Dienstag, 27. Juli 2021 - KW 30 

WAT Nachhaltiges: Wattenscheider Gesundheitswochen 2021

DRK testet weiterhin im Kreisverband

Das DRK-Testzentrum in Wattenscheid bietet der Bevölkerung seit Anfang April die Möglichkeit sich kostenlos auf eine Corona-Infektion testen zu lassen. „Zu uns kommen Personen mit Termin, die sich vorher online anmelden. So braucht dann auch niemand lange warten. Aber auch Personen, die ohne Termin kommen, versuchen wir zeitnah abzuarbeiten“ berichtet Leo Engel, stv. Kreisrotkreuzleiter des DRK-Kreisverbandes in Wattenscheid.

Zum Testablauf erklärt er weiter: „Zu Beginn steht die Anmeldung. Hier bitten wir darum, sich möglichst online über unser Terminreservierungssystem www.drk-nrw-testzentrum.de einen Termin zu reservieren. Bei uns im Testcenter wird dann eine Datenschutzerklärung ausgedruckt, die unterschrieben werden muss. Mit dieser geht es dann direkt zum Test, wo dann nach der Kontrolle der Personalien ein Abstrich genommen wird.“
Der Corona-Abstrich selbst dauert nur wenige Sekunden. Danach kann das Testzentrum direkt wieder verlassen werden. Doch wie wird das Testergebnis bekannt gegeben? „Die Auswertung des Tests dauert 15 Minuten. Nach dieser Zeit bekommt jeder eine Nachricht per Email, ob das Ergebnis positiv oder negativ ist“ so Leo Engel. Wer direkt eine ausgedruckte Bescheinigung benötigt, bekommt diese nach der Auswertezeit im Testcenter ausgehändigt.

Damit die Testungen so reibungsfrei ablaufen können, bedarf es freiwilligen Helferinnen und Helfern. Alleine im Kreisverband stehen hierfür mittlerweile 20 Frauen und Männer zur Verfügung. Diese bieten ihre Unterstützung im Testcenter oftmals in ihrer Freizeit an und wurden hierfür eigens medizinisch geschult.

In der Frage, wie oft man sich pro Woche kostenlos testen lassen kann, sind die Testverordnung des Bundes und die Coronatestverordnung des Landes NRW nicht konkret. Es heißt es dort, die Testungen können abhängig von den Testkapazitäten mindestens einmal pro Woche in Anspruch genommen werden. Grundsätzlich kann sich jeder Bürger und jede Bürgerin also wöchentlich auch mehrfach testen lassen. „Das Bundesgesundheitsministeriums beruft sich auf Erfahrungen mit kostenlosen Tests in Dänemark, Österreich oder auch Bayern“, so Leo Engel. Demnach läge die Nachfrage unter dem Angebot und es gäbe ausreichend Tests, um auch mehrere Testungen pro Woche zu ermöglichen. „Einige Testcenter vor Ort gestehen nur einen kostenlosen Test pro Woche zu und testen danach nur noch gegen Bezahlung. Dies ist für uns ein inakzeptables Vorgehen, denn die Kosten werden für mindestens einen Test pro Woche vom Bund übernommen und je nach Verfügbarkeit der Tests-Kits auch für weitere Testungen. Wir testen deshalb alle Bürgerinnen und Bürger auch mehrfach wöchentlich kostenlos, wenn bei ihnen der Bedarf besteht!“

Das DRK-Testcenter wird in den eigenen Räumen an der Voedestraße 53 betrieben, zentral gelegen, fußläufig von der Innenstadt erreichbar, aber auch in unmittelbarer Nähe zu Parkplatz und ÖPNV-Haltepunkt am August-Bebel-Platz. „Wir ermöglichen es jedem, der getestet werden möchte, auch spontan und ohne Anmeldung vorbei zu kommen und sich testen zu lassen. So hoffen wir zu einer sichereren Welt trotz Corona beizutragen, die uns hoffentlich bald wieder mehr Möglichkeiten und mehr Freiheiten ermöglicht“ so Leo Engel. „Wir sehen uns dabei als verlässlicher und bewährter Partner der Menschen in Wattenscheid.“

Öffnungszeiten
Die Tests werden
- dienstags und mittwochs von 10:00-15:00 Uhr
- samstags und sonntags von 9:00-17:00 Uhr
im DRK-Saal an der Voedestraße 53 angeboten. Der Zugang erfolgt über den Seiteneingang an der Marienstraße. Es muss ein Ausweis mitgebracht und im Gebäude eine medizinische Maske getragen werden.
„Wir müssen der vollständigkeitshalber darauf hinweisen, dass es sich bei SARS Covid-19 um eine meldepflichtige Krankheit gemäß §6 Abs. 1 Nr. 1 IfSG handelt. Somit wird durch uns, wie durch alle anderen Testzentren auch, ein positives Ergebnis dem Gesundheitsamt gemeldet“, erklärt Jens Ebert, der sich beim DRK für die Personalplanung verantwortlich zeigt.
Die Testungen richten sich ausschließlich an Menschen, die symptomfrei sind. Wenn man Corona typische Symptome, wie Fieber, Husten, Atemnot oder einen eingeschränkten Geschmackssinn aufweiset, sollte telefonisch der Hausarzt kontaktiert werden. Dieser wird weiter beraten und bei Bedarf einen dann kostenfreien Labortest veranlassen.
Die Tests sind kostenfrei für jeden mit Wohnsitz innerhalb Deutschlands und für alle Menschen mit gewöhnlichem Aufenthaltsort in Deutschland.

