Montag, 14. Juni 2021 - KW 24 

damals

DRK testet weiterhin im Kreisverband

Das DRK-Testzentrum in Wattenscheid bietet der Bevölkerung seit Anfang April die Möglichkeit sich kostenlos auf eine Corona-Infektion testen zu lassen. „Zu uns kommen Personen mit Termin, die sich vorher online anmelden. So braucht dann auch niemand lange warten. Aber auch Personen, die ohne Termin kommen, versuchen wir zeitnah abzuarbeiten“ berichtet Leo Engel, stv. Kreisrotkreuzleiter des DRK-Kreisverbandes in Wattenscheid.

Zum Testablauf erklärt er weiter: „Zu Beginn steht die Anmeldung. Hier bitten wir darum, sich möglichst online über unser Terminreservierungssystem www.drk-nrw-testzentrum.de einen Termin zu reservieren. Bei uns im Testcenter wird dann eine Datenschutzerklärung ausgedruckt, die unterschrieben werden muss. Mit dieser geht es dann direkt zum Test, wo dann nach der Kontrolle der Personalien ein Abstrich genommen wird.“
Der Corona-Abstrich selbst dauert nur wenige Sekunden. Danach kann das Testzentrum direkt wieder verlassen werden. Doch wie wird das Testergebnis bekannt gegeben? „Die Auswertung des Tests dauert 15 Minuten. Nach dieser Zeit bekommt jeder eine Nachricht per Email, ob das Ergebnis positiv oder negativ ist“ so Leo Engel. Wer direkt eine ausgedruckte Bescheinigung benötigt, bekommt diese nach der Auswertezeit im Testcenter ausgehändigt.

Damit die Testungen so reibungsfrei ablaufen können, bedarf es freiwilligen Helferinnen und Helfern. Alleine im Kreisverband stehen hierfür mittlerweile 20 Frauen und Männer zur Verfügung. Diese bieten ihre Unterstützung im Testcenter oftmals in ihrer Freizeit an und wurden hierfür eigens medizinisch geschult.

In der Frage, wie oft man sich pro Woche kostenlos testen lassen kann, sind die Testverordnung des Bundes und die Coronatestverordnung des Landes NRW nicht konkret. Es heißt es dort, die Testungen können abhängig von den Testkapazitäten mindestens einmal pro Woche in Anspruch genommen werden. Grundsätzlich kann sich jeder Bürger und jede Bürgerin also wöchentlich auch mehrfach testen lassen. „Das Bundesgesundheitsministeriums beruft sich auf Erfahrungen mit kostenlosen Tests in Dänemark, Österreich oder auch Bayern“, so Leo Engel. Demnach läge die Nachfrage unter dem Angebot und es gäbe ausreichend Tests, um auch mehrere Testungen pro Woche zu ermöglichen. „Einige Testcenter vor Ort gestehen nur einen kostenlosen Test pro Woche zu und testen danach nur noch gegen Bezahlung. Dies ist für uns ein inakzeptables Vorgehen, denn die Kosten werden für mindestens einen Test pro Woche vom Bund übernommen und je nach Verfügbarkeit der Tests-Kits auch für weitere Testungen. Wir testen deshalb alle Bürgerinnen und Bürger auch mehrfach wöchentlich kostenlos, wenn bei ihnen der Bedarf besteht!“

Das DRK-Testcenter wird in den eigenen Räumen an der Voedestraße 53 betrieben, zentral gelegen, fußläufig von der Innenstadt erreichbar, aber auch in unmittelbarer Nähe zu Parkplatz und ÖPNV-Haltepunkt am August-Bebel-Platz. „Wir ermöglichen es jedem, der getestet werden möchte, auch spontan und ohne Anmeldung vorbei zu kommen und sich testen zu lassen. So hoffen wir zu einer sichereren Welt trotz Corona beizutragen, die uns hoffentlich bald wieder mehr Möglichkeiten und mehr Freiheiten ermöglicht“ so Leo Engel. „Wir sehen uns dabei als verlässlicher und bewährter Partner der Menschen in Wattenscheid.“

