Montag, 28. November 2022 - KW 48 

Umfrage: Zugezogene attestieren Metropole Ruhr im Bundesvergleich besonders ausgeprägte Willkommenskultur

Metropole Ruhr (idr). Im Wettbewerb um Fachkräfte und junge Talente punktet die Metropole Ruhr durch eine besondere Eigenschaft: Wer hierherzieht, fühlt sich willkommen. Das belegt eine heute (23. November) veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Regionalverbands Ruhr (RVR). Offenherzig, zugänglich und geprägt von einem guten sozialen Klima: Das Ruhrgebiet erreicht in Bezug auf das Knüpfen sozialer Kontakte und bei der gefühlten Willkommenskultur Spitzenwerte im Vergleich zu anderen Metropolregionen.

Für die Studie wurden 2.816 Menschen in Deutschland befragt, die innerhalb der vergangenen zehn Jahre in eine der sieben großen Metropolregionen des Landes – Hamburg, Berlin, Ruhr, Rhein (Köln-Düsseldorf), Frankfurt am Main, Stuttgart und München – gezogen sind. 42 Prozent der Befragten sagten, die Menschen im Ruhrgebiet seien "viel mehr" oder "eher mehr offenherzig und zugänglich" als die Menschen in ihrer vorherigen Wohnregion. Das ist der Spitzenwert unter den Ballungsräumen. Zum Vergleich: In Stuttgart liegt dieser Wert nur bei 29 Prozent. 45 Prozent gaben an, in der Metropole Ruhr sei ihnen der soziale Anschluss "schnell" oder sogar "sehr schnell" gelungen. 42 Prozent gaben an, dass die Willkommenskultur, also das positive gesellschaftliche Klima, überdurchschnittlich ausgeprägt sei – das ist der höchste Wert im Ranking. Weitere 41 Prozent empfanden sie als "ausgeprägt" oder "sehr ausgeprägt".

Hintergrund der Umfrage ist der Wettbewerb der Regionen um Fach- und Nachwuchskräfte. "Die Metropole Ruhr kann durch relativ niedrige Lebenshaltungskosten, eine vielseitige Bildungslandschaft, wirtschaftliches Potenzial und berufliche Perspektiven in zukunftsträchtigen Branchen punkten", erklärt RVR-Direktorin Karola Geiß-Netthöfel. "Die in der Umfrage bestätigte Offenherzigkeit der Menschen ist ein weiterer Grund, sich im Ruhrgebiet niederzulassen."


Bild: Deckblatt der Broschüre zur Umfrage des RVR.

 

news

Stoßlüften belastet nicht die Heizkostenrechnung

Die Corona-Pandemie ist nicht vorbei. Auch im kommenden Winter wird eine ausreichende Lüftung in Innenräumen wichtig bleiben, um vor Ansteckungen im Büro, in der Schule oder in der Produktion zu schützen. Aber wie geht das zusammen mit der dringenden Notwendigkeit; Energie zu sparen, um Verbrauch und Kosten zu im Zaum zu halten? Die gesetzliche Unfallversicherung informiert.

mehr lesen

news

Stadt Bochum startet Online-Beteiligung zur Anpassung des Vorbehaltsstraßen- und Tempozonen-Netzes

Die Stadt Bochum aktualisiert ihr Vorbehaltsstraßen- und Tempozonen-Netz. Bürgerinnen und Bürger, die sich an den Planungen beteiligen möchten, können ab dem 21. November online ihre Wünsche und Anregungen übermitteln. Nach dem Ende der Online-Beteiligung am 23. Dezember sammelt, strukturiert und prüft das Amt für Stadtplanung und Wohnen alle eingegangenen Beiträge der Bürgerinnen und Bürger.

mehr lesen

news

Brunnenanlage am August-Bebel-Platz wird saniert

Seit den 1960er Jahren gehört die Brunnenanlage auf dem August-Bebel-Platz zum Stadtbild Wattenscheids. Sie wurde 1966 nach einem Entwurf des Bildhauers Peter Szaif gebaut. Nachdem die Brunnenanlage auf Grund von Schäden am Bauwerk und an der Technik längere Zeit außer Betrieb war, beginnen nun umfangreiche Sanierungsarbeiten.

