Sommergespräch.
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Stadtwerke: Gasverbrauch im Juli weiter stark rückläufig

Die Kundinneninnen und Kunden der Stadtwerke Bochum haben im Juli Erdgas eingespart. Die Stadtwerke speisten 46,5 Millionen Kilowattstunden ins Netz ein. Das sind rund 30 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im Juli 2021 waren es noch 66,7 Millionen Kilowattstunden Erdgas. Damit setzt sich der Trend der Vormonate fort. Seit Jahresanfang verbrauchte Bochum rund 1,35 Milliarden Kilowattstunden Erdgas. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 1,65 Kilowattstunden Erdgas.
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Stadt schafft zentrale Stelle zur Ratten- und Mäusebekämpfung

Die städtische Infrastruktur in Bochum besteht unter anderem aus rund 32.000 Kanalschächten und 900 Liegenschaften, darunter Gebäude, aber auch Parks und Spielplätze. Um dort effektiv gegen Ratten und andere Schadnager vorgehen zu können, hat die Stadt Bochum eine zentrale Bekämpfungsstelle eingerichtet.

Angesiedelt beim Technischen Betreib der Stadt kümmert sich Patric Paul als Koordinator um die Schadnagerbekämpfung.
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Stadtwerke Bochum bieten Wärmepumpen-Technologie im Rundum-Sorglos-Paket

Weg von fossilen Brennstoffen, hin zu klimafreundlicher Energie: Moderne Wärmepumpen gewinnen Wärme aus Luft, Erde oder Grundwasser und nutzen diese zum umweltfreundlichen Heizen. Die Stadtwerke Bochum bieten ab sofort allen Privat- und Gewerbekunden Luft-/Wasser-Wärmepumpen zum Kauf oder im Rundum-Sorglos-Paket zur Pacht an und kümmern sich um Installation, Betrieb und Wartung.
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Abkühlung für heiße Tage - Stadtwerke haben seit Anfang 2022 rund 12,5 Mio. Kubikmeter Trinkwasser geliefert

Auch bei den aktuell steigenden Temperaturen ist die Trinkwasserversorgung für Bochum gesichert. „Wir liefern pro Tag rund 60 Mio. Liter Trinkwasser an unsere Kunden. Die Talsperren sind gut gefüllt. Die Versorgung über den Sommer ist gesichert“, erklärt Dietmar Spohn, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum, zur anstehenden Hitzeperiode. Die Bürgerinnen und Bürger in Bochum haben seit Anfang Januar 2022 rund 12,5 Mio. Kubikmeter Trinkwasser verbraucht. Das sind knapp 5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum 2021 (13,1 Mio. Kubikmeter).

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Stadtwerke: Massiver Anstieg der Beschaffungskosten lässt Gaspreise steigen

Die Situation auf den Energiemärkten ist weiterhin extrem angespannt und durch massive Preissteigerungen geprägt. Die Beschaffungskosten für Erdgas haben sich seit Anfang des Jahres 2021 mehr als verzehnfacht. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Bochum hat beschlossen, den Preis für den Grundversorgungstarif StadtwerkeBasis Gas zum 1. Oktober 2022 um 3,90 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) netto bzw. 4,64 ct/kWh brutto anzuheben. Die weiteren Gasangebote werden je nach Produktgestaltung an das neue Preisniveau angepasst. Den gesetzlichen Vorgaben entsprechend gilt der neue Preis für Bestands- und Neukunden gleichermaßen.
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damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

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damals

Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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damals

Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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damals

Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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