Öffnungszeiten
Die Tests werden
- dienstags und mittwochs von 10:00-15:00 Uhr
- samstags und sonntags von 9:00-17:00 Uhr
im DRK-Saal an der Voedestraße 53 angeboten. Der Zugang erfolgt über den Seiteneingang an der Marienstraße. Es muss ein Ausweis mitgebracht und im Gebäude eine medizinische Maske getragen werden.
„Wir müssen der vollständigkeitshalber darauf hinweisen, dass es sich bei SARS Covid-19 um eine meldepflichtige Krankheit gemäß §6 Abs. 1 Nr. 1 IfSG handelt. Somit wird durch uns, wie durch alle anderen Testzentren auch, ein positives Ergebnis dem Gesundheitsamt gemeldet“, erklärt Jens Ebert, der sich beim DRK für die Personalplanung verantwortlich zeigt.
Die Testungen richten sich ausschließlich an Menschen, die symptomfrei sind. Wenn man Corona typische Symptome, wie Fieber, Husten, Atemnot oder einen eingeschränkten Geschmackssinn aufweiset, sollte telefonisch der Hausarzt kontaktiert werden. Dieser wird weiter beraten und bei Bedarf einen dann kostenfreien Labortest veranlassen.
Die Tests sind kostenfrei für jeden mit Wohnsitz innerhalb Deutschlands und für alle Menschen mit gewöhnlichem Aufenthaltsort in Deutschland.

Bescheinigung
Über den durchgeführten Test sowie das Ergebnis stellt das DRK eine Bescheinigung aus. Die Tests werden ärztlich begleitet, daher sind die Bescheinigungen auch geeignet, um sie bei Behörden vorzulegen oder sie zur Legitimation von Ein-/Ausreisen zu nutzen.





(Bild: Foto: Ulli Weber)

damals

Eine Schneise durch die Stadt

Bis in die 60er Jahre trafen sich die Verkehrsströme aus Gelsenkirchen, Bochum und dem Wattenscheider Süden in der Innenstadt, der heutigen Fussgängerzone. Die Bahnhofstraße endete an der Westenfelder Straße und der August- Bebel- Platz wat nicht mehr als ein kleiner Platz, nicht einmal halb so groß wie heute. An der Stelle der Polizeiwache im ehemaligen REAL- Verwaltungsgebäude befand sich ein Friedhof.


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damals

Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
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Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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Jetzt mitmachen: Online-Klimaschutzkonferenz für Bochumer Schulen

Am 30. Juni findet die erste digitale Bochumer Klimaschutzkonferenz für Schulen statt. Mitmachen können bis zu 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 20 Bochumer Grund- und weiterführenden Schulen. Von jeder teilnehmenden Schule können bis zu fünf Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrperson dabeisein.
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Leerungstermine nach Fronleichnam

Am Feiertag Fronleichnam, Donnerstag den 3. Juni 2021, finden keine Leerungen der Restmülltonne, Wertstofftonne, Biotonne und der Papiertonne statt. Die Abfuhr erfolgt einen Tag später:

Von Donnerstag, 3. Juni 2021 auf Freitag, 4. Juni 2021

Von Freitag, 4. Juni 2021 auf Samstag, 5. Juni 2021

Die Hauseigentümer und Hausverwalter werden gebeten, dafür zu sorgen, dass die Müllwerker an den betreffenden Tagen Zutritt zu den Müllbehälter-Standplätzen haben.

In den persönlichen Abfuhrkalendern und im Servicekalender auf der USB-Homepage sind die Änderungen bereits berücksichtigt.

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Wettbewerb „Naturnahe und insektenfreundliche Vorgärten in Bochum!"

Das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum sucht „naturnahe und insektenfreundliche Vorgärten in Bochum!". Der Startschuss zum Wettbewerb fiel bereits am Montag, 26. April. Erste Wettbewerbsbeiträge wurden schon eingereicht. In Erwartung auf ein sommerliches Wochenende, möchte das Umwelt- und Grünflächenamt daran erinnern, dass eine Bewerbung bis Samstag, 31. Juli, eingereicht werden kann.

Mitmachen können alle Privatpersonen – auch Mieterinnen und Mieter – sowie Wohnungsvereine und Wohnungsgenossenschaften, die einen naturnah und insektenfreundlich gestalteten Vorgarten im Stadtgebiet Bochum haben.

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