Samstag, 15. Mai 2021 - KW 19 

WAT Nachhaltiges: Wattenscheider Gesundheitswochen 2021

Cranger Kirmes ist abgesagt

Herne (idr). Es wird auch 2021 keine Cranger Kirmes geben. Das hat die Stadt Herne heute (30. April) entschieden. Ein unbeschwertes Feiern von Millionen Menschen sei trotz steigender Impfzahlen im August einfach noch nicht denkbar. Die derzeit geltende Coronaschutzverordnung untersagt alle Großveranstaltung zunächst bis zum 30. Juni.

Bereits im vergangenen Jahr hatte das größte Volksfest in NRW coronabedingt abgesagt werden müssen. Davor hatte es letztmals 1945 kein Volksfest auf dem Festplatz am Rhein-Herne-Kanal gegeben. An elf Tagen zieht die Cranger Kirmes rund vier Millionen Besucher auf den elf Hektar großen Kirmesplatz. Mit über 500 Schaustellern ist die Cranger Kirmes das zweitgrößte Volksfest in Deutschland.


 

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DRK mit ausreichenden Kapazitäten im Corona-Testcenter

Das DRK-Testzentrum in Wattenscheid bietet der Bevölkerung seit Anfang April die Möglichkeit sich kostenlos auf eine Corona-Infektion testen zu lassen. „Zu uns kommen Personen mit Termin, die sich vorher online anmelden. So braucht dann auch niemand lange warten. Aber auch Personen, die ohne Termin kommen, versuchen wir zeitnah abzuarbeiten“ berichtet Leo Engel, stv. Kreisrotkreuzleiter des DRK-Kreisverbandes in Wattenscheid. Zum Testablauf erklärt er weiter: „Zu Beginn steht die Anmeldung. Hier bitten wir darum, sich möglichst online über unser Terminreservierungssystem https://www.drk-nrw-testzentrum.de/oeffentliche-testzentren/JD7F9E einen Termin zu reservieren.
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SGW: Marvin Schurig bleibt Teil der Mannschaft

Der letztes Jahr von Rot Weiß Ahlen zur SG Wattenscheid 09 gewechselte Verteidiger hat seinen Kontrakt auch für die kommende Saison verlängert. Der Routinier ist einer der Führungsspieler im Kader von Trainer Christian Britscho und kennt diesen schon aus der gemeinsamen Ahlener Zeit.

"Marvin ist ein Vorbild an Einsatz und Willen und man merkt ihm einfach an, dass er immer noch gewillt ist, sich maximal zu verbessern. Das spürt man in jeder Trainingseinheit. Da gibt es kein Limit, sondern er macht immer weiter und das imponiert mir an ihm“, so der Trainer hinsichtlich des weiteren Engagements.

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DGUV: Infektionsgefahr vor allem in Innenräumen hoch

Ob Klassenzimmer oder Büro - kommen Menschen in einem geschlossenen Raum zusammen, steigt die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Aerosolforschung erst kürzlich in einem offenen Brief aufmerksam gemacht. Das Infektionsrisiko steigt selbst dann, wenn die infizierte Person den Raum bereits wieder verlassen hat, bevor eine andere Person ihn betritt. Denn während größere Tröpfchen schnell zu Boden sinken, können die kleineren Aerosole - auch über längere Zeit - in der Luft schweben und sich im geschlossenen Raum verteilen. Regelmäßiges Stoßlüften ist dann besonders wichtig.
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Segensfeiern für homosexuelle Paare: „Schluss mit der Diskriminierung“

Tief verletzend, Wunden schlagend, ganze Lebensgeschichten überschattend: So agiert nach dem Eindruck des Essener Generalvikars Klaus Pfeffer die Kirche, wenn sie über das Leben homosexueller Paare urteilt, ihnen den Segen verweigert und es wagt, die verbindliche, treue Liebe zweier Menschen zur Sünde zu erklären. Damit soll nun endlich Schluss sein: Nicht ob, sondern wie sich Segensfeiern für homosexuelle Paare in der Kirche gestalten lassen, stand im Mittelpunkt der digitalen Fachtagung „Segen für alle. Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare“ am Freitag, 30. April, im Bistum Essen. Folgt man den Thesen der anwesenden Theologen, muss die Kirche sich aus der Vormoderne herausbewegen und auf den aktuellen Erkenntnisstand von Wissenschaft und Gesellschaft einlassen.


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damals

Die Erzbahntrasse

Als auf dem Gelände des heutigen Westparks in Bochum neben der Jahrhunderthalle noch Hochöfen in Betrieb waren, brauchte man zur Eisengewinnung zwei Hauptbestandteile: Kohle und Eisenerz. Kohle hatte man genug an Ort und Stelle, das Eisenerz wurde über den Rhein- Herne- Kanal angeliefert. Für die Strecke vom Kanalhafen zu den Hochöfen hatte man zwischen 1901 und 1930 eigens eine eigene neun Kilometer lange Eisenbahnstrecke gebaut: Die Erzbahntrasse. Die Ära der Hochöfen an der Alleestraße endete in den sechziger Jahren. Heute ist von den Hochöfen nichts mehr zu sehen, die Strecke wurde zwischen 2002 und 2008 zu einem Radweg umgebaut.
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damals

Das Hotel CentralHof

Über 50 Jahre lang stand eine Gaststätte an der Ecke Voede- und Oststraße. In dem Gebäude, daß am Ende des vorletzten Jahrhunderts von Wilhelm Kesten erbaut wurde, befand sich neben der Gastronomie "Central Hof", die auch über einen Ballsaal im ersten Obergeschoss verfügte, auch ein Textilgeschäft. Am 15. Mai 1892 feierte das rennomierte Bekleidungsgeschäft Alsberg seine Eröffnung. Später handelten dort die Firmen Heß und Flatow mit Textilien. Die Firma Heß zog später in ein großes Ladenlokal, im oberen Teil der Innenstadt.

Im Jahre 1947 erwarb Aloys Thoben, der Vater des späteren Inhabers, mit seinem Partner Alfons Oeben das Gebäude und gründete die Firma "Oeben und Thoben". Im Juni 1951 begannen die neuen Hausherren mit dem Umbau, der dem Haus seine heutige Aufteilung bescherte.
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Aquella und der Traum von Bad Wattenscheid

Lange vor der Erfindung des Internet wurde in Wattenscheid ein Servide ins Leben gerufen, der Getränke ins Haus lieferte. Bereits im Jahre 1949 wurde das Unternehmen AQUELLA von Robert Ernst Heddergott gegründet. Das Konzept des Einmannunternehmens für den Hausvertrieb von Getränken ging auf, so dass im Jahre 1953 das inzwischen entwickelte Heimdienst- Vertriebssystems "Lieferung von Mineralquellen-Getränken und Mineralquellen-Limonaden direkt ins Haus" umgesetzt wurde.


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damals

Das Hallenbad am Bußmanns Weg

Die Eröffnung des Hallenbades am Bussmannsweg war das herausragende Ereignis im Jahre 1964. Von der Eröffnung am 15. Juli bis zum Jahresende zählte man 122000 Besucher. Mit einem Mehrzweckbecken 12,5x25 Meter und einem Lehrschwimmbecken 8x12,5 Meter war das Hallenbad zu seiner Zeit sehr modern. Sicher wird so mancher Leser wehmütig an die ersten Schwimmversuche in der lichtdurchfluteten Halle oder an die Angst vor dem Sprung vom Dreimeterturm vor den rieseigen blauen Mosaiken an den Wänden zurückdenken.
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