Bescheinigung
Über den durchgeführten Test sowie das Ergebnis stellt das DRK eine Bescheinigung aus. Die Tests werden ärztlich begleitet, daher sind die Bescheinigungen auch geeignet, um sie bei Behörden vorzulegen oder sie zur Legitimation von Ein-/Ausreisen zu nutzen.





(Bild: Foto: Ulli Weber)

 

geburtstage heute

Arno Weinberg
Jüdisches Opfer der Natiolansozialisten
(*1880 †1942)

Andreas Köster
Fußballer
(*1979)

news

Feuerwehr Bochum unterstützte örtliche Kräfte im Kreis Heinsberg

Am späten Freitagabend, 16. Juli 2021, alarmierte die Bezirksregierung Arnsberg die Feuerwehr-Bereitschaft 2 des Regierungsbezirks zur Unterstützung des Kreises Heinsberg. Im dortigen Kreis brach ein Damm der Rur und überschwemmte große Teile von Wassenberg-Ophoven.

Die Feuerwehr-Bereitschaft 2, mit Einsatzkräften der Feuerwehr Herne, des DRK Bochum und der Feuerwehr Bochum, machte sich daraufhin um 01.30 Uhr in der Nacht von Freitag auf Samstag auf den Weg nach Ophoven. Die örtlichen Einsatzkräfte, die zu diesem Zeitpunkt bereits seit einigen Tagen im Einsatz waren, mussten abgelöst werden.
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news

Umfangreiche Gleisbauarbeiten an der Linie 302

Auf der Friedrich-Ebert-Straße und der Lyrenstraße (einschließlich des Kreuzungsbereichs) Bauarbeiten zur Instandhaltung der Strecke der Linie 302 nötig. Diese Gleiserneuerung wird in einem Teil der Sommerferien ausgeführt.

Um einen schnellen und sicheren Bauablauf bei der Gleiserneuerung zu erreichen, muss während der gesamten Bauzeit zwischen der Friedrich-Ebert-Straße 36 und der Lyrenstraße 20 die Verkehrsführung geändert werden. So wird u.a. die Zahl der Fahrspuren an bestimmten Stellen verringert bzw. die Spuren eingeengt. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen.
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news

Hochwasser-Katastrophe: TV 01 richtet Spendenkonto für befreundeten Verein ein

Die Hochwasser-Katastrophe im Westen Deutschlands und besonders in Bochum-Dahlhausen bewegt auch die Verantwortlichen des TV Wattenscheid 01 Leichtathletik e.V..

Besonders hart getroffen hat es einen befreundeten Verein des TV Wattenscheid 01, den Linden Dahlhauser Schwimmverein LDSV. Der Sitz des Clubs direkt am ehemaligen Ruhr-Schwimmbad in Dahlhausen ist komplett „abgesoffen“.

Der TV Wattenscheid 01 will dem LDSV jetzt mit einer Spendenaktion unter die Arme greifen.
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news

TV 01 bekommt tierische Hilfe

Das Leben ist endgültig zurück im Lohrheidestadion Wattenscheid. Schon seit einiger Zeit ist die Heimat des TV Wattenscheid 01 die „Eventbühne Lohrheidestadion“, mit den verschiedensten (und wegen der Corona-Pandemie naturgemäß recht kleinen) Veranstaltungen und Kursen.

Neu im Organisations-Team ist Milow, der mit Sicherheit das jüngste Mitglied der Mannschaft ist. Der Border-Collie-Welpe befindet sich allerdings noch in der Ausbildung. Dann aber soll auch er mithelfen: „Ich möchte den Hund in die Wettkämpfe einbinden. Im Läuferdienst, er könnte zum Beispiel Start- und Wettkampflisten aus dem Wettkampfbüro zu den Kampfrichtern bringen. Im Moment ist er noch in der Welpenschule, aber innerhalb dieses Jahres hat er das definitiv drauf“, erzählt Timo Görs. Und er meint das ernst. Ein Geschirr mit dem TV 01-Logo hat Hund Milow schon – auf der einen Seite steht „Azubi“, auf der anderen „Bringdienst“.
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markt

Zweites Bochumer Energieeffizienz-Netzwerk legt Einsparziele vor

Um die Energieeffizienz bei Bochumer Unternehmen zu steigern und Treibhausgasemissionen zu senken, hatten die Stadtwerke Bochum im vergangenen Herbst das zweite Energieeffizienz-Netzwerk ins Leben gerufen. „Nach einem detaillierten Monitoring gehen wir davon aus, dass wir unter allen Netzwerkpartnern in Summe eine Energieeinsparung von zehn Prozent und eine CO2-Einsparung von rund 15 Prozent erzielen werden“, prognostiziert Marc Vogel, Leiter Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken Bochum.
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damals

Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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damals

Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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damals

Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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damals

Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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