Damit das Wasser wieder über die künstlerisch gestalteten Becken sprudeln kann, werden diese restauriert, die Wasserbecken abgedichtet und die Brunnentechnik komplett erneuert.
mehr lesen

news

Lesung: Mönche des Heiligen Landes

Am Nikolaustag geht es im Kloster in Bochum-Stiepel um Mönche und Klöster im Heiligen Land. Autor Michael Ragsch stellt um 20 Uhr sein Buch „Väter des Heiligen Landes. Zu Besuch in Klöstern Israels und Palästinas“ vor. Es ist das vierte Heiligland-Buch des Wattenscheiders, der gerade am Nachfolgeband über Ordensschwestern arbeitet.
mehr lesen

markt

Stadtwerke Bochum warnen vor dem Einsatz von Heizlüftern

Die Netzgesellschaft der Stadtwerke Bochum warnt mit Blick auf den Herbst und Winter vor einer zusätzlichen Belastung des Geldbeutels und des Stromnetzes. „Aus Kostengründen, aber auch aus Gründen der Netzzuverlässigkeit raten wir dringend davon ab, Heizlüfter oder andere strombetriebene Heizgeräte als Ersatz für Gasheizungen einzusetzen“, erklärt Holger Rost, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum Netz GmbH.
mehr lesen

markt

Am 10. Dezember kostenlos mit Bus und Bahn durch Bochum

Am 2. Adventssamstag entspannt und gratis zum Weihnachtsbummel in die Stadt? Ohne nervige und teure Parkplatzsuche, dafür mit leckerem Glühwein den Bochumer Weihnachtsmarkt genießen? BOGESTRA und Stadt Bochum machen’s wieder möglich: am Samstag, 10. Dezember 2022 ist Gratisfahrtag und alle Bus- und Bahnlinien in Bochum, inklusive RB, RE und S-Bahnen können kostenlos genutzt werden.
mehr lesen

damals

Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
mehr lesen

damals

Ein Modell des frühen Wattenscheid

Ein Museum bietet meist einen Blick in die Vergangenheit. Im Heimatmuseum geht dieser Blick nun in das 18. Jahrhundert, als die Freiheit Wattenscheid gerade einmal 700 Einwohner zählte. Ein neues Modell zeigt den Besuchern nun, wie Wattenscheid um 1750 herum aussah. Wer dabei viele Details erwartet, liegt jedoch falsch. "Es gibt so gut wie keine detailierten Überlieferungen aus der Zeit und wir wollten nichts hinzudichten" erklärt Architekt Norbert Herden, stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins.

Das Modell ist dennoch sehr aufschlußreich. Hier wird deutlich, dass Wattenscheid um die Zeit, als die kleine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, ein beschauliches, kleines Städtchen war. Eben diese Kirche ist auch das einzige Gebäude, dass seitdem unverändert blieb.

mehr lesen

damals

Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
mehr lesen

damals

Levi Spiero und der Alte Markt

An der ersten Wattenscheider Kreuzung überhaupt, an der ursprünglich die vier Himmelsrichtungen als Nord-, Süd- Ost- und Weststraße zusammentrafen, lässt sich einmal mehr die Entwicklung Wattenscheids ablesen. Um 1900 herum war dies eine normale Innenstadtkreuzung mit entsprechender Bedeutung für den Verkehr. Autos gab es kaum, die Menschen reisten mit der Straßenbahn. Aus der Wattenscheider City fuhren Bahnen nach Höntrop, Westenfeld, Leithe, Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Diese fuhren alle durch die Innenstadt; die Marienstraße oder die Berliner Straße gab es noch lange nicht.
mehr